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Ein analoger Beruf in digitalen Zeiten: Uhrmacher!

Nahezu jeder Bildschirm, Telefon oder Computer verfügt auch über eine Zeitanzeige. Dennoch sind gerade hochwertige Uhren, Armbanduhren und dekorative Wanduhren mehr denn je im Trend. Vielleicht, weil diese feinmechanischen Kunstwerke so beständig sind - in Stil, Funktionsfähigkeit und natürlich im Wert. Selbstverständlich macht die Digitalisierung auch vor den technischen Entwicklungen und Trends in der Uhrenbranche nicht halt. Oftmals finden die Uhrenbauer hochwertiger Häuser Möglichkeiten, neue Funktionen wie GPS-Sender in die Armbanduhren einzubringen.Aber ob nun eine klassische, mechanische Uhr oder eine moderne Variante - für den Bau, die Reparatur und Instandsetzung benötigt man noch immer einen Fachmann – und das ist in diesem Fall der Uhrmacher.

Was macht ein Uhrmacher?

Je nach der fachlichen Ausrichtung des Uhrmachers kann es natürlich zu einer spezifischeren und Konzentration in einen dieser genannten Bereiche kommen. So wird ein Uhrmacher mit der Spezialisierung für die Reparatur und Instandsetzung historischer Uhren ganz andere Werkzeuge benötigen und Techniken einsetzen als ein auf moderne Typen der Uhren ausgerichteter Uhrmacher.

Uhrmacher müssen zu dem im Umgang verschiedener markenspezifischer Werkzeuge und Montagetechniken firm sein. Die Ausführung von Anpassungen, Bauteilwechsel und Batterietausch gehören selbstverständlich dazu. Zudem müssen historische Verarbeitungs- und Montagetechniken ebenso erlernt und beherrscht werden wie die neusten Techniken und verbaute Funktionalitäten.

Schon die Ausbildung zum Uhrmacher zeigt die Vielfalt dieses Berufes auf. Denn neben dem exakten Zusammenbauen von Uhrwerken, Uhrmodellen und Reparaturen gehören auch ein tiefgehender Überblick über die unterschiedlichen Bauweisen und Funktionen der verschiedenen Uhren hinzu. Nur mit umfassenden Kenntnissen in diesen Bereichen und dem Wissen um Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen den Uhren verschiedener Marken ermöglichen es Uhrmachern eine profunde Beratung am Kunden zu geben. Doch damit nicht genug.

Typische Uhrmacher-Reparaturen

Mattes Uhrenglas, zerkratztes Metall, abgegriffene Flächen - je nachdem wie intensiv ihr Alltag ist, in dem Sie die Uhr tragen, wird diese entsprechende Abnutzungserscheinungen zeigen. Ein Uhrmacher kann die Uhr auch ästhetisch überarbeiten. Beginnend mit einer grundlegenden Reinigung, über Polier- und Sandstrahlarbeiten werden hierfür eingesetzt. Im Nachgang sieht die Uhr wieder aus wie neu.

Ästhetische Aufarbeitung von Uhren

Ist ein Zahnrad, Schraube, Lünette oder anderes Teil unwiederbringbar beschädigt kann der Uhrmacher auch den Wechsel dieses Bestandteils vornehmen. Dabei sollte er nach Möglichkeit original Teile der jeweiligen Hersteller nutzen.

Sind bestimmte Bestandteile einer Uhr defekt, reicht es häufig diese zu reparieren und wiedereinzusetzen. Auf diese Weise können etwa nicht mehr leuchtende Zeiger, verbogene Armbandverschlüsse oder dergleichen mehr wieder funktionsfähig gemacht werden.

Teilreparatur oder –Tausch

Ein kurzer Besuch beim Uhrmacher und schon läuft die Uhr wieder rund. Zumeist reicht dafür ein einfacher Batteriewechsel. Dieser ist für den geübten Uhrmacher kein Problem. In der Regel ist der Wechsel selbst beim Uhrmacher kostenfrei, jedoch muss man die eingesetzte Batterie bezahlen. Ein fairer Deal, wenn man bedenkt, dass die verwendeten Exemplare zumeist auslaufsicherer und haltbarer als gekaufte Batterien aus dem Supermarkt sind. Der Armbandwechsel oder die Reparatur ist eine kostenpflichtige Leistung. Jedoch kann hierbei das Armband direkt auf den Träger abgestimmt werden. Gerade bei Gliederarmbändern kann man im Nachgang sicher sein, dass das neue Band alltägliche Strapazen ebenso problemlos aushalten wird, wie häufiges An- und Abmachen.

