Heimische Schmetterlinge: So schön und vielfältig ist die Tagfalter-Welt in Deutschland
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Heimische Schmetterlinge: So schön und vielfältig ist die Tagfalter-Welt in Deutschland

Im Sommer bekommen wir sie wieder zu Gesicht: heimische Schmetterlinge, die durch Ihre oftmals auffällig bunten Flügel und ihre willkürlich anmutenden Flugmanöver ins Auge stechen. Rund 3.700 Arten sind in Deutschland beheimatet. Wir stellen 7 schöne Tagfalter vor.

Unzählige heimische Schmetterlinge schwirren in der warmen Jahreszeit von einem Blütenstrauch zum nächsten und verschönern mit ihrer oftmals schillernden Farbpracht unsere Umwelt. Leider sind viele heimische Arten bedroht, aufgrund zerstörter Lebensräume, Umweltgiften oder dem Klimawandel. In der Bildergalerie präsentieren wir Ihnen sieben der zarten Wesen, die teils in ganz unterschiedlichen Regionen leben.

Eigentlich ist der Admiral im Süden Europas beheimatet. Im Frühling zieht es ihn jedoch in hiesige Gefilde, wo man den Tagfalter vornehmlich auf Feldern, Wiesen, Lichtungen und Waldschneisen sichtet. Im Herbst kehrt der Admiral zurück in seine mediterrane Heimat, denn den deutschen Winter überlebt er nur schwer.
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Eigentlich ist der Admiral im Süden Europas beheimatet. Im Frühling zieht es ihn jedoch in hiesige Gefilde, wo man den Tagfalter vornehmlich auf Feldern, Wiesen, Lichtungen und Waldschneisen sichtet. Im Herbst kehrt der Admiral zurück in seine mediterrane Heimat, denn den deutschen Winter überlebt er nur schwer.

Im lichten Wald sorgt der Zitronenfalter für leuchtende Momente, seinen auffälligen gelben Flügel sei Dank. Im Vergleich zu anderen heimischen Schmetterlingen ist dieser Tagfalter besonders langlebig – rund zehn Monate bleibt uns seine fröhliche Erscheinung erhalten.
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Im lichten Wald sorgt der Zitronenfalter für leuchtende Momente, seinen auffälligen gelben Flügel sei Dank. Im Vergleich zu anderen heimischen Schmetterlingen ist dieser Tagfalter besonders langlebig – rund zehn Monate bleibt uns seine fröhliche Erscheinung erhalten.

An Wegrändern, in Sandgruben und in anderen offenen Gegenden fühlt sich der kleine Feuerfalter besonders wohl. Er ist zwischen Mai und Juli unterwegs und saugt am liebsten an Blüten der Berg-Aster, Tauben-Skabiose und Rossminze.
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An Wegrändern, in Sandgruben und in anderen offenen Gegenden fühlt sich der kleine Feuerfalter besonders wohl. Er ist zwischen Mai und Juli unterwegs und saugt am liebsten an Blüten der Berg-Aster, Tauben-Skabiose und Rossminze.

Wahrlich royal ist die Erscheinung des leuchtend-orangefarbenen Kaisermantels. Die heimische Schmetterlingsart fühlt sich an sonnigen Waldrändern, die mit vielen Sträuchern bewachsen sind, wohl. Disteln, Brombeere, Sommerflieder und Dost zählen zur Leibspeise des Tagfalters.
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Wahrlich royal ist die Erscheinung des leuchtend-orangefarbenen Kaisermantels. Die heimische Schmetterlingsart fühlt sich an sonnigen Waldrändern, die mit vielen Sträuchern bewachsen sind, wohl. Disteln, Brombeere, Sommerflieder und Dost zählen zur Leibspeise des Tagfalters.

Der Kleine Kohlweißling ist überall anzutreffen, wo seine Futterpflanzen wachsen. Dazu zählen unter anderem Kaperngewächse, Resedagewächse und Kreuzblütler. Die Tiere mit einer Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern sind von März bis November zu bestaunen.
© /Rosemarie-Kappler/fotolia.com

Der Kleine Kohlweißling ist überall anzutreffen, wo seine Futterpflanzen wachsen. Dazu zählen unter anderem Kaperngewächse, Resedagewächse und Kreuzblütler. Die Tiere mit einer Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern sind von März bis November zu bestaunen.

In Parks und Gärten lässt sich das schöne Tagpfauenauge hin und wieder blicken. Ansonsten ist er in lichten und sonnendurchfluteten Wäldern anzutreffen. Dahlien, Sommerflieder, Thymian, Disteln und Blaukissen hat er zum Fressen gern und beehrt uns von Juni bis August mit seiner Anwesenheit.
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In Parks und Gärten lässt sich das schöne Tagpfauenauge hin und wieder blicken. Ansonsten ist er in lichten und sonnendurchfluteten Wäldern anzutreffen. Dahlien, Sommerflieder, Thymian, Disteln und Blaukissen hat er zum Fressen gern und beehrt uns von Juni bis August mit seiner Anwesenheit.

Der Trauermantel fliegt in lichten und offenen Laubwäldern. Aber auch in Obstgärten ist er beizeiten zu bewundern, denn dort findet er seine Nahrung: Fallobst. Die schönen Tagfalter haben zudem verschiedene Pflanzensäfte auf ihrem Speiseplan. Ab Ende Juli zeigt er seine herrlich samtig-braunen Flügel.
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Der Trauermantel fliegt in lichten und offenen Laubwäldern. Aber auch in Obstgärten ist er beizeiten zu bewundern, denn dort findet er seine Nahrung: Fallobst. Die schönen Tagfalter haben zudem verschiedene Pflanzensäfte auf ihrem Speiseplan. Ab Ende Juli zeigt er seine herrlich samtig-braunen Flügel.

SB
Autor/-in
Sarah Berger
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