So brutzeln Sie diesen Sommer: Das sind die Grilltrends 2016

Rauchschwaden steigen über Parks und Gärten auf, das Kochen liegt fest in Männerhand: Es ist wieder Grillzeit. Die Grilltrends 2016 lassen sich aus aller Welt inspirieren und überraschen mit neuen Techniken und alten Delikatessen.

Das sommerliche Brutzelerlebnis kann so viel mehr bieten als die altbekannten Klassiker Würstchen und Steaks. Ob Obst auf dem Grillrost, Holzchips für das besondere Raucharoma oder exotisches Churrasco-Grillen – in unserem Video stellen wir Ihnen die wichtigsten Grilltrends 2016 vor:

Noch mehr leckere Grilltrends finden Sie im Folgenden:

Italien auf dem Grill: Pizza

Wer sich bislang nur schwer zwischen Pizza und Grillgut entscheiden konnte, darf sich freuen: Der italienische Klassiker gehört zu den Grilltrends 2016. Viele Grillhersteller kommen dem bereits mit eingebauten Pizzasteinen oder Pizzaaufsätzen entgegen. Damit es am Ende wie beim Italiener schmeckt, braucht der Grillmeister Fingerspitzengefühl. Der Hefeteig benötigt eine konstante Hitzezufuhr. Dabei darf die Kohle nicht zu heiß und nicht zu kalt sein, sonst verbrennt der Boden oder wird nicht richtig durch. Mit ein bisschen Übung beim Einsatz der Lüftungsschieber gelingt die Pizza aber ganz sicher.

Wilder Westen für den Garten: Der Grilltopf

Wer sich wie ein Cowboy am Lagerfeuer fühlen möchte, der sollte sich an den Grilltopf wagen. Obwohl er zu den Grilltrends 2016 gehört, ist der Topf eigentlich alles andere als neu: Bereits im 18. Jahrhundert ließen die Engländer sich den sogenannten “Dutch Oven” patentieren. Der dazu verwendete Feuertopf ist ein dickwandiger Kochtopf aus Gusseisen. Aufgrund seines Materiales erwärmt sich der Inhalt nur langsam, bleibt dann aber sehr lange heiß. Ideale Voraussetzung für Schmorgerichte oder ein würziges Chili con Carne.

Grillen wie die Gauchos: Churasco

Von Cowboys wurde auch der nächste Trend inspiriert: das Churrasco: Große Fleischstücke werden auf einem Spieß direkt über dem offenen Feuer zubereitet. Dabei wird immer wieder die äußere, durchgegarte Schicht abgeschnitten. Das Grillerlebnis zieht sich dadurch über mehrere Stunden – nichts für den schnellen Hunger. Um diese Methode auszuprobieren, benötigen Sie spezielle Drehspieße. Anders als bei den altbekannten Grillspießen wird das Fleisch dann nicht in kleine Würfel geschnitten sondern bleibt möglichst groß. Wer diesen Trend auf der heimischen Terasse nachmachen möchte, ist mit einer Feuerschale oder einem Feuerkorb gut beraten.

Plancha – die heiße Platte

Franzosen und Spanier steuern die heiße Eisenplatte zu den Grilltrends 2016 bei. Das Besondere: Das Grillgut wird dabei auf eine 300 bis 350 Grad heiße Platte gelegt. Durch die hohen Temperaturen sind sowohl Fleisch als auch Gemüse in Windeseile gar und bleiben gleichzeitig sehr saftig. Außerdem tropfen Marinade und Fette nicht in die Flammen sondern. Kulinarisch gibt es kaum Grenzen: Von Fleisch und Fisch über Obst und Gemüse bis hin zum Spiegelei ist alles möglich. Lediglich das für Holzkohle so typische Aroma bleibt aus – der Plancha-Grill wird mit Gas betrieben.