Gebärmutterhalskrebs: Symptome der Krebserkrankung

Gebärmutterhalskrebs-Symptome treten im Frühstadium selten bis gar nicht auf. Umso wichtiger ist es, die möglichen Anzeichen zu kennen, damit Sie darauf achten können. Lesen Sie hier, was auf die Krebserkrankung hindeuten kann.

Gebärmutterhalskrebs-Symptome im Frühstadium

Auch, wenn viele Frauen erst sehr spät oder gar keine Symptome zeigen: Gebärmutterhalskrebs ist bei einem Teil der Betroffenen bereits im Frühstadium erkennbar. Gebärmutterhalskrebs-Symptome, die sich früh bemerkbar machen können, sind:

  • Unregelmäßige Blutungen oder weißer, übel riechender Ausfluss, sogenannter Fluor. Wenn Sie blutigen oder weißlichen Ausfluss bemerken, sollten Sie unbedingt einen Gynäkologen aufsuchen. In vielen Fällen wird es bezüglich Gebärmutterhalskrebs Entwarnung geben, dennoch sollten Sie Ihre Beschwerden abklären lassen.
  • Auch Kontaktblutungen können einen bösartigen Tumor anzeigen. Wenn Sie also unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr oder nach der Stimulation des Gebärmutterhalses Blutungen bemerken, sollten Sie zum Frauenarzt gehen.
  • Blutungsunregelmäßigkeiten oder Blutabgang in der Menopause können ebenfalls Gebärmutterhalskrebs-Symptome sein. Auch hier gilt: Treten diese auf, sollten Sie sich vom Gynäkologen untersuchen lassen.

Symptome von Gebärmutterhalskrebs im fortgeschrittenen Stadium

Wenn sich ein bösartiger Tumor vom Gebärmutterhals über die Lymphgefäße, die inneren Organe oder das Skelettsystem ausbreitet, kommt es zu weiteren Symptomen. Zu diesen Anzeichen im fortgeschrittenen Stadium zählen:

  • Lymphödeme, das heißt Schwellungen der Beine, an denen oft feuchte, aufgetriebene Haut zu beobachten ist. Sie entstehen, wenn das Lymphsystem umfassend betroffen ist.
  • Eine rote Färbung des Urins. Dieses Symptom tritt auf, wenn Harnwege und Blase befallen sind. Dadurch kommt es zu Einblutungen in die Blase.
  • Auch bei tief sitzenden Rückenschmerzen, die in vielen Fällen bis ins Becken ausstrahlen, kann es sich um ein Symptom für eine Krebserkrankung handeln. Zu dieser Art Schmerzen kommt es, wenn Becken und Wirbelsäule vom Krebs befallen sind.
  • Sind die in der Bauchhöhle gelegenen Organe betroffen, kann es zu starken Bauchschmerzen und einer Lähmung der Darmtätigkeit kommen. Ist der Darm in Mitleidenschaft gezogen, können Störungen beim Stuhlgang die Folge sein.

Gebärmutterhalskrebs: Deshalb sind regelmäßige Untersuchungen so wichtig

Da Vorstufen und frühe Stadien von Gebärmutterhalskrebs in der Regel kaum oder keine Symptome hervorrufen, verzichten viele Frauen darauf, den Gynäkologen extra wegen einer Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs aufzusuchen. Und deshalb sind die regelmäßigen Routine-Untersuchungen beim Frauenarzt so wichtig: Hier werden 90 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium erkannt. Diese Vorsichtsmaßnahme kann entscheidend sein, da sich früh entdeckter Gebärmutterhalskrebs in vielen Fällen gut behandeln lässt – und zwar mit Aussicht auf vollständige Genesung.