Kann man Brot einfrieren – und wenn ja, wie?

Frisches Brot schmeckt am besten, aber manchmal fehlt die Gelegenheit zum Einkauf? Dann können Sie ganz einfach Brot einfrieren und es bei Bedarf wieder auftauen. Es gibt nicht viel, was Sie dabei falsch machen können.

In welchen Mengen kann man Brot einfrieren?

Ob Sie einige Scheiben portionieren oder einen ganzen Laib Brot einfrieren wollen, hängt davon ab, wie hoch Ihr Bedarf ist. Einzelne Scheiben können Sie leichter portionieren. Ganze Laibe hingegen halten sich in der Tiefkühltruhe noch länger: Scheiben sollten Sie nach rund drei Monaten verbrauchen, da auch bei -18 Grad die Austrocknung noch weiter voranschreitet. Im Stück bleibt das Brot länger saftig. Am besten ist es, wenn Sie frisches Brot einfrieren, altbackenes wird im Tiefkühler auch nicht mehr besser. Achten Sie aber darauf, dass es zumindest schon ganz abgekühlt ist!

Bei allen Sorten möglich?

Tatsächlich können Sie alle Sorten vom Weißbrot bis zum Vollkornbrot einfrieren. Sie halten sich lange, und Sie schaden sich damit nicht. Wenn Sie Brot einfrieren, bleibt es genießbar – nur ist es vielleicht nicht mehr ganz so lecker wie frisch aus der Bäckerei.

Brot können Sie gut in Scheiben in einem Gefrierbeutel einfrieren.

Brot einfrieren – Gefrierbrand droht?

Manchmal, wenn Sie eingefrorenes Brot wieder auftauen, sind zu Anfang weißliche Flecken darauf zu sehen. Dabei handelt es sich nicht um Schimmel, sondern um Gefrierbrand. Er macht das Brot nicht ungenießbar und ist nicht schädlich. Tauen Sie das Brot ganz auf und dann backen Sie es kurz im Ofen oder stecken Sie es in den Toaster.

In welcher Verpackung?

Am gängigsten sind Frischhaltefolie oder Gefrierbeutel, um das Brot sorgfältig einzuwickeln und möglichst viel Luft auszuschließen. Sie können auch Ihr Brot in Alufolie einfrieren. Mit Papiertüten, Wachspapier oder Stoffbeuteln können Sie Brot einfrieren, ohne Plastik zu verwenden. Allerdings hält es sich so weniger lange, daher sollten Sie es schneller verbrauchen als bei den anderen Methoden.

Langsam Brot auftauen

Nehmen Sie das Brot nicht aus dem Tiefkühler und legen es direkt in den Ofen: So wird es nur hart. Lassen Sie es stattdessen bei Zimmertemperatur auftauen: Nehmen Sie einige Scheiben mittags heraus, können Sie sie abends im Normalfall schon genießen. Ist das Brot wieder ganz aufgetaut, können Sie es vor dem Essen noch kurz aufbacken oder toasten, dann schmeckt es fast wieder wie frisch gekauft. Notwendig ist das Erhitzen aber nicht, Sie können auch so herzhaft zulangen.