3 Dinge, an denen Sie merken, dass Sie dringend ausziehen sollten
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3 Dinge, an denen Sie merken, dass Sie dringend ausziehen sollten

Ein bisschen Schimmel hier, ein bisschen Ungeziefer da – es wäre doch wirklich gelacht, wenn Sie sich auf dem heutigen Wohnungsmarkt durch solche Lappalien verschrecken lassen würden! Schlimmer geht schließlich immer. Oder vielleicht auch nicht? Hier ein paar Szenarien, bei denen Sie möglicherweise doch lieber die Beine in die Hand nehmen sollten …

1. Ihr Schimmelproblem übernimmt die Inneneinrichtung

Ach, was könnte das Leben doch schön sein: Die Bilder hängen endlich an der Wand und streichen brauchen Sie auch nicht mehr. Haben die Wände doch schon so hübsche kleine schwarze Flecken, die einen aufregenden Kontrast zum weißen Hintergrund bilden.

Doch langsam macht sich Unbehagen in Ihnen breit: Nicht nur, dass die schwarzen Rahmen um Ihre künstlerischen Lieblinge immer breiter werden, auch die Zwischenräume wirken mittlerweile eher wie das Negativ Ihrer vorherigen Wandfarbe. Das Wort “Schimmel” taucht auf einmal in Ihren Gedanken auf und will nicht mehr weggehen – ebenso wenig wie die Sporen, die eine Symbiose mit Ihren Kunstwerken und eine enge Freundschaft mit einer kürzlich eingezogenen Silberfischchen-Großfamilie eingegangen sind.

Aber wer weiß, vielleicht ist eine friedliche Koexistenz all dieser Lebewesen ja die Zukunft und die plötzlichen Atemschwierigkeiten und Hustenanfälle ein dafür gern in Kauf genommener Nebeneffekt? Mit Schimmelreiter im Bücherregal und Blauschimmelkäse im Kühlschrank finden Sie ja, dass Schimmelpilze immer noch ein viel zu schlechtes Image haben. Oder sprechen da nur die Sporen aus Ihnen?

2. Ihr Kammerjäger ist Ihr bester Freund

Sie wollen am Wochenende Gäste bei sich übernachten lassen? Vergessen Sie es! Ihr Gästezimmer ist schließlich seit Wochen von einer anderen Person belegt, die sich dort häuslich eingerichtet hat und zu einem selbstverständlichen Mitglied Ihres Haushalts geworden ist . Und nein, wir reden hier nicht von Ihrer Schwiegermutter!

Der Kammerjäger ist es, der es sich zur Morgenroutine gemacht hat, erst einmal die genüsslich schmatzenden Holzwürmer aus ihren Löchern zu scheuchen, die Ratten und Mäuse am Vordringen ins Innere der Wohnung zu hindern und die fröhlich hin- und herflitzenden Kakerlaken zur Räson zu rufen. Da ist es dann sicher auch nicht zu viel verlangt, dass er dafür mit am Frühstückstisch sitzen oder abends mit Ihnen ein Feierabendbierchen trinken darf.

Immerhin haben Sie außer dem Schädlingsbekämpfer eh keine Freunde mehr, die Sie besuchen würden. Die haben viel zu viel Angst vor Ihren Bettwanzen, um überhaupt noch in Ihre Nähe zu kommen.

3. Sie lieben den Wasserschaden mehr als Ihre Dusche

Ein kleiner Fleck an der Decke, ein sanftes Tropfen – macht ja nix, haben Sie sich gesagt und einfach einen Eimer unter die lecke Stelle gestellt. Doch das Tröpfeln wird zum Rinnsal und das Rinnsal zum Sturzbach und irgendwann erwischen Sie sich dabei, wie Sie beim Weg zur Dusche einfach unter dem Wasserfall in Ihrer Wohnung stehen bleiben und sich dort gründlichen einseifen. Wasserkosten sparen Sie so auf jeden Fall!

WE
Autor/-in
Wolfgang Ellermann
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