Aufschieberitis in der Ausbildung überwinden: 5 Tipps gegen Prokrastination

Aufschieberitis, Erledigungsblockade, Handlungsaufschub – es gibt viele Synonyme für Prokrastination. Vielleicht kennst du es auch: Du hast in der Ausbildung viel zu tun, schiebst die Aufgaben aber immer wieder vor dir her? Guter Wille allein hilft oft nicht, wenn eine handfeste Aufschieberitis vorliegt – die folgenden fünf Tipps können dir helfen.

1. Nicht nachdenken, sondern sofort beginnen

Kennst du die 72-Stunden-Regel? Sie besagt: Wenn du dir etwas vorgenommen hast, solltest du es innerhalb der nächsten 72 Stunden erledigen – andernfalls sinkt die Chance darauf, dass du damit beginnst, auf rund ein Prozent. Daher ist Tipp Nummer eins gegen Aufschieberitis: Zögere nicht, sondern fang direkt an. Am besten denkst du gar nicht erst darüber nach, ob du die Aufgabe nach hinten verschieben kannst, sondern startest einfach durch.

2. Mit der richtigen Planung gegen Prokrastination vorgehen

Aufschieberitis ist vor allem eines: Gewohnheit. Den Teufelskreis der Prokrastinationsgewohnheit kannst du aufbrechen, indem du richtig planst und dich diszipliniert daran hältst. Erstelle dir beispielsweise einen Plan für den nächsten Tag. Schreibe auf, was du morgen erledigen wirst, und halte dich daran. Wichtig: Plane realistisch. Mute dir weder zu viel noch zu wenig zu und rechne genügend Pausen ein.

3. Prioritäten setzen und danach handeln

Punkt drei auf der Liste der Tipps gegen Aufschieberitis hat ebenfalls mit der richtigen Planung zu tun. Plane deine Aufgaben so, dass du das Wichtigste zuerst erledigst. Wenn du dir deinen Arbeitstag nach Prioritäten einteilst, hast du einen konstruktiven Weg vor dir, an dem du dich orientieren kannst. Tipp: Organisiere dich hier am besten in To-Do-Listen und ordne die wichtigsten Aufgaben oben an und die weniger wichtigen unten. Hake erledigte Aufgaben immer ab, um deine Erfolge zu sehen – dies motiviert und nimmt Druck.

4. Maximale Konzentration: Unterbrechungen vermeiden

Aufschieberitis geht Hand in Hand mit Selbstbetrug. Will man eine Aufgabe nicht beginnen, lenkt man sich – bewusst oder unbewusst – gerne selbst ab. Mach dich frei von derartigen Ablenkungen und vermeide Unterbrechungen während der Arbeit. Konzentriere dich voll und ganz auf die Aufgabe, die vor dir liegt, und blende alles andere vorerst aus. Ablenkung in Form von Pausen gibt es nach der erledigten Aufgabe zur Belohnung.

5. Bewusst über Prokrastination nachdenken

Stell dir immer die Frage, warum du bestimmte Aufgaben aufschiebst oder nicht sofort erledigst. Führst du dir vor Augen, dass du an Aufschieberitis "leidest", gehst du bereits den ersten Schritt aus der Prokrastination hinaus. Ist dir das Problem bekannt, kannst du es leichter lösen – zum Beispiel, indem du die genannten Tipps beherzigst.