Schimmel im Auto: 4 Tipps gegen den schädlichen Pilz
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Schimmel im Auto: 4 Tipps gegen den schädlichen Pilz

Ein grünweißer Sporenfilz, ein muffiger Geruch im Wagen: Wenn sich Schimmel im Auto breitgemacht hat, ist die Fahrt kein Vergnügen mehr. Mit diesen vier Tipps gehen Sie gegen die schädlichen Keime vor.

1. Finden Sie die Ursachen für den Schimmel im Auto heraus

Schimmel im Auto gedeiht vor allem in feuchtem Klima. Kommen dann noch organische Moleküle aus Abfall, ausgelaufenem Saft oder von fettigen Fingern hinzu, treiben sie das Wachstum des Pilzes voran. Stellen Sie daher zunächst die Ursache der Feuchtigkeit im Wageninnenraum ab. Kontrollieren Sie dafür die Dichtungen von Fenstern, Schiebedächern oder Cabrioverdeck. Oft sind auch die Wasserabläufe in der Karosserie verstopft.

2. Tragen Sie Sicherheitskleidung

Das Immunsystem eines gesunden Erwachsenen wird in der Regel mit einer kleineren Menge an Schimmelsporen fertig. Bei großflächigem Schimmel im Auto sollten Sie vor der Reinigung jedoch Schutzkleidung anziehen. Vergessen Sie dabei auch die Filtermaske nicht.

3. Wählen Sie die richtigen Reinigungsmittel

Nun geht es daran, den Schimmel im Auto zu entfernen. Meistens reicht es dafür aus, die betroffenen Stellen gründlich zu reinigen. Doch Vorsicht: Je nach befallener Komponente sollten Sie gegebenenfalls den Reiniger wechseln. Viele Reinigungsmittel sind für Kunststoffe nicht geeignet, diese Teile bekommen Sie am besten mit hochprozentigem Ethylalkohol aus der Apotheke desinfiziert. Für die Sitze benutzen Sie ein Schimmelspray, das speziell für Textilien geeignet ist. Fußmatten und Teppich können Sie außerhalb des Wagens mit Seifenlauge und viel Wasser abbürsten und trocknen lassen.

4. Entfernen Sie die Feuchtigkeit aus dem Auto

Achten Sie darauf, dass Feuchtigkeit keinen neuen Schimmel im Auto fördern kann. Sind die Scheiben häufig von innen beschlagen oder im Winter innen vereist, ist der Wagen zu feucht. In solchen Fällen können Sie einen Luftentfeuchter benutzen. Oder Sie heizen den Innenraum während der Fahrt bei geschlossenen Fenstern so stark wie möglich auf. Die warme Luft bindet die Feuchtigkeit. Öffnen Sie dann am Zielort für fünf Minuten die Türen, so entweicht die feuchte Warmluft, trockenere Kaltluft dringt dafür ein. Nach einigen Wiederholungen haben Sie dann die Feuchtigkeit aus dem Auto entfernt.

SM
Autor/-in
Simon Meyer
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