Vergleiche
Unkraut in der Hand im Garten gehalten
© JohnAlexandr/ iStock / Getty Images Plus
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Unkrautstecher im Vergleichstest 2020 - unser Kaufratgeber!

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Gelbe Seiten Empfehlung
Fiskars Unkrautstecher
Länge 100 – 119 cm
Gewicht 1,2 kg
Messer 2 Stück
Farben Orange, Schwarz und Silber
Tritt vorhanden
Vorteile SmartFit-Teleskopstiel, bequeme Handhabung, Spezialist für Löwenzahn, hinterlässt nur kleine Löcher
Zum Angebot
Gardena Unkrautstecher
Länge 110 cm
Gewicht 499 g
Messer 2 Stück
Farben Blau, Schwarz und Rot
Tritt vorhanden
Vorteile integrierter Auswurfmechanismus, Messer mit schützender Beschichtung, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Zum Angebot
Wolf-Garten Unkrautstecher
Länge 110 cm
Gewicht 1,14 kg
Messer 2 Stück
Farben Rot, Grau und Silber
Tritt vorhanden
Vorteile bequem gepolsterter D-Griff, Tritt ist ausklappbar, Klingen aus Edelstahl
Zum Angebot
Freund Unkrautstecher
Länge 102 cm
Gewicht 1,3 kg
Messer 3 Stück
Farben Hellgrün, Schwarz und Silber
Tritt vorhanden
Vorteile patentierte Greifarme Löwenzahn spezialisiert, hinterlässt nur kleine Löcher, automatisches Auswurfsystem
Zum Angebot
Tacklife Unkrautstecher
Länge 100 cm
Gewicht 1,14 kg
Messer 3 Stück
Farben Orange, Schwarz und Silber
Tritt vorhanden
Vorteile auf Tiefwurzler spezialisiert, bequemer Gummigriff, automatische Federvorrichtung
Zum Angebot
Relaxdays Unkrautstecher
Länge 100 cm
Gewicht 400 g
Messer 3 Stück
Farben Silber, Grün und Schwarz
Tritt vorhanden
Vorteile federbetriebener Auswurf, relativ niedriger Preis, hervorragender Löwenzahnstecher
Zum Angebot
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Fiskars Unkrautstecher

Der Fiskars Unkrautstecher steht in unserem Vergleich ganz vorn. Obwohl sein Preis im höheren Segment liegt, erfreut er sich unter den Gartenfreunden doch großer Beliebtheit. Das liegt unter anderem an seinem patentierten Stiel mit dem Namen SmartFit, den Sie auf die passende Länge einstellen können. Der Griff ist ergonomisch geformt und besteht aus rostfreiem Stahl, außerdem verfügt das Gerät über einen praktischen Tritt. Das Gewicht dieses Gartenwerkzeugs, das ihrem Unkraut zu Leibe rückt, liegt bei 1,2 kg. Es ist für Pflanzen bis zu 4 cm Durchmesser geeignet - allzu groß darf Ihr Löwenzahn also nicht werden, das lässt sich auch per Test verifizieren.

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Gardena Unkrautstecher

Die Geräte von Gardena erreichen im Vergleich zu Fiskars Unkrautstecher einen ähnlich hohen Bekanntheitsgrad. Der Stiel besteht aus einem Duroplast, ist aber leider nicht ausfahrbar. Seine Länge liegt bei 110 Zentimetern. Dieses Werkzeug wartet mit einem niedrigen Gewicht von nur 499 Gramm auf und auch der Preis hat sich weit unterhalb des Modells von Fiskars angesiedelt. Das Gerät von Gardena hat zwei Besonderheiten: Es verfügt über 2 patentierte Spezialmesser mit schützender Beschichtung und einen Auswurfmechanismus. So müssen Sie das Unkraut überhaupt nicht mehr anfassen. Ampfer und Löwenzahn lassen sich hiermit also relativ leicht entfernen, ohne dass Sie schmutzige Hände bekommen. 

