Abfallwirtschaft
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Wertstoffhöfe – eine wichtige Einrichtung für Umweltschutz und Recycling! 

Der Mensch produziert eine gewisse Menge Abfall, jeden Tag. Natürlich gibt es Bemühungen, unnötige Verpackungen einzusparen, wiederverwendbare Stoffe zu nutzen oder bestimmte Materialien gar nicht mehr auf den Markt zu bringen. Doch komplett vermeidbar ist das Entstehen von Abfall und Müll nicht. Um aus den nicht mehr verwendbaren Materialien und Gegenständen aber noch die Stoffe wieder zu verwenden welche für das Herstellen neuer Produkte essenziell sind, wurden Wertstoffhöfe erschaffen.

Wie funktioniert ein Wertstoffhof?

Nach der Entsorgung auf dem Wertstoffhof werden Stoffe getrennt und in vielen dieser Betriebe in so genannte Zerlege- und Sortierbetriebe bearbeitet. Hier können wiederverwertbare Stoffe und Materialien ausgelöst werden. Diese werden gesammelt und schließlich wieder an produzierende Betriebe zur Wiederverwendung gegeben. Auf diese Weise gehen möglichst wenig Wertstoffe und Materialien verloren.Üblicherweise betreiben Wertstoffhöfe auch Sammelstellen für brauchbare Gegenstände, Möbel und dergleichen mehr für sozial Schwache. Diese können dann, bei Vorliegen der Bedürftigkeit kostenfrei oder zu sehr geringen Preisen erworben werden. Die Wiederverwendung kommt somit sowohl finanziell schwachen Menschen als auch der Umwelt zu gute.

Für die Entsorgung am Wertstoffhof muss für private Kunden bis zu bestimmten Mengen hin kein Entgelt bezahlt werden, bei gewissen Stoffen und Umfängen kann es jedoch zu Pauschalen je Kubikmeter, Stück oder Einheit kommen. Die jeweiligen Preise bestimmen dabei aber die Kommunen oder privaten Betreiber.Es empfiehlt sich also, vor der Entsorgung die Website der regionalen Wertstoffhöfe zu besuchen oder anzurufen. Die Telefonnummern für den jeweiligen Wertstoffhof finden Sie bei Gelbe-Seiten.de.

Mitarbeiter wachen darüber, dass dies sortenrein erfolgt. Auch beraten die Angestellten darüber welche Stoffe an welchem Ort zu entsorgen sind oder ob diese überhaupt am Wertstoffhof angenommen werden.

Jede größere Gemeinde oder Stadt verfügt über mindestens einen Wertstoffhof. In der Regel handelt es sich dabei um einen Platz mit verschiedenen Flächen zur Entsorgung unterschiedlicher Abfallstoffe. Die Anwohner der Region und bestimmte gewerbliche Anbieter dürfen dann, getrennt nach jeweiliger Abfallart die Entsorgung hier vornehmen.

Entsorgung am Wertstoffhof - was wird angenommen? 

Sie haben Mischabfall, Materialien und Abfälle, die hier nicht kategorisiert wurden? Dann hilft Ihnen ein Anruf beim regionalen Wertstoffhof weiter. Hier kann man Ihnen kompetent Auskunft geben ob Sie diese Stoffe regulär über den Hausmüll oder anderweitig entsorgen müssen. Möglicherweise ist auch eine Entsorgung über den Sondermüll oder eine Deponie von Nöten. Erkundigen Sie sich dazu beim regionalen Wertstoffhof oder der kommunalen Umweltbehörde.

Weitere Kategorien

Leuchtstofflampen und -röhren enthalten in der Regel giftige Edelgase. Entsorgen Sie die möglichst unbeschädigten Leuchtstoffröhren an einem Wertstoffhof ihrer Wahl. Hier wird man die giftigen und wiederverwertbaren Materialien aus diesen Produkten trennen und entsprechend verwenden oder entsorgen.

