Gehaltvolles: 10 Faktoren, die das Gehalt bestimmen
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Gehaltvolles: 10 Faktoren, die das Gehalt bestimmen

Sie verdienen nicht genug oder eigentlich viel zu viel? Das ist kein Zufall. Diese 10 Faktoren bestimmen die Höhe Ihres Gehalts.

Wenn Sie es richtig anstellen, können Sie die Höhe Ihres Gehaltes enorm beeinflussen. Allerdings liegt die Zufriedenheit im Job nicht immer in derselben Waagschale wie der Gehaltsscheck. Kompromisse sind gefragt, manchmal auch Verzicht. Das Gefühl, gerecht bezahlt zu werden, sollte dabei immer Vorrang genießen.  

1. Die Wahl bei der Ausbildung

Ja, da hatte Ihr Vater wohl Recht. Ein BWL-Studium oder die Ausbildung zum Facharzt hätte weit eher ins Eigenheim geführt. Aber ausgerechnet Kulturwissenschaften? Schon mit der Wahl der Lehre oder des Studiums bestimmt Sie die Höhe des späteren Gehalts. Ausnahmen bestätigen die Regel – und glücklich im Museum ist besser als traurig im OP.  

2. Ein Hauch Exotik

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, der Job ist da keine Ausnahme. 100 Bewerber auf eine Stelle? Das treibt das Gehalt nicht unbedingt nach oben. Können Sie dagegen als Einziger der Branche sechs Sprachen, Spiegelschrift oder die 100 Meter unter zehn Sekunden laufen, wird man Ihnen im Bedarfsfall viel bieten. Sehr viel sogar. 

3. Die Wahl des Jobs

Mitarbeiter im Rechnungswesen oder Leiter des Rechnungswesens, das macht auf dem Konto einen Unterschied. In der Arbeitsbelastung vielleicht auch. Wer sich nicht auf Leitungsfunktionen bewirbt, wird auch nicht für das Plus an Verantwortung entlohnt. 

4. Die Wahl des Unternehmens

Heimarbeit im sympathischen Startup nebenan oder ein schickes Büro im Weltkonzern? Size matters, beim Gehalt in jedem Fall. Die Durchschnittsgehälter in großen Unternehmen liegen deutlich höher als in kleinen, denn die Erträge meist auch.

5. Die geliebte Freizeit

Ihre Arbeit wird geschätzt, nun stehen die höheren Weihen an? Ein Coaching für Führungskräfte am Wochenende oder ein Spezialisierungslehrgang am Abend? Nur wer mitmacht kann gewinnen! Hier ist (Frei-)Zeit Geld, das Sie später auf Ihrem Konto sehen. 

6. Die Gehaltsverhandlung

Wer nichts fordert, wird leer ausgehen. Bei Gehaltsverhandlungen sind Fingerspitzengefühl und Mut gefragt, denn das wird honoriert. Personalleiter bestätigen das regelmäßig in Umfragen und attestieren gerade Frauen (aber keineswegs nur!) noch Potential nach oben. Kennen Sie Ihren Wert? Dann fordern Sie ihn ein.

 7. Das tägliche Auftreten

Dass man Ihre Shorts inzwischen akzeptiert hat, bedeutet nicht unbedingt, dass sie den Weg auf der Karriereleiter erleichtert. Wer mehr will, sollte dies auch in Auftreten und Erscheinungsbild deutlich machen. 

8. Die geliebte Heimat

Sie kommen aus dem Erzgebirge und wollen hier niemals weg? Das ist vielleicht in Ordnung, solange Sie Bergbau studieren. Aber Seefahrt? Wer örtlich flexibel ist, hat weit bessere Chancen auf einen hochbezahlten Job, was übrigens auch im Bergbau gilt und sich durch die zunehmende Digitalisierung nicht zwingend ändern wird. Das regionale Gefälle bei der Bezahlung kommt bei diesem Punkt hinzu.  

9. Die wenig romantische Steuerfrage

Es stimmt: Nicht alle Menschen heiraten nur aus Liebe. Manchmal spielen steuerliche Erwägungen durchaus eine Rolle und machen sich beim Netto vom Brutto ziemlich deutlich bemerkbar.

10. Die legalen Tricks  

Ist es günstiger, dieses Auto privat zu leasen oder als Dienstwagen zu beantragen? Wie steht es mit der betrieblichen Altersvorsorge? Und kann man die Ausbildung zum Schamanen nebst Reisekosten eigentlich absetzen? Nehmen Sie sich Zeit für derlei Fragen, es kann sich lohnen. Wenn Sie Lust dazu haben. 

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