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Wolf-Garten Unkrautstecher

Natürlich möchten wir Ihnen auch den Unkrautstecher von Wolf-Garten vorstellen, denn diese Marke ist in den Baumärkten und Internet-Shops stark vertreten. Die Länge dieser Gartenwerkzeuge beträgt 110 cm, am unteren Ende befinden sich 2 rostfreie Edelstahlklingen. Der Unkrautstecher verfügt über einen ausklappbaren Tritt, um im Notfall einen Kraftverstärker zur Verfügung zu haben. Der D-Griff mit seiner Softeinlage soll die Handhabung besonders bequem machen. Das Gewicht von 1,14 kg liegt zwar über den Modellen von Gardena und Fiskars, besonders schwer ist das Gerät jedoch trotzdem nicht. Im Unkrautstecher Test schneidet das Modell von Wolf-Garten nicht schlecht ab, der Preis lieg im mittleren Bereich.

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Freund Unkrautstecher

Auch der Freund Unkrautstecher hat an dieser Stelle eine Erwähnung verdient. Er ist nicht ganz billig, bietet dafür aber einige interessante Vorteile für Gartenfreunde, die effektiv und komfortabel zugleich arbeiten möchten. Dieses Modell verfügt über ein patentiertes Greifarmsystem, das nach Herstellerangaben besonders gut Löwenzahn entfernt. Aber auch andere lästige Pflanzen sind vor diesem praktischen Werkzeug nicht sicher. Der Stiel misst in der Länge 102 cm, das Unkraut lässt sich durch Schieben des Griffs relativ einfach aus dem Greifarm lösen. Die Arbeitshaltung bleibt also bequem, nicht nur beim Ausstechen von Unkraut, sondern auch, wenn Sie die Pflanzenreste wieder loswerden möchten. Rückenschonender ist Jäten kaum möglich, so zeigen es die Erfahrungen.

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Tacklife Unkrautstecher

Der Tacklife Unkrautstecher ist besonders auf Tiefwurzler wie zum Beispiel den Löwenzahn spezialisiert. Zahlreiche Käufer haben diese Funktion schon getestet, die Bewertungen im Netz fallen zum größten Teil positiv aus. Um Unkraut effektiv zu entfernen, ist es notwendig, auch die Wurzeln zu erwischen, damit die Pflanzen nicht erneut austreiben. Die automatische Federvorrichtung erleichtert die Arbeit, der Gummigriff sorgt für festen Halt der Hände. Mit einer Länge von 100 cm ist dieses Modell passend für durchschnittlich große Menschen. Die drei Klingen aus Edelstahl verleihen dem praktischen Werkzeug genug Schneidekraft für festere Pflanzenteile. 

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Relaxdays Unkrautstecher

Auch das Label Relaxdays hat einen Unkrautstecher herausgebracht, der guten Absatz findet. Der Stiel dieses Modells besteht aus leichtem Aluminium, darum liegt das Gewicht bei angenehmen 400 g. Das gesamte Gerät besitzt eine Länge von 100 cm, der Preis ist auch für den kleineren Geldbeutel geeignet: Im Unkrautstecher Test punktet es allein schon deshalb. Der Relaxdays Unkrautstecher ist mit 3 Krallen ausgestattet und bringt sogar einen federbetriebenen Auswurf mit, genau wie das etwas teurere Konkurrenzprodukt von Gardena. Wer Geld sparen möchte und sich trotzdem einen gewissen Komfort bei der Arbeit im Garten wünscht, der greift zu diesem Unkrautstecher, um Wildwuchs auf kostengünstige Art zu entfernen. 

