Wäsche richtig aufhängen: 7 Tipps, mit denen Kleidung schneller trocknet
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Wäsche richtig aufhängen: 7 Tipps, mit denen Kleidung schneller trocknet

Wäsche richtig aufhängen zu können, ist eine Kunst für sich. Mit diesen sieben praktischen Tipps trocknen Hemden, Hosen und alles, was sonst noch auf Wäscheständer oder -leine landet, schneller und ohne lästige Knitterfalten.

1. Genügend Platz schaffen

Zunächst ein allgemeiner Tipp zum Wäscheaufhängen: Damit Wäsche schneller trocknet, ist es wichtig, ausreichend Platz zwischen den einzelnen Stücken zu lassen. So staut sich die feuchte Luft nicht zwischen den Stoffschichten. Hängt die Kleidung im Freien, kann der Wind außerdem besser zwischen Hosen, Pullover und Co. wehen und sie so schneller trocknen.

2. Hemden mit Bügeln aufhängen

Hemden, Kleider, aber auch Jacken und Blusen sind besonders knitteranfällig. Deshalb sollten sie auf einem Kleiderbügel getrocknet werden. Schütteln Sie jedes Teil vor dem Aufhängen richtig aus, damit der Stoff sich nicht überlappt und aufeinander drückt. Die Ärmel sollten sich außen befinden, da sie sonst lange feucht bleiben. Achten Sie darauf, dass der Kragen beim Trocknen richtig liegt. 

3. Shirts und Pullover am unteren Bund aufhängen

Ein großer Fehler, den einige begehen, wenn sie Wäsche aufhängen: T-Shirts, Shirts und Pullover an den Schultern aufhängen. Viel praktischer ist es, wenn Sie die Kleidungsstücke am unteren Bund aufhängen. Dadurch können auch die Ärmel optimal trocknen und es entstehen weniger Falten im Stoff. Auch die unschöne Schulter-Falte durch die Wäscheklammer wird vermieden.

4. Hosen mit Klammern aufhängen

Wichtig beim Wäscheaufhängen sind die Wäscheklammern. Hosen, Röcke und alles, was einen dicken Bund hat, sollte mit zwei Klammern aufgehängt werden. Befestigen Sie die Kleidungsstücke so, dass nur der hintere Teil des Bundes an der Leine fixiert ist und der vordere locker nach unten hängt.

5. Strickwaren liegend trocknen

Nicht nur beim Waschen sind Strickjacken oder Wollpullover sehr empfindlich. Auch, wenn Sie die Wäsche aufhängen, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Strickware immer liegend trocknen, da sie sonst ihre Form verliert und ausbeult. Durch das Aufeinanderliegen des Stoffes, aber auch durch die Dicke des Materials dauert das Trocknen in diesem Fall meist etwas länger.

6. Socken an der Spitze aufhängen

Damit Socken schnell trocknen, müssen Sie sie richtig aufhängen. Das geht so: Schütteln Sie die Socke aus, sodass sie an keiner Stelle mehr aufgerollt ist oder sich der Stoff überlappt. Dann hängen Sie sie mit einer Wäscheklammer an der Spitze auf. Manche Wäscheständer haben auch spezielle Sockenhalter, in die die Strümpfe einfach eingeklemmt werden können. Haben Sie keine Lust, jede Socke einzeln mit einer Wäscheklammer zu fixieren, können Sie diese auf Ihrem Wäscheständer über zwei Leinen legen. 

7. Bettbezüge und Handtücher draußen aufhängen

Besonders schwierig ist es, große Teile wie Bettbezüge, Handtücher oder Tischdecken zu trocken. Wenn Sie die Wäsche draußen aufhängen, sollte die Öffnung der Bettbezüge in Windrichtung zeigen. Der Bezug bläst sich auf, trocknet schnell und ohne Falten. Handtücher und Tischdecken immer an zwei Ecken mit einer Klammer aufhängen, damit sie möglichst glatt fallen.

Abdrücke von Wäscheklammern lassen sich dabei leider nicht vermeiden. Wenn Sie die Klammern jedoch an unauffälligen Stellen wie einer Naht setzen, fallen die Abdrücke nicht so schnell ins Auge. Reiben Sie den betroffenen Stoff beim Abhängen der Wäsche außerdem noch leicht aneinander, minimieren sich die Abdrücke. Tipp: Sie können auch einen Wattebausch zwischen Klammer und Stoff legen. Auch so reduzieren Sie Abdrücke. Die Wattebäusche können Sie problemlos mehrmals verwenden.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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