Demenz vorbeugen: Warum Tanzen hilft, geistig fit zu bleiben

Geistiger Verfall ist für jeden Menschen ein Albtraum. Fordern Sie Ihr Gehirn jedoch regelmäßig, können Sie einer Demenz vorbeugen. Insbesondere Tanzen hilft dabei, geistig fit zu bleiben – wenn Sie dabei einige Dinge beachten.

Demenz: Das steckt hinter der Krankheit

Bei Demenz leidet der Erkrankte an schleichendem Gedächtnisverlust, der unter anderem durch das Absterben von Nervenzellen im Gehirn verursacht wird. Zuerst schwächeln das Kurzzeitgedächtnis und die Merkfähigkeit. Im weiteren Verlauf büßt der Patient bereits erlernte Fähigkeiten wie Motorik und Sprache schrittweise ein. Man unterscheidet mehrere Arten der Demenz. Zu den häufigsten zählen die sogenannte vaskuläre Demenz und die Alzheimer-Krankheit. Im Anfangsstadium verabreicht, können spezielle Medikamente (Cholinesterasehemmer) den Fortschritt der Krankheit eine Zeit lang aufhalten. Eine Heilung gibt es bis heute jedoch nicht. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen können lässt sich jedoch die Erkrankung an einer Demenz vorbeugen, indem Körper und Geist auch im Seniorenalter regelmäßig gefordert werden.

Körperliche Risikofaktoren

Die körperliche Verfassung scheint erheblichen Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit zu nehmen. Insbesondere erhöhte Werte des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels, aber auch Bluthochdruck und Übergewicht wirken sich negativ auf die geistige Fitness aus. Mit einer gesunden Ernährung ohne Nikotin und wenig Alkohol sowie regelmäßiger Bewegung können Sie diese Risikofaktoren eindämmen und so Demenz vorbeugen. Fordern Sie bei der Bewegung auch noch Ihr Gehirn, schützen Sie sich gleich in doppelter Weise vor dem geistigen Abbau. Dann werden die neu gewachsenen Zellen auch beansprucht – ohne diese Forderung verkümmern sie wieder. Um Sport und geistige Herausforderung miteinander zu kombinieren, eignet sich eine Sportart ideal: das Tanzen.

Mit Tanzen Demenz vorbeugen

Forscher vermuten, dass sich Bewegung positiv auf das Gehirn auswirkt, weil sie nicht nur die Durchblutung und den Stoffwechsel anregt, sondern auch das Wachstum von neuen Nervenzellen. Damit sich diese neuen Nervenzellen auch untereinander vernetzen, benötigen sie neue Reize – wie sie beim Erlernen von einer neuen Fähigkeit entstehen. Beim Tanzen wird das Gehirn durch das Einstudieren und Abspeichern verschiedener Schrittfolgen gefordert. Das wirkt sich in Kombination mit den verschiedenen Bewegungsabläufen positiv auf die Fitness des Hirns aus. Gleichgewichtssinn und Flexibilität verbessern sich, auch die Konzentration steigert sich.

Doch: Möchten Sie gezielt einer Demenz vorbeugen, reicht es nicht aus, jahrelang dieselben Schrittfolgen auf das Parkett zu legen. Herausforderungen bieten Sie Ihren grauen Zellen nur, wenn Sie immer wieder neue Tanzschritte erlernen. Je komplexer diese sind, desto fitter bleibt Ihr Gehirn auch im hohen Alter. Tanzschulen in Ihrer Nähe, in denen Sie sich neue Schritte antrainieren können, finden Sie direkt unter diesem Artikel.