Unkraut ist in einem gepflegten Garten alles andere als gern gesehen. Wer dem Wildwuchs effektiv zu Leibe rücken möchte, der benötigt einige Ausdauer und ein sinnvolles Werkzeug. Denn: Die unerwünschten Pflanzen allein mit der Hand zu entfernen, kann sehr anstrengend werden, zudem dabei meistens noch Unkrautreste im Boden bleiben, die schon kurz darauf erneut austreiben.  Ein Unkrautstecher beschleunigt die Arbeit ungemein, zudem können Sie mit diesem praktischen Helfer um einiges gründlicher vorgehen. Ein Unkrautstecher Test dient dazu, sämtliche Eigenschaften dieser praktischen Werkzeuge miteinander zu vergleichen und danach das passende Modell auszuwählen.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Gardena Unkrautstecher, denn diese Marke steht allgemein für hohe Qualität und Kompatibilität. Aber auch die Unkrautstecher von Fiskars sind bei vielen Gartenfreunden gern gesehen. Sie möchten nicht einfach irgendein Produkt aufgrund seines guten Namens kaufen? Dann sind Sie hier richtig, denn in unserem großen Unkrautstecher Vergleich steigen wir tief in dieses Thema ein und arbeiten die wichtigsten Kaufkriterien für Sie heraus. Damit fällt die endgültige Entscheidung deutlich leichter - und Sie erhalten einen Unkrautstecher, der Ihnen hoffentlich auf ganzer Linie gefällt.

Welcher Unkrautstecher ist der Beste?

In zahlreichen Unkrautstecher Tests hat sich gezeigt, dass die Qualität dieser Werkzeuge wenig variiert, die meisten Produkte befinden sich im soliden Mittelfeld. Und doch ist es für den Käufer wichtig, beispielsweise in Sachen Ergonomie und Kraftaufwand genauer hinzusehen: Der neue Löwenzahnstecher oder Unkrautstecher aus dem Aldi soll schließlich gut in der Hand liegen und nicht so schnell zu Ermüdungserscheinungen oder gar Muskelkrämpfen führen. Wenn der Kampf gegen Löwenzahn, Distel und Co. dann einmal länger dauert, behalten Sie trotzdem noch die Oberhand. 

Achtung
Achten Sie beim Kauf auf lange Zinken, um die Wurzel richtig zu greifen und sie sauber aus dem Boden zu ziehen. Wenn Ihr Wunschprodukt über eine Klemmung mit Auswurf verfügt, bleiben Ihre Hände sauber. Doch auch die ganz schlicht aufgebauten Drehstecher können sehr hilfreich sein, denn im Vergleich zur reinen Handarbeit sparen sie viel Kraft und Energie.

Die getesteten Marken sind den meisten Hobby-Gärtnern bekannt: 

Geräte von Fiskars, Gardena, Dema, Wolf-Garten, SWH und Idealspaten füllen die Regale der Garten- und Baumärkte. Auch im Internet, zum Beispiel bei Amazon, muss der Kunde sie nicht lange suchen. So können Sie das passende Produkt nach einem kurzen Vergleich zügig erwerben und direkt zum Einsatz bringen. Wahrscheinlich sind bei einigen Produkten erst einmal ein vorsichtiger Test und etwas Übung nötig, bis das Unkrautjäten leichter von der Hand geht.

Wie funktioniert ein Unkrautstecher und wofür wird dieser eingesetzt?

Ein Unkrautstecher dient als mechanische Unterstützung beim manuellen Entfernen von Unkraut. Das Gartenwerkzeug besteht aus einem langen Stiel, manchmal auch in Teleskop-Variante, an dessen unterem Ende Klingen oder ringförmig Greifarme angeordnet sind. Stechen Sie die Vorrichtung in den Boden, sodass der Ring das Unkraut umschließt. Mit dem Fuß lässt sich der Greifer noch tiefer in die Erde schieben. Drehen Sie den Unkrautstecher nun herum und ziehen Sie ihn mitsamt der unerwünschten Pflanze heraus. Das Gerät holt auch einen Großteil der Wurzeln mit heraus, und es schont zugleich Ihren Rücken und die Knie.