Batteriewechsel und Armbandwechsel oder -reparatur

Insbesondere Uhren, welche bestimmten Drucksituationen ausgesetzt werden sollen – etwa beim Tauchen oder Fliegen, müssen über eine einwandfreie Dichtigkeit verfügen. Der Uhrmacher prüft hierbei nicht nur das Uhrenglas auf Beschädigungen, sondern jedwede Öffnungen, Ritzen und Schlitze auf Dichtigkeit. Damit werden auch teure Wasserschäden vermieden, welche im Reparaturaufwand deutlich stärker finanziell zu Buche schlagen.

Dichtigkeitsprüfungen

Auch wenn die modernen Uhren sehr widerstandsfähig sind, können Beschädigungen nicht komplett ausgeschlossen werden. Beim Eintreten von Feuchtigkeit in die Uhr, fehlender Gangbarkeit des Uhrwerks, Nachgehen oder Vorgehen der Zeiger, eingeschränkter Bedienbarkeit von Knöpfen oder auch Armbanddefekten kann ein Uhrmacher entsprechende Reparaturen ausführen.

Reparaturen an Uhren aller Art

Die Teile eines Uhrwerkes schwingen viele tausend Mal pro Jahr. Verschmutzungen, unrunder Gang oder fehlende Schmierung können für Defekte sorgen. Deshalb sollte man die eigene Uhr für die perfekte Funktionsweise alle 5 - 7 Jahre[1] zur Revision geben. Dabei wird die Uhr vollständig auseinander gebaut und gereinigt. Nach einer Überprüfung und bei Bedarf einem Wechsel einzelner Bestandteile werden diese wieder zu einer funktionsfähigen Uhr zusammengesetzt. Insbesondere vor einem angestrebten Verkauf einer Uhr, sollte eine Revision vorgenommen werden. Da diese auch dem Werterhalt dient.

Uhren-Revision und Wartung

Was kostet eine Reparatur beim Uhrmacher?

Hier ist es essenziell zu prüfen welchen Umfang die vorliegende Reparatur hat. Ein einfacher Batteriewechsel kostet in der Regel nur den Preis der eingesetzten Batterie. Doch je umfangreicher und komplexer die Arbeiten werden, desto höher können die Kosten für die Reparatur sein. Lassen Sie sich von dem Uhrmacher in Ihrer Nähe einen detaillierten Kostenvoranschlag machen und erfragen Sie so den individuellen Preis für die Reparatur Ihrer Uhr.Ein wichtiger Punkt bei diesen Reparaturen sind die Garantien auf die ausgeführten Arbeiten und eingesetzten Werkteile. Lassen Sie Uhren, welche von hochwertigen Marken stammen nur von einem Uhrmacher reparieren, der für diese zertifiziert ist. Diese haben entsprechende Schulungen hinter sich und verfügen über das Werkzeug und die Wechselteile, die eine qualitativ hochwertige Reparatur ermöglichen.

Wo ist der nächste Uhrmacher?

Achten Sie dabei auch auf die fachliche Ausrichtung des Uhrmachers. Es empfiehlt sich ein Anruf vor dem Aufsuchen des Ladengeschäfts um unnötige Wege zu verhindern. Fragen Sie danach ob er über die nötigen Zertifizierungen und Werkzeuge verfügt, um die vorliegende Uhr zu reparieren. Insbesondere bei historischen Uhren empfiehlt es sich einen Uhrmacher aufzusuchen, der auf die Reparatur, Überholung und Wartung ältere Zeitmesser spezialisiert ist um den Werterhalt zu gewährleisten.

Auch wenn das Handwerk des Uhrmachers kein hochaktuelles ist, sind die Zahlen sozialversicherungspflichtig angestellter Uhrmacher stets steigend. Ende 2017 gab es 3.200 Uhrmacher[2] deutschlandweit und die steigende Tendenz vorheriger Jahre zeigt, dass es bereits in diesem Jahr weit mehr sein dürften. Und so findet sich in jeder größeren Stadt auch mindestens ein oder mehrere Uhrmacher. Manchmal arbeiten diese auch als Angestellte bei regionalen Juwelieren. Erkundigen Sie sich auf gelbe-seiten.de nach dem nächsten Uhrmacher in ihrer Nähe.

Wann hat der Uhrmacher geöffnet?

[2] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153993/umfrage/beschaeftigte-uhrmacher-in-deutschland-seit-1999/

[1]https://www.brogle.de/ratgeber/uhren/revision/ 

Da Uhrmacher einem freien Handwerk angehören dürfen Sie im Rahmen der Ladenöffnungsgesetze ihre Öffnungszeiten selbst bestimmen. Suchen Sie einfach auf gelbe-seiten.de nach dem Uhrmacher in ihrer Nähe, dann werden Ihnen bereits in der Suchergebnisliste die Öffnungszeiten und Kontaktdaten angezeigt. Wenn Sie eine Beratung über vorliegende Reparaturen, Überholungen oder auch den Kauf neuer Modelle wünschen, können Sie einen Termin hierfür vereinbaren.