Lebenslauf: Wie hinterlässt du einen guten Eindruck?

Ein Lebenslauf ist für deine Bewerbung genauso wichtig wie das Anschreiben. Häufig schauen Personaler dort sogar zuerst hinein, um zu prüfen, ob du zum Betrieb passt. Um von Anfang an einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen und zu überzeugen, sollte dein Lebenslauf übersichtlich und informativ gestaltet sein.

1. Struktur schaffen

Damit Personalchefs auf den ersten Blick erkennen können, wer du bist, wie man dich erreicht und was du kannst, bringe die Informationen in deinem Lebenslauf zuerst in eine logische Reihenfolge. Starte mit den wichtigsten Infos: deinen Kontaktdaten. Danach folgen deine Berufserfahrungen, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie deine Schulbildung. Ordne die Infos in einem einheitlichen Layout, verwende nur eine Schriftart und vermeide wahllos unterstrichene oder kursiv gesetzte Schrift. Zeilen- und Randabstände sollten ebenfalls einheitlich sein.

2. Rechtschreibfehler und andere Katastrophen vermeiden

Hinterlasse einen guten Eindruck! Lies den Text mehrfach Korrektur und lass ihn sicherheitshalber auch noch mal von deinen Eltern oder einem zuverlässigen Freund überprüfen. Auch die Rechtschreibhilfe in deinem PC kann dir behilflich sein. Das zeigt deine Achtsamkeit. Neben Rechtschreibfehlern sind auch schlechte Bewerbungsfotos wie Urlaubsbilder, Selfies oder Fotos aus dem Automaten für deine Bewerbung nicht zu empfehlen und scheiden aus. Lass deine Bilder lieber bei einem professionellen Fotografen in einem schlichten, aber ordentlichen Outfit machen.

3. Genug Informationen

Wenn du dich auf einen Ausbildungsplatz bewirbst, erwartet ganz sicher niemand, dass du schon Jahre an Berufserfahrung mitbringst. Sonderlich lang kann dein Lebenslauf also noch gar nicht sein. Tipp: Steh zu deinem bisher überschaubaren Lebensweg und plustere ihn nicht mit unnützen Informationen auf. Auch mit Flunkereien oder Übertreibungen bezüglich deiner Kenntnisse fliegst du spätestens in der Probezeit auf.

Verzichte auf Unwichtiges: Deine Staatsangehörigkeit, die Berufe deiner Eltern und Geschwister interessieren den Personaler nicht. Ebenso wenig will er deine Religion wissen, sofern du dich nicht bei einer kirchlichen oder religiösen Organisation bewirbst.

4. Zeig, was du kannst

Willst du zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden, beschränke dich in deinem Lebenslauf auf die wirklich relevanten Informationen wie Praktika, Nebenjobs, Hobbys und besondere Kenntnisse. Zeig dabei auf, was du gelernt und welche Aufgaben du wo übernommen hast. So wirkt dein Lebenslauf persönlicher und interessanter.

5. Bezug zum Wunschbetrieb

Ein Standard-Lebenslauf stößt bei Personalern auf wenig Gegenliebe. Damit sie überzeugt sind, dass genau du die richtige Besetzung für die ausgeschriebene Stelle bist, müssen sie auf den ersten Blick erkennen können, welche für den Betrieb wichtigen Fähigkeiten du mitbringst. Schau dir also die Beschreibung für den Ausbildungsplatz und das Firmenprofil aufmerksam an und formuliere die Informationen in deinem Lebenslauf passend dazu. Und vor allem: Informiere Dich über das Unternehmen beispielsweise auf der Website oder in den Social-Media-Kanälen des Betriebs.