PMS behandeln: 4 Tipps gegen das Prämenstruelle Syndrom

Das Prämenstruelle Syndrom hat viele Gesichter. Daher ist es bei jeder Betroffenen unterschiedlich, wie sich PMS behandeln lässt. Es gibt jedoch eine Reihe von Maßnahmen, die typische Beschwerden im Vorfeld der Monatsblutung lindern können.

1. Entspannung hilft gegen Prämenstruelles Syndrom

Die Symptome des Prämenstruellen Syndroms verstärken sich üblicherweise durch Stress, daher können Sie PMS behandeln, indem Sie für Entspannung sorgen. In leichten Fällen genügt es, wenn Sie sich in den Tagen vor den Tagen Ruhe gönnen, ausreichend schlafen, abends nichts Aufregendes tun und mit einem heißen Bad oder einer Wärmflasche für körperliche Entspannung sorgen. Leiden Sie unter Dauerstress, empfehlen sich Entspannungstechniken und Atemübungen.

2. PMS behandeln: Bewegung und leichtes Ausdauertraining

Ebenfalls entspannend wirkt leichte Bewegung. Ausgiebiges Krafttraining ist dabei eher kontraproduktiv, aber gegen lockeres Ausdauertraining ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Durch Spaziergänge, Walken, gemütliches Joggen, Schwimmen oder Fahrradfahren werden nicht nur die Muskeln und Gelenke gelockert, sondern auch die Seele entspannt sich. Wer an den Tagen vor den Tagen mit Stimmungsschwankungen zu kämpfen hat, sollte sich am besten ein wenig bewegen.

3. Mit Ernährung PMS behandeln: Hilfreiche Nährstoffe

Viele Frauen leiden im Rahmen des Prämenstruellen Syndroms an Verdauungsbeschwerden. Daher ist es sinnvoll, die Ernährung bei PMS etwas umzustellen. Schwer verdauliche Lebensmittel, die zum Beispiel sehr fettreich sind, sollten Sie in dieser Zeit besser meiden, ebenso Koffein, Alkohol und Nikotin. Schokolade kann ebenfalls die Symptome verstärken. Eine kohlenhydratreiche, salzarme Ernährung mit viel Gemüse wirkt sich hingegen meist positiv aus. Außerdem können – nach ärztlicher Absprache – Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen oder Magnesium helfen.

4. PMS-Symptome mit Medikamenten lindern: Worauf achten?

Wenn Sie Kopfschmerzen bei PMS behandeln wollen, können Sie in Maßen zu Schmerzmitteln aus der Apotheke greifen. Wichtig ist, dass Sie keine blutverdünnenden Medikamente mit Acetylsalicylsäure (zum Beispiel Aspirin) einnehmen. Ibuprofen ist meist gut verträglich und wirkt entzündungshemmend, kann aber bei Menschen, die zu Sodbrennen oder Magenbeschwerden neigen, unangenehme Nebenwirkungen haben. In diesem Fall ist Paracetamol besser geeignet, da es nicht auf den Magen schlägt. Einige pflanzliche Präparate, etwa mit Mönchspfeffer, können ebenfalls Regelbeschwerden lindern.