Richtig lüften im Frühling: Dem Schimmel keine Chance

Im Frühling ist es besonders wichtig, dass Sie richtig lüften und so Schimmel in der Wohnung vermeiden. Dabei kommt es nicht nur auf das wie, sondern auch auf das wann und wie lange an. Hier erfahren Sie, wie Sie Schimmel im Frühjahr vermeiden.

Darum ist richtiges Lüften im Frühling so wichtig

Die Jahreszeiten Frühling und Herbst sind tatsächlich besonders schimmelfreundlich, da zum einen draußen meist eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und zum anderen die Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenluft recht gering sind. Dies hat in der Regel einen generell langsameren Luftaustausch zur Folge, was für das Schimmelwachstum gut ist. Wer zu wenig oder falsch lüftet, findet zu Hause oft Tauwasser an Fensterrahmen, Putz oder Tapete vor – also die besten Voraussetzungen für Schimmel. Achten Sie daher ab März besonders darauf, dass Sie richtig lüften und den Wintermuff gegen eine frische Frühlingsbrise austauschen.

Richtig lüften im Frühling: Drei- bis viermal täglich

Lüften Sie im Frühling am besten mindestens drei- bis viermal täglich über den Tag verteilt. Idealerweise halten Sie die Differenz zwischen der Temperatur der Luft und der Innenwände so gering wie möglich. Letztere speichern Wärme besser und bleiben dementsprechend länger warm. Optimal ist effektives, also schnelles Lüften mit geringem Wärmeverlust – Dauerlüften mit gekippten Fenstern ist die schlechteste Variante. Richtig lüften Sie, wenn Sie im Frühling mit weit geöffneten Fenstern arbeiten: Öffnen Sie also alle Fenster in der Wohnung weit (Stoßlüften) und sorgen Sie so für einen idealen Luftaustausch zwischen allen Räumen. Je nach Witterung und Außentemperatur reichen hier meist schon fünf Minuten für einen ausreichenden Luftwechsel.

Dann ist Lüften im Frühling besonders gefragt

Besonders wichtig ist das richtige Lüften der Wohnung am Morgen. In der Nacht produzieren wir viel Feuchtigkeit durch Atmung und Schwitzen, die am besten direkt nach dem Aufstehen mitsamt Schlafmief herausgelüftet werden sollte. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie nach dem Duschen ordentlich stoß- und querlüften, damit die Duschfeuchtigkeit herausziehen kann. Ebenso sollten Räume wie die Küche, in der durch Kochen Feuchtigkeit entsteht sowie Zimmer, in denen Wäsche gewaschen oder getrocknet wird, besonders gut und regelmäßig gelüftet werden.