Eine Kurzanleitung für Ihren Drehstecher mit Fußtritt

  1. Greifarm öffnen
  2. Klingen rund um die Pflanze positionieren
  3. Greifer in den Boden stechen
  4. Mit dem Fuß tiefer einrammen
  5. Greifarm schließen
  6. Gerät wieder aus dem Boden ziehen
  7. Unkraut entnehmen und entsorgen
Tipp
Mit einem kleinen Handstecher müssen Sie trotzdem noch auf die Knie gehen, um Löwenzahn oder Gundermann zu entfernen. Und auch ihren Rücken entlastet das kleine Werkzeug nicht. Der Handstecher bildet trotzdem eine angenehme Ergänzung zum langstieligen Drehstecher: Damit erreichen Sie Ecken, die für das große Gerät schwer zugänglich sind, inklusive Hebelwirkung. 

Verschiedene Arten von Unkrautstechern - Welcher passt am besten zu Ihnen?

Die Grenzen zwischen den verschiedenen Arten von Unkrautstechern verlaufen teilweise fließend. Mit dem Handstecher arbeiten Sie am Boden, er ähnelt einer kleinen Schaufel. Der Zweihandstecher ist etwas größer, Sie können beide Hände einsetzen und so mehr Kraft ausüben. Der Unkrautstecher mit langem Stiel erspart Ihnen das lästige Bücken, ein Teleskopstiel lässt sich auf exakt die richtige Höhe bringen. Mit dem Tretstecher wird die Arbeit noch bequemer: Er verfügt meistens über zwei Griffe und eine Tretvorrichtung, ihr persönlicher Kraftaufwand hält sich mit diesem Unkrautstecher in engen Grenzen. Der Drehstecher, auch Unkrautkralle genannt, mit seinem meist spiralförmigen Klingen ist besonders simpel aufgebaut. Mit ihm drehen Sie das Unkraut einfach heraus, was im Test auch meistens gut klappt. 

Drehstecher versus Tretstecher: Was funktioniert besser? 

Drehstecher

Vorteile
  • niedriger Preis
  • Handhabung relativ sicher
  • stehende Anwendung
  • lockert das Erdreich auf
Nachteile
  • funktioniert nur durch Armkraft
  • bei tiefen Wurzeln schwergängig
  • Unkraut muss per Hand aus Greifarm entnommen werden
  • schneidet keine Wurzeln ab

Tretstecher

Vorteile
  • Kraftverstärkung durch Tretvorrichtung
  • sehr sichere Handhabung
  • auch für Pflanzen mit sehr langen Wurzeln
  • Unkraut lässt sich per Hebeldruck "ausspucken"
  • stehende Anwendung
  • schneidet Wurzeln ab
Nachteile
  • kostet mehr
  • lockert die Erde nicht auf

Wie in unserer kleinen Anleitung erwähnt, gibt es auf dem Markt auch Drehstecher mit Fußtritt. Wenn Sie sich im Anschluss an Ihren persönlichen Vergleich für einen Drehstecher entscheiden, empfehlen wir Ihnen ein Modell mit diesem praktischen Zusatz, denn damit gelangen Sie einfacher und tiefer in die Erde. Wenn es hingegen ein echter Tretstecher sein soll, dann könnte der Fiskars xact Unkrautstecher genau das Richtige für Sie sein. Damit gelingt es Ihnen, Ihr Unkraut zu entfernen, ohne große Löcher im Rasen oder Erdreich zu hinterlassen. Viele Unkrautstecher Tests im Internet haben zudem ergeben, dass dieses Modell lange hält und mit einer komfortablen Handhabung punktet. 

