Freizeitgestaltung für Senioren: Auch im Rentenalter aktiv bleiben
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Freizeitgestaltung für Senioren: Auch im Rentenalter aktiv bleiben

Das Rentenalter beinhaltet viel Freizeit - nach einem langen Arbeitsleben haben Senioren nun endlich genügend Zeit für Hobbys, Aktivitäten mit Freunden oder vielleicht sogar einen zweiten Bildungsweg einzuschlagen. Hierbei gibt es vielfältige Möglichkeiten - denn Freizeitaktivitäten sind auch dann möglich, wenn die Mobilität eingeschränkt ist.

Bewegung ist wichtig 

Senioren, die körperlich noch in der Lage sind sich ausreichend zu bewegen, sollten dem auf jeden Fall nachgehen. Bewegung hält sowohl Körper als auch Geist fit und schützt die Menschen vor den gefürchteten Eintönigkeiten zur Zeit der wohlverdienten Rente. Je nach gesundheitlichem Zustand ist Sport als Freizeitaktivität eine gute Präventionsmöglichkeit für Krankheiten und körperliche Gebrechen. Natürlich können im Alter nicht immer alle Sportarten im selben Umfang wie zu Jugendzeiten ausgeübt werden - zu empfehlen sind deshalb vor allem gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Nordic-Walking und Fahrradfahren. 

Halten Sie den Kontakt zu Ihren Freunden

Auch eine Teilnahme am sozialen Leben ist wichtig für die körperliche und mentale Verfassung eines Menschen. Die Sozialisation muss mit dem Eintritt des Rentenalters nicht beendet sein. Gestalten Sie Ihre Freizeitaktivitäten miteinander: Wieso nicht mal einen Ausflug mit Freunden unternehmen oder einen gemeinsamen Spieleabend vereinbaren? Wenn Sie sich dafür interessieren, neue Leute kennen zu lernen - wie wäre mit einem Seniorentreff? Diese werden in fast jeder Stadt angeboten. 

Freizeitaktivitäten auch mit eingeschränkter Mobilität 

Auch wenn Sie körperlich nicht mehr in der Lage sind, bewegungsreichen Freizeitaktivitäten nachzugehen, können Sie Ihre freie Zeit durchaus vielfältig gestalten. Freunde und Bekannte zum Kaffee und Kuchen einzuladen, ist körperlich nicht sonderlich anstrengend, macht glücklich und hält durch die Sozialkompetenzen geistig fit. In den Urlaub fahren ist auch mit eingeschränkter Mobilität möglich - viele Reiseveranstalter bieten betreute Seniorenreisen an. Diese beinhalten meist einen Flughafentransfer und ein Betreuungsteam, welches sich um eine für die Senioren angemessene und möglichst stressfreie Reise kümmert. Viele Veranstalter bieten auch eine Begleitung durch Pflegepersonal und sogar Ärzten an, damit sie unbekümmert auch im Alter reisen können. 

Der zweite Bildungsweg: ein Seniorenstudium 

Es ist niemals zu spät, sich weiterzubilden. Viele Senioren entscheiden sich daher für ein Seniorenstudium. Meist wird ein solches Seniorenstudium von regulären Universitäten oder Fachhochschulen angeboten. Der Unterschied zu einem "normalen" Studium ist hier, dass die Senioren fächerübergreifend studieren können und sich aus dem Vorlesungsverzeichnis diverse Veranstaltungen heraussuchen können. Das Ziel eines Seniorenstudiums basiert primär auf der Erweiterung des Wissens und ist daher nicht mit Lernstress verbunden. Wenn die Mobilität eingeschränkt ist - Kein Problem! Sie können Ihr Seniorenstudium auch als Fernstudium absolvieren. 

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