Glücksklee-Pflege: 4 unschlagbare Tipps für die Topfpflanze

Glücksklee wird gerne verschenkt – meist, weil die Pflanze Glück bringen soll, nicht unbedingt wegen ihres Aussehens. Doch mit der richtigen Pflege macht der Glücksklee einiges her, denn er lässt sich mehrjährig als Zimmerpflanze im Topf kultivieren. Mit diesen Tipps gelingt die Glücksklee-Pflege.

Glücksklee richtig gießen

Wenig hilft beim Glücksklee viel – denn die vierblättrige Pflanze benötigt nur selten Wasser. Auch hat das Gewächs kaum Ansprüche, was die Zusammensetzung des Gießwassers angeht.

Erst wenn die oberste Erdschicht wirklich trocken ist, sollten Sie den Glücksklee wieder gießen. Vollständig austrocknen sollte er allerdings nicht, sonst erhöht sich die Anfälligkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Glücksklee düngen

Ob Sie Ihren Glücksklee überhaupt düngen müssen, hängt in erster Linie vom gewählten Substrat ab. Generell ist die Zierpflanze nicht sehr anspruchsvoll und kommt mit allen gängigen Blumenerden zurecht. Der Boden kann auch sauer oder kalkhaltig sein. Ist das Substrat wenig nährstoffreich oder schon älter, sollten Sie dem Glücksklee einmal monatlich Blumendünger beifügen, in der Wachstumsphase von April bis August alle zwei bis drei Wochen.

Standort des Glücksklees

Der vierblättrige Sauerklee, wie die Pflanze auch genannt wird, gedeiht, sofern er ausreichend Licht bekommt. Als Zimmerpflanze wäre ein heller, sonnenreicher Platz optimal, auch wenn es der Glücksklee nicht zu heiß mag. Vor allem die sehr trockene Luft direkt über einer Heizung spricht ihm nicht zu.

Im Sommer fühlt sich der Glücksklee auch auf dem Balkon pudelwohl. Er ist allerdings nicht frosthart und verträgt Minustemperaturen nur für eine kurze Zeit.

Der Glücksklee ist mit dem Klee im Rasen nicht verwandt.

Glücksklee umtopfen

Haben Sie den Glücksklee als Topfpflanze erworben oder geschenkt bekommen, sollten Sie Ihn zügig umtopfen. Um sich richtig entfalten zu können, ist der Ausgangstopf oft zu klein. Vor allem wissen Sie nicht, wie lange die Pflanze schon in dem Topf beim Händler stand. Die Wurzeln können sich in dieser Zeit ineinander verdreht haben. Das starke Düngen bei der Vorzucht kann zudem dazu führen, dass der Glücksklee aufgrund der hohen Nährstoffkonzentration eingeht, wenn er nicht ausreichend Substrat zur Verfügung hat.