Leuchtstofflampen

Nach Streich- und Malerarbeiten bleiben häufig Farben übrig, welche dann umweltgerecht entsorgt werden müssen. Da die Farben häufig verschiedenste Chemikalien enthalten, müssen die Farben dem Schadstoffmobil oder eben dem Wertstoffhof zugeführt werden. Zu dieser Kategorie gehören auch Lacke – diese sollen dann aber an geeigneter Stelle auf dem Wertstoffhof verbracht werden. Fragen Sie dazu Ihren Entsorger vor Ort.

Altfarben

Bei diesen Kategorien handelt es sich um die gleiche Sortierung wie bei den Straßencontainern, welche die haushaltsüblichen Mengen fassen. Jedoch kann an einem Wertstoffhof im Zweifelsfall auch eine größere Menge davon entsorgt werden. Im Besonderen nach Entrümplungen oder Haushaltsauflösungen kann es sinnvoller sein, einen Wertstoffhof anzufahren um eben diese Stoffe zu entsorgen. Die recycelten Materialien aus Pappe, Papier und Altglas werden wieder dem Kreislauf aus Herstellung und Wiederverwendung zugeführt.

Pappe, Altpapier, Altglas, Altkleider

Alle veralteten, nicht mehr funktionsfähigen oder anderweitig aussortierte Elektrogeräte aus Haushalten und Unternehmen werden dieser Kategorie zugeordnet. Unter Umständen gehören auch größere Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen in diesen Bereich. Bei elektronischen Produkten aus der Informationstechnik wird in den Wertstoffhöfen eine Rückgewinnung der verarbeiteten Edelmetalle angestrebt, da diese auf der Welt nur in begrenztem Maße vorhanden sind.

Elektrogeräte

 

Achtung: Insbesondere Mineralwolle und Abfälle die Mineralwolle enthalten müssen gesondert entsorgt werden!

Diese Abfallsorte wird hauptsächlich von privatwirtschaftlichen Entsorgern an den Wertstoffhof gebracht. Aber auch bei privaten Baustellen fällt jede Menge Bauabfall zur Entsorgung an. Die Unterteilung von der Kategorie Bauabfall erfolgt nach den beinhalteten Materialien, welche der Wiederverwendung zugeführt werden können. So unterscheidet man Bodenaushub, Straßenaufbruch sowie Baustellenabfall und Bauschutt. Beim Bau anfallende mineralische Abfälle und Baumaterialien wie Beton, Ziegel, Backsteine, Mörtelreste und Klinkersteine fallen in diese Kategorie. Auch Glasbausteine, Fliesen oder Sand müssen in diese Abfallkategorie entsorgt werden. Bei Mischabfall oder anderen zu entsorgenden Materialien von Baustellen empfehlen wir die Beratung durch den regionalen Wertstoffhof.

Bauabfall

In Gärten, Grünanlagen und auf anderen bepflanzten Geländen fällt mehrfach im Jahr Grünschnitt an. Hierbei handelt es sich um nicht verholzte Grünabfälle. Übersteigt der Umfang dieser konkreten Gartenabfälle eine bestimmte Menge, kann man diesen statt in der Biotonne auch am Wertstoffhof entsorgen. Zum Grünschnitt gehört neben Mähgut auch Stauden, Blumen sowie Laub. Bei großformatigeren Gartenabfällen, etwa Äste, Stammholz, Bodenaushub und Steine muss eine gesonderte Entsorgung erfolgen. In diesem Fall helfen Ihnen die Mitarbeiter des Entsorgerhofes vor Ort gern bei der geeigneten Sortierung.

Grünschnitt

ACHTUNG: Waschmaschinen, Kühlschränke, Computer und Haushaltskleingeräte gehören NICHT in diese Kategorie, auch wenn Sie Anteile von Metall enthalten. Diese Dinge müssen je nach Alter und Zusammensetzung bei den Elektrogeräten entsorgt werden.

Auch diese Kategorie unterteilt sich. Da Metalle als Bodenschätze nicht unendlich gewonnen werden können, konzentrieren sich viele Wertstoffhöfe auf die Rückgewinnung wertvoller Metalle aus abgegebenen Metallschrott. Einige Wertstoffhöfe bieten sogar Ankaufspreise je Kilo für angelieferten Metallschrott. Auf dem Wertstoffhof wird dann der angelieferte Schrott auf die metallenen Inhaltsstoffe sortiert und die Materialien rückgewonnen, welche verarbeitet wurden. Und so zählt zum Metallschrott neben Rohren, metallenen Gegenständen, Blechen, Gitterrosten und Fahrrädern auch Altmaschinen aus Fabriken, Pfannen sowie entsorgte Heizungsanlagen.

