Schaurig-schön: 5 typische Nachtfalter in Deutschland
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Schaurig-schön: 5 typische Nachtfalter in Deutschland

In der Dunkelheit fühlen sie sich wohl. Deshalb bekommen wir Nachtfalter in Deutschland nicht so oft zu Gesicht. Dabei sind sie ihren schillernden Verwandten, den Tagfaltern, zahlenmäßig deutlich überlegen: Rund 3.300 Falterarten sind nachtaktiv – das sind 95 Prozent der heimischen Schmetterlinge.

Dass Nachtfalter in Deutschland erst in der Dämmerung aus ihren Verstecken kriechen, hat einen guten Grund: Dann sind viele ihrer Fressfeinde und -konkurrenten nicht mehr unterwegs. Ihr unscheinbares Äußeres kommt ihnen dabei sehr entgegen, schließlich können sie sich damit gut verbergen. Ein schillerndes Flügelkleid wie tagaktive Schmetterlinge haben sie auch zur Fortpflanzung nicht nötig. Während Tagfalter mit ihren bunten Flügeln Partner anlocken, behelfen sich Nachtfalter-Weibchen mit Sexuallockstoffen. Die sind für die Männchen auch in großer Entfernung wahrzunehmen.

Das Kleine Nachtpfauenauge zählt unter seiner eher unscheinbaren Motten-Sippe zu den attraktiven Nachtfaltern in Deutschland. Charakteristisch und namensgebend sind seine schönen Augenflecken in den Flügeln. Während die Weibchen wie alle Motten in der Nacht schwirren, sind die Männchen tagaktiv. Deshalb unterscheiden sich ihre Flügel deutlich voneinander. Das Weibchen ist grau-weiß, wohingegen das Männchen mit seinen gelben, rosafarbenen, weißen und schwarzen Flügelfarben viel auffälliger ist.
Das Kleine Nachtpfauenauge ist von Anfang April bis Ende Mai zu bestaunen – häufig auf offenen Geländern, die mit Sträuchern oder Heide bewachsen sind. Aber auch in lockeren Wäldern bekommt man sie zu Gesicht.
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Das Kleine Nachtpfauenauge zählt unter seiner eher unscheinbaren Motten-Sippe zu den attraktiven Nachtfaltern in Deutschland. Charakteristisch und namensgebend sind seine schönen Augenflecken in den Flügeln. Während die Weibchen wie alle Motten in der Nacht schwirren, sind die Männchen tagaktiv. Deshalb unterscheiden sich ihre Flügel deutlich voneinander. Das Weibchen ist grau-weiß, wohingegen das Männchen mit seinen gelben, rosafarbenen, weißen und schwarzen Flügelfarben viel auffälliger ist. Das Kleine Nachtpfauenauge ist von Anfang April bis Ende Mai zu bestaunen – häufig auf offenen Geländern, die mit Sträuchern oder Heide bewachsen sind. Aber auch in lockeren Wäldern bekommt man sie zu Gesicht.

Der Schönbär verdankt seinen Namen seinen auffälligen Flügeln sowie seiner "bärigen" Behaarung als Raupe. Wie auch das Kleine Nachtpfauenauge ist dieser Nachtfalter ausnahmsweise tagsüber aktiv. Wer den bunten Schönling in der Natur beobachten möchte, hat in lichten und feuchten Wäldern die besten Chancen.
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Der Schönbär verdankt seinen Namen seinen auffälligen Flügeln sowie seiner "bärigen" Behaarung als Raupe. Wie auch das Kleine Nachtpfauenauge ist dieser Nachtfalter ausnahmsweise tagsüber aktiv. Wer den bunten Schönling in der Natur beobachten möchte, hat in lichten und feuchten Wäldern die besten Chancen.

Der Frostspanner trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Diese Nachtfalterart ist hart im Nehmen, ist sie doch bis Ende Dezember noch unterwegs. Die Weibchen können übrigens nicht fliegen und bewegen sich mit ihren kräftigen Beinen vom Boden auf Baumstämme hinauf. Die Männchen sind hingegen flugfähig.
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Der Frostspanner trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Diese Nachtfalterart ist hart im Nehmen, ist sie doch bis Ende Dezember noch unterwegs. Die Weibchen können übrigens nicht fliegen und bewegen sich mit ihren kräftigen Beinen vom Boden auf Baumstämme hinauf. Die Männchen sind hingegen flugfähig.

Der Birkenspanner zählt zu den bekanntesten Vertretern in der Nachtfalter-Welt. Er fliegt ausschließlich nachts und ist an seiner birkenähnlichen Flügelfärbung gut zu erkennen. Sein Lebensraum erstreckt sich von Europa bis nach Mittelasien. Von Anfang Mai bis August ist der Birkenspanner vorwiegend in Laubmischwäldern zu bestaunen.
© /M. Schuppich/fotolia.com

Der Birkenspanner zählt zu den bekanntesten Vertretern in der Nachtfalter-Welt. Er fliegt ausschließlich nachts und ist an seiner birkenähnlichen Flügelfärbung gut zu erkennen. Sein Lebensraum erstreckt sich von Europa bis nach Mittelasien. Von Anfang Mai bis August ist der Birkenspanner vorwiegend in Laubmischwäldern zu bestaunen.

Das Taubenschwänzchen ist überall dort anzutreffen, wo es genügend nektarreiche Futterpflanzen gibt, beispielsweise in Parks oder Gärten. Auch an Balkonen schwirren sie vorbei, wenn sie dort ihren Nektarbedarf stillen können. Taubenschwänzchen bekommt man in drei Zeitabschnitten zu Gesicht: Ende Juni, Mitte Juli und im August/September sind die Nachtfalter unterwegs.
© /Klaus/fotolia.com

Das Taubenschwänzchen ist überall dort anzutreffen, wo es genügend nektarreiche Futterpflanzen gibt, beispielsweise in Parks oder Gärten. Auch an Balkonen schwirren sie vorbei, wenn sie dort ihren Nektarbedarf stillen können. Taubenschwänzchen bekommt man in drei Zeitabschnitten zu Gesicht: Ende Juni, Mitte Juli und im August/September sind die Nachtfalter unterwegs.

SM
Autor/-in
Simon Meyer
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