Statusgespräch

Was ist das eigentlich? Diese Frage möchte ich im Verlauf klären.

Das Status Gespräch findet bei uns im Laufe der Ausbildung zu ca. 6 Anlässen statt:

1. Einführungsgespräch

2. Ende Probezeitgespräch

3. Zwischenprüfungsvorbereitungsgespräch

4. Fazit nach den Zwischenprüfungsergebnissen und weiterer Verlauf

5. Start ins 3. Lehrjahr – ist eine Verkürzung auf 2,5 Jahre sinnvoll?

6. Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

7. Abschlussgespräch

Gibt es besondere Situationen, in denen Redebedarf besteht, dann besteht natürlich jeder Zeit die Möglichkeit ein zusätzliches Gespräch dazwischen zu schieben.

Vor meinem zweiten Gespräch war ich ziemlich aufgeregt, weil ich wissen wollte wie ich mich in meiner Probezeit so angestellt habe. Es ist allerdings einfach nur ein ganz harmloser Termin bei dem es zu einem persönlichen Gespräch zwischen Azubi und Ausbilder kommt.

Das Ganze verläuft in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Meist beginnen wir damit, dass wir den betrieblichen Ausbildungsplan durcharbeiten, der an den Ausbildungsrahmenplan der IHK angelehnt ist. Dazu wird alles abgehakt, was ich bereits gelernt habe und beherrsche. Gibt es ein Thema, welches mir noch gar nichts sagt oder bei dem ich unsicher bin, wird dies sofort vermerkt. Es ist quasi ein Fazit der letzten Monate und wie eine Bestandsaufnahme des erworbenen Wissens. Wie eine Einkaufsliste. Hat man alles abgehakt geht man zur Kasse. Hat man auf dem Weg dorthin etwas vergessen, steht man plötzlich blöd da. Genauso ist es bei der Abschlussprüfung. Hat man seine Liste abgearbeitet, bleibt man am Ende von unangenehmen Überraschungen verschont.

Außerdem ist ein Statusgespräch dazu da, dass beide Seiten ihrem Gegenüber ganz ehrlich und offen sagen, was in letzter Zeit gut bzw. schlecht gelaufen ist. Jeder kann dabei Wünsche und Verbesserungsvorschläge äußern.

Insgesamt eine super Lösung, um Dinge die im Arbeitsalltag manchmal etwas untergehen, bewusst zu thematisieren. Ich finde es gut, dass man die Möglichkeit bekommt, sich auszutauschen. Bisher habe ich mit den Gesprächen nur positive Erfahrungen gesammelt, da man wirklich alles besprechen kann, was einem auf dem Herzen liegt. Hiermit also ein großes Dankeschön an meine beiden Ausbilder, die immer ein offenes Ohr für mich haben.

Tipp: Nehmt den Ausbildungsrahmenplan wirklich ernst! Und erinnert euren Ausbilder (falls nötig) daran, diesen unbedingt einzuhalten!

Durch Mitschüler in der Berufsschule bekommt man leider manchmal mit, dass nicht jeder Betrieb diesen Plan immer wirklich einhält.

Profilbild von Sarah Pollmann
Sarah Pollmann

Mein Name ist Sarah Pollmann und ich bin seit August 2015 Auszubildende Mediengestalterin Digital und Print in der Sutter Telefonbuchverlag GmbH. Nach meinem Abitur stand ich vor der großen Frage: Studium oder Ausbildung? Klar war: Es sollte etwas Kreatives sein.

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