Terrasse reinigen: So kann der Frühling kommen!

Wenn der Frühling die Gartensaison einläutet, steht ein Programmpunkt ganz oben auf der To-do-Liste: die Terrasse reinigen. Wir sagen Ihnen, mit welchen Mitteln Sie Algen, Moos und Schmutz ganz schnell loswerden.

Reinigungsmittel im Überblick

Der Frühling ist da. Die Temperaturen steigen und die Natur erblüht. Es ist einfach nur herrlich, sich nun auf der Terrasse in den Liegestuhl zu kuscheln und die milden Sonnenstrahlen auf der Haut zu genießen. Schmutzige oder mit Grünbelag überzogene Terrassensteine trüben den Frühlingsgenuss jedoch. Um Ihre Terrasse nach den nasskalten Wintermonaten wieder auf Hochglanz zu bringen, müssen Sie wohl oder übel etwas Arbeit investieren. Möchten Sie Ihre Terrasse reinigen, stehen Ihnen dafür verschiedene Mittel zur Verfügung. Zu den gängigsten Reinigungsmitteln gegen hartnäckige Verschmutzung zählen der Hochdruckreiniger, sanfte Hausmittel und die Chemiekeule. Jeder dieser Schmutzkiller punktet mit seinen ganz individuellen Vorteilen, bringt aber auch einige Nachteile mit sich.

Mit dem Hochdruckreiniger Grünbelag wegspritzen

Sollten Sie mit einem Hochdruckreiniger Ihre Terrasse reinigen, sparen Sie Kraft und Zeit. Der harte Wasserstrahl des Gerätes wäscht Ihren Außenbereich ruckzuck wieder blitzblank. Doch aufgepasst: Die Wasserattacke schadet empfindlichen Materialien, zudem verschmutzen die behandelten Steine nach der Reinigung schnell wieder. Besteht Ihr Bodenbelag aus Holz, Waschbetonplatten, Sandstein oder Kalkstein, sollten Sie bei Ihrem Outdoor-Putz im Frühling deswegen lieber eine sanftere Reinigungsmethode wählen – zum Beispiel ein bewährtes Hausmittel.

Mit Essig sanft die Terrasse reinigen

Oberflächenschonender können Sie im Frühling Ihre Terrasse reinigen, wenn Sie zu einem Allrounder unter den Hausmitteln greifen: Essig. Im Kampf gegen Grünbelag und Schmutz geben Sie einfach etwas Essigessenz in eine große Gießkanne und füllen diese mit Wasser auf. Dabei sollten Sie ein Verhältnis von etwa 1:10 einhalten. Duschen Sie nun Ihren Terrassenbelag mit dem Essiggemisch ab. Jetzt steht allerdings noch kraftraubende Arbeit auf dem Programm, um Ihre Terrasse fein für den Frühling zu machen: das gründliche Abschrubben der Steine mit einer harten Bürste. Lassen Sie das Essigwasser danach noch etwas einwirken. Dann spülen Sie Ihre Pflastersteine oder Holzplanken mit klarem Wasser ab, fertig.

Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld, ob Ihr Terrassenboden die Essigsäure verträgt. Einige Materialien wie Kalk, Naturstein oder auch Marmor reagieren auf die Essigattacke mit unschönen Verfärbungen. Eine sehr gute Alternative zu Essig bietet übrigens die gute, alte grüne Seife.

Chemiekeule – schnell, effektiv und umweltschädlich

Fast jeder Baumarkt bietet eine ganze Palette chemischer Mittel, mit denen Sie den lästigen Pflanzenbelag auf Ihren Terrassenplatten zu Leibe rücken können. Die chemischen Wirkstoffe – die sogenannten Biozide – in Moosvernichter, Algenentferner und Co. töten den Grünbelag direkt nach dem Auftragen selbstständig ab. Allerdings greift die Chemiekeule die Umwelt an und darf in keine Gewässer gelangen. Achten Sie deswegen darauf, dass die umgebenden Pflanzen nichts von der Bioziddusche abbekommen. Nur so können Sie Ihre Terrasse reinigen, ohne gleichzeitig Ihren frischgepflanzte Frühlingsblumen zu schaden.