Heizen mit Holz: 4 Tipps rund um Brennholz und Kamin

Heizen mit Holz sorgt für eine ganz besonders behagliche Wärme. Ein Kaminfeuer gehört nicht umsonst zu den Klassikern gemütlicher Lebensart. Hier einige Tipps, damit Ihre Freude an Brennholz und Kamin ungetrübt bleibt.

1. Heizen mit Holz: Die richtige Holzart

Achten Sie beim Kauf von Kaminholz darauf, dass Sie die richtige Holzart wählen. Je nachdem, von welchem Baum das Holz stammt, weist es einen unterschiedlichen Brennwert auf. Dieser gibt an, wie effizient die jeweilige Holzart Wärme spendet. Für den Kamin besonders gut geeignet sind:

  • Buche
  • Eiche
  • Robinie
  • Esche
  • Birke
  • Ahorn

2. So zerkleinern Sie das Brennholz richtig

Wenn Sie vorhaben, einen größeren Vorrat an Brennholz anzulegen, sollten Sie zunächst frische, rund einen Meter lange Stammstücke spalten und anschließend zum Trocknen aufstapeln. Tipp: Ist das Holz feucht, lässt es sich um einiges leichter aufbrechen. Am leichtesten fällt das Spalten mit einem elektrischen Holzspalter. Wollen Sie die Aufgabe in Handarbeit erledigen, benötigen Sie einen Spalthammer und scharfe Keile. Sind die Holzscheite schließlich getrocknet, sägen Sie sie in Stücke von 20, 25, 33 oder 50 Zentimeter Länge. Das entspricht einem bis vier Schnitten pro Meter Holz.

3. Heizen Sie nur mit Holz, das lange genug abgelagert ist

Lassen Sie das Brennholz ein, im Idealfall zwei Jahre ablagern, bevor Sie es zum Heizen benutzen. Erst dann ist genügend Feuchtigkeit aus dem Holz entwichen, damit es optimal verbrennt. Ist das Kaminholz mit über zwanzig Prozent Wasseranteil noch zu feucht, brennt es schlecht und hat eine wenig effiziente Energieausbeute. Darüber hinaus belastet es die Umwelt und kann durch giftige Gase sogar Ihre Gesundheit gefährden. Außerdem führt schlecht getrocknetes Brennholz zur Versottung Ihres Kamins. Hierbei dringen bei der Verbrennung kondensierte Abgase in den Kaminstein ein, was braune Flecken und schlechten Geruch nach sich ziehen kann.

4. Asche als Gartendünger: Darauf sollten Sie achten

Wenn Sie Asche als Dünger verwenden wollen, sollten Sie ausschließlich Asche von naturbelassenem Holz aus wenig industrialisierten Regionen verwenden. Holzasche enthält unter anderem Stoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphat, Magnesium und Spurenelemente. Als Dünger sollten Sie die Asche lediglich für Ihren Ziergarten einsetzen. Dabei gilt: Bringen Sie maximal 0,3 Liter pro Quadratmeter und Jahr ein. Kalkempfindliche Pflanzen wie zum Beispiel Rhododendron oder Ihre Nutzpflanzen sollten Sie damit nicht düngen.