Matratze pflegen: 5 Tipps für eine längere Lebensdauer

Milben und Bakterien machen sich auch schon mal im Bett breit – es sei denn, Sie pflegen Ihre Matratze ordentlich. Dadurch schlafen Sie nicht nur besser, Ihre Matratze lebt auch länger! 5 Tipps für saubere Polster:

1. Matratzenschoner

Oben hui, unten pfui: Ein Blick auf die Rückseite der Matratze bringt beschädigte Polster zum Vorschein? Dafür sind in der Regel die Latten verantwortlich, an denen sich der Matratzenüberzug aufreiben kann. Die einfache Lösung: ein Matratzenschutz. Der Schoner verhindert zudem, dass sich Staub und Schmutz an der Unterseite der Polster ablagert.

2. Matratze durch Lüftung pflegen

Matratzen saugen den Schweiß auf, den Sie nachts verlieren. Die Flüssigkeitsansammlung sorgt für ein perfektes Milieu für Schimmel und Milben. Deshalb sollten Sie Ihr Polster unbedingt in regelmäßigen Abständen pflegen, sprich auslüften. Besonders aufwendig ist das nicht: Stellen Sie Ihre Matratze für mehrere Stunden bei geöffnetem Fenster auf, damit sie die angesammelte Feuchtigkeit wieder abgeben kann.

3. Matratze drehen und wenden

Stichwort Belüftung: Unterstützen Sie die Luftzirkulation außerdem, indem Sie Ihre Matratze regelmäßig drehen. Auch so verhindern Sie, dass sich Feuchtigkeit oder Gerüche in der Matratze festsetzen. Tipp: Tauschen Sie nicht nur Kopf- und Fußseite, sondern wenden Sie das Bettpolster auch von oben nach unten. Moderne Matratzen sind in der Regel symmetrisch geschnitten, sodass Ihr Liegekomfort nicht darunter leidet. Zudem beugen Sie einer Kuhlenbildung durch zu einseitige Belastung der Liegefläche vor.

4. Matratze abbürsten oder absaugen

Schmutz- und Staubpartikel auf der Matratze werden Sie wieder los, indem Sie Ihre Matratze vorsichtig absaugen. Verwenden Sie am besten einen speziellen Aufsatz, damit das Material nicht zu Schaden kommt. Alternativ können Sie Ihr Polster auch mit einer weichen Handbürste pflegen.

5. Matratzenbezug waschen

Sage und schreibe bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit verliert der Mensch im Schlaf. Der Großteil davon ist Schweiß, der salzige Rückstände auf dem Matratzenbezug hinterlässt. Glücklicherweise lassen sich fast alle Bezüge maschinell reinigen. Achten Sie auf das Etikett im Innenfutter – 60 Grad Celsius sind üblich. Zusätzliche Chemikalien benötigen Sie beim Waschvorgang nicht.