Fensterfolie anbringen in 4 Schritten

Mit Fensterfolie verleihen Sie Ihren Scheiben und nicht zuletzt Ihrer Wohnung einen modernen, individuellen Touch. Wie Sie die Klebefolie anbringen, ohne dabei die Nerven zu verlieren, lesen Sie hier.

Schritt 1: Fensterscheibe vorbereiten

Eines vorweg: Sie können die Fensterfolie alleine anbringen, doch fällt die Arbeit mit vier Händen deutlich leichter. So verrutscht die Folie nicht so schnell und der jeweils andere hat einen Blick dafür, ob alles nach Maß verläuft.

Entscheiden Sie sich für eine Folienart. Es gibt Folien mit Kleberschicht und Statikfolien. Letztere kleben ohne Klebstoff an den Scheiben und hinterlassen keine Rückstände, wenn Sie wieder abgelöst werden. Meistens lassen sie sich sogar wiederverwenden.

Bereiten Sie zunächst die Fensterscheibe vor, indem Sie sie mit einem fettlöslichen Reiniger putzen. Verwenden Sie am besten ein Mikrofasertuch, weil dieses keine Fusseln bildet, die an der Scheibe haften bleiben. Der Fliegendreck lässt sich einfach nicht beseitigen? Dann versuchen Sie es mit einem Glasschaber für Ceranfelder. So sollte es klappen.

Die optimale Temperatur zur Realisierung Ihres Projekts liegt zwischen 18 und 20 Grad Celsius. Kälter oder wärmer sollte es nicht sein, da sich sonst die Folie verzieht.

Schritt 2: Klebefolie zuschneiden

Bevor Sie die Fensterfolie anbringen, schneiden Sie sie zu. Am einfachsten gelingt das, wenn Sie eine Schablone der zu beklebenden Fläche anfertigen und diese mit einem Stift auf die Rückseite der Folie übertragen. Für geradlinige Ergebnisse schneiden Sie die Konturen am besten mit einem Schneidelineal.

Schritt 3: Fensterfolie anbringen

Ganz gleich, für welche Foliensorte Sie sich entschieden haben: Bringen Sie die Folie gemeinsam mit Ihrem Helfer in die gewünschte Position und besprühen Sie vor allem die Glasflächen mit Wasser. Anschließend lösen Sie etwa zehn Zentimeter des Rückseitenpapiers an einer Ecke, während Ihr Helfer die Folie festhält. Das nun freiliegende Eckstück der Folie drücken Sie an die Scheibe und ziehen das Schutzpapier kontinuierlich ab. Vergessen Sie dabei nicht, auch die Rückseite der Folie mit Wasser zu besprühen. Verwenden Sie am besten eine Rakel, um die Fensterklebefolie gleichmäßig an die Scheibe zu drücken.

Sie verwenden eine Statikfolie? Dann können Sie die Schutzschicht gleich abziehen und die Folie direkt auf die Oberfläche übertragen.

Schritt 4: Luftblasen entfernen

Im letzten Schritt besprühen Sie die Folie mit etwas Wasser und streichen die Flüssigkeit unter der Fensterfolie mit der Rakel weg – von innen nach außen. Damit die Folie bei diesem Manöver nicht zu Schaden kommt, wickeln Sie etwas Stoff um die Rakel. Sie sehen immer noch Luftblasen in der Folie? Dann stechen Sie diese mit einer Nadel aus und streichen die Stellen vorsichtig mit dem Fingernagel glatt.

Um die Restfeuchtigkeit zu entfernen, gehen Sie mit einem weichen Tuch über Ihre neue dekorative Fläche, bis die Folie trocken ist.