Welche Autoteile am häufigsten kaputt gehen
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Welche Autoteile am häufigsten kaputt gehen

Verschleißteile wie Bremsen und Reifen sorgen noch immer für die meisten Reparaturen am Auto. Die zunehmende Ausstattung der Autos mit Elektronik bringt den Werkstätten jedoch ebenfalls Kundschaft. Das sind die Autoteile, die am häufigsten kaputt gehen:

Am häufigsten beheben Kfz-Werkstätten Schäden an Verschleißteilen. Autoteile wie Bremsen und Reifen liegen mit 15 Prozent aller Reparaturen deutlich vorn. Auf Rang zwei rangiert die Elektronik, deren Anteil an den Schäden zudem stark zunimmt. So sorgt vor allem defekte Komfortelektronik wie Fensterheber, Schiebedach, Sitzverstellung, Kofferraumdeckel oder elektronisch verstellbare Außenspiegel bei den Werkstätten für neue Kundschaft. Der Anteil der Elektronik an allen Reparaturen betrug 2016 bereits 7,5 Prozent.

Relativ häufig kaputt gehen mit jeweils sechs Prozent auch der Motor sowie Lenkung und Kupplung.

Neuwagen ebenfalls betroffen

Bei den Schäden, die im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung und der Herstellergarantie von Versicherungen reguliert wurden, nahmen Reparaturen an der Elektronik 2016 den größten Anteil ein. So entstand mehr als jeder fünfte Versicherungsfall (21,5 Prozent) in diesem Bereich. Mängel an der Kraftstoffanlage folgten auf Rang zwei (21,1 %), dahinter liegen Motorschäden (8,3%).

Autoteile wie Bremsen, Reifen und Kupplung, die durch Verschleiß kaputtgehen, sind üblicherweise nicht durch Gewährleistung und Garantie gedeckt, werden hier also nicht mit erfasst.

Pannenstatistik benennt andere Spitzenreiter

Laut ADAC-Pannenstatistik 2017 bleiben die meisten Autos wegen einer defekten oder entladenden Batterie liegen (39,0 Prozent). Marderbisse sind ebenfalls häufig schuld, wenn Autoteile kaputt gehen. Die Tiere zerstören Kabel und bringen damit das Motormanagement zum Erliegen.

Häufig kaputt gehen den Gelben Engeln zufolge außerdem Verschleißteile wie Bremsen und Kupplung, aber auch Motor, Zündung und Beleuchtung. Die Qualität der Fahrzeuge hat sich insgesamt jedoch deutlich verbessert. Viele Autoteile sind langlebiger und gehen seltener kaputt als früher. Das wird auch vom TÜV und von der Dekra bestätigt, die bei den Hauptuntersuchungen von Gebrauchtwagen vor allem sicherheitsrelevante Aspekte überprüfen.

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