Metallschrott

 

Bei der Abfallsorte Altholz handelt es sich allen voran um unbehandeltes Holz oder auch Korbgegenstände und Möbel aus Korbgeflecht. Achten Sie darauf, dass Türen, Fenster, verarbeitetes Holz wie etwa Dielen, Gartenzäune oder Gegenstände, die aus Holz und weiteren Materialien bestehen, NICHT in dieser Abfallsparte entsorgt werden dürfen. Diese werden dann einer Unterkategorie „Altholz“ zugefügt, etwa „behandeltes Holz“ oder einem anderen Bereich. Wohin genau Ihr Gegenstand aus Holz entsorgt werden muss, kann Ihnen am besten der Mitarbeiter im Wertstoffhof vor Ort sagen.

Altholz

Hierzu zählen sperrige Gegenstände insbesondere aus privaten Haushalten, welche nicht im Haushaltsmüll entsorgt werden können. Als Faustregel gilt, dass alles, was bei einem Umzug auch mitgenommen werden kann, als Sperrmüll gelten kann – sofern es nicht in eine andere Abfallkategorie gehört. Sperrmüll kann sowohl am Wertstoffhof direkt entsorgt werden als auch in einigen Regionen direkt vor der Haustür abgeholt werden. In der Regel ist die Abholung durch den Wertstoffhof dann aber mit einer Gebühr verbunden.

Sperrmüll

Die Betreiber der Wertstoffhöfe sind an die Gesetzgebung gebunden, was die Annahme der verschiedenen Stoffe und Güter betrifft. Jedoch können Sie im Rahmen dieser Regeln entscheiden welche Gebühren für die jeweilige Entsorgung berechnet werden und welche Mengen von wem angenommen werden. Die folgend aufgeführten Abfallarten können in der Regel an jedem Wertstoffhof entsorgt werden. Um aber eine erfolglose Anfahrt zu verhindern, empfehlen wir einen Anruf vor der Entsorgung.

Wo ist ein Wertstoffhof?

Wussten Sie, dass Sie kostenfrei über die Ergebnisse der Gelbe-Seiten-Liste den Wertstoffhof anrufen können? Einfach den entsprechenden Button wählen und Sie werden verbunden!

Jede Region und Stadt verfügt zumeist über mindestens einen Wertstoffhof. Dieser kann von einem kommunalen oder privaten Unternehmen betrieben werden. Welcher Wertstoffhof in Ihrer Nähe ist finden Sie am leichtesten über die gelben-seiten.de heraus. Sie erhalten auf einem Blick eine Übersicht aller Anbieter vor Ort sowie deren Kontaktdaten. Wenn Sie unsicher sind, welche Abfälle und in welchen Mengen Sie beim gewählten Wertstoffhof entsorgen können, empfehlen wir einen kurzen Anruf. Natürlich erhalten Sie auch die Telefonnummern in der Ergebnisübersicht präsentiert.

Wann hat der Wertstoffhof geöffnet? 

Gerade wenn man sperrige Güter, größere Mengen Abfall oder kompliziert zu transportierende Abfallstoffe zum Wertstoffhof bringt, ist es umso ärgerlicher, wenn dieser geschlossen hat. Damit Sie nicht umsonst zu dem Recyclinghof fahren, empfiehlt sich ein Blick auf die Öffnungszeiten des Anbieters. Neben der Website ist auch die Ergebnisliste auf Gelbe-Seiten.de hilfreich um unkompliziert zu erfahren ob Ihr Wertstoffhof gerade geöffnet hat oder ob es bestimmte Einschränkungen in der Öffnung gibt. Insbesondere an Brückentagen, vor oder nach Feiertagen und in den Schulferien kann es zu Schließtagen kommen.