Streit an Weihnachten vermeiden: 7 Tipps für ein friedliches Fest

Streit an Weihnachten gehört leider genauso zur festlichen Tradition wie Christbaum und Gänsebraten. Hier finden Sie Tipps, wie sich der Ärger am besten vermeiden lässt. 

1. Planen Sie das Weihnachtsfest zeitig und gemeinsam

Fangen Sie nicht zu spät mit der Planung für das Weihnachtsfest an. Am besten setzen Sie sich bereits einige Wochen oder sogar Monate vorher mit Ihrer Familie zusammen und sprechen Sie darüber, welche Vorstellungen und Erwartungen im Raum stehen. Planen Sie, welches Familienmitglied welche Aufgabe übernehmen wird. Machen Sie nicht den Fehler, alles alleine erledigen zu wollen. Zu tun gibt es schließlich genug. Ob es darum geht, den Tannenbaum zu kaufen, die einzelnen Gänge des Festmahls zuzubereiten oder Lebensmittel und Getränke zu besorgen – es sollte sich für jeden das Passende finden.

2. Akzeptieren Sie Freiräume

Lassen Sie Ihre Familienmitglieder so, wie sie sind, und versuchen Sie nicht, Menschen auf Krampf zu ändern. Zwingen Sie zum Beispiel niemanden zur Teilnahme, der nicht zu Ihrem Fest kommen will. Streit an Weihnachten steht häufig mit Zwängen in Verbindung, die eigentlich gar nicht sein müssten. Versuchen Sie, den anderen die Freiräume zu lassen, die sie benötigen.

3. Seien Sie umsichtig bei der Gästeliste

Wenn Sie von bestimmten Gästen wissen, dass sie beim Aufeinandertreffen unweigerlich für Streit an Weihnachten sorgen: Laden Sie diese Menschen nicht auf Biegen und Brechen gemeinsam ein. Oft findet sich eine Kompromisslösung. Zum Beispiel an einem der Feiertage der eine Verwandte und am nächsten der andere.

4. Planen Sie für Weihnachten Aktivitäten

Weihnachten besteht nicht nur aus Geschenken und Essen: Machen Sie sich Gedanken und planen Sie, welche Aktivitäten das Fest auflockern könnten. Spazierengehen, einen Film schauen oder ein spannendes Brett- oder Kartenspiel zu spielen kann sehr dazu beitragen, dass die Stimmung nicht kippt und Streit an Weihnachten vermieden wird. Und: Bewegung macht den Kopf frei – gerade dann, wenn der Magen nach dem Festmahl besonders voll ist.

5. Halten Sie nicht zu starr an alten Traditionen fest

Familientradition hin oder her – Weihnachten muss nicht immer nach demselben Muster verlaufen. Seien Sie offen dafür, Teile des üblichen Ablaufs zu verändern. Auch Sie selbst haben ein Recht dazu, mit einer ungeliebten Tradition zu brechen und etwas anders zu machen.

6. Machen Sie einen Bogen um Grundsatzdiskussionen

Streit an Weihnachten entsteht oft dann, wenn grundsätzliche Themen auf den Tisch kommen und unbedingt unter dem Christbaum besprochen werden müssen. Indem Sie empfindliche Gesprächsthemen wie Politik oder Religion vermeiden, können Sie versuchen, solchen Grundsatzdiskussionen aus dem Weg zu gehen. Wenn sie doch entstehen: Bleiben Sie möglichst tolerant.

7. Bleiben Sie im Umgang miteinander höflich

Eine Grundregel, die insbesondere zum festlichen Anlass unbedingt Standard sein sollte, betrifft den höflichen Umgang. Selbst wenn am Ende doch ein Streit zu Weihnachten entsteht, sollten die Familienmitglieder sich gegenseitig mit Respekt und Höflichkeit behandeln.