Eigenschaften, die der beste Unkrautvernichter mitbringen sollte

Wie erkenne ich nun den besten Unkrautstecher auf dem derzeitigen Markt? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es kommt ganz auf Ihre persönlichen Ansprüche an. Bekannte Marken wie Gardena , Wolf-Garten und Fiskars Unkrautstecher überzeugen manchen Käufer allein durch ihren guten Ruf, doch wir möchten lieber auf die Funktionalität als auf den Namen schauen. Ein detaillierter Test ist also nötig: Dafür nehmen wir die beiden Elemente Stiel und Klinge genauer unter die Lupe und arbeiten heraus, worauf Sie beim Kauf achten sollten. 

So sollte der Stiel beschaffen sein

Der Stiel eines Unkrautstechers sollte ungefähr 100 bis 120 cm lang sein, damit Sie komfortabel arbeiten können. Wenn Sie überdurchschnittlich groß oder klein sind, lohnt es sich, nach einer Teleskopstange Ausschau zu halten. Damit können Sie die Länge beliebig verändern. Das Material des Stiels variiert je nach Produkt. Manchmal handelt es sich um Aluminium, ein anderes Mal um Edelstahl, Kunststoff oder Holz. Aluminium bringt dabei das geringste Gewicht mit und ist genau wie Edelstahl korrosionsbeständig. Ein Handgriff erleichtert Ihnen die Arbeit; entscheiden Sie sich zwischen der D- und der T-förmigen Variante. 

Tipp
Wichtig ist, dass der Griff die Hebelwirkung optimiert, damit Sie das Unkraut besser bei der Wurzel packen können. Löwenzahn lässt sich so viel leichter aus dem Rasen hebeln. 

Das ist bei den Klingen zu beachten

Neben dem Stiel ist natürlich auch die Klinge relevant, denn ohne diese kommt kein Unkrautstecher aus. Das Schneidewerkzeug sollte selbstverständlich möglichst scharf sein, damit es ohne großen Widerstand durch Erde und Pflanzen gleitet. Zu lange Klingen stören die Ergonomie, ein solider Unkrautstecher sollte an dieser Stelle gut austariert sein. Im praktischen Test kommt regelmäßig heraus, dass die optimale Klingenlänge bei einem Unkrautstecher mit Stiel zwischen 20 bis 30 cm angesiedelt ist. Ein Handunkrautstecher hingegen liegt mit einer 5 bis 15 cm langen Klinge gut im Rennen. Damit lassen sich störende Pflanzen im Garten zügig und einfach entfernen.

© kuzelv/ iStock / Getty Images Plus

Kurz und knapp: Eigenschaften für den besten Unkrautstecher

  • Stiel zwischen 100 und 120 cm
  • möglichst mit Teleskopfunktion
  • solider, aber möglichst leichter Stiel
  • korrosionsbeständiges Material
  • bequemer Handgriff in D- oder T-Form
  • Griff optimiert die Hebelbewegung
  • scharfe Klingen (etwa 2 bis 3 an der Zahl)
  • Klingen zwischen 20 und 30 cm lang
  • möglichst mit Fußtritt als Kraftverstärker

Vor- und Nachteile eines Unkrautstechers: Das sagen der Unkrautstecher-Test

Pestizide oder manuelle Mittel: Diese Entscheidung muss jeder treffen, der sein Unkraut im Garten entfernen möchte. Chemische Unkrautvernichter sind tendenziell gesundheitsschädlich, nicht gut für die Umwelt und können zum Beispiel den Rasen zusätzlich schädigen. Doch wer schon einmal einen Löwenzahn mitsamt Wurzel per Hand ausgegraben hat, weiß, dass dies äußerst mühselig ist. Unkrautstecher erleichtern die manuelle Arbeit ungemein, sie dienen als Kraftverstärker und sind mit Klingen ausgerüstet, die Wurzeln zerschneiden. Besitzt das Gerät noch dazu einen langen Stiel, müssen Sie sich gar nicht mehr bücken, um störende Pflanzen zu entfernen. Leider bleibt an der Stelle, wo einmal das Unkraut gewesen ist, zunächst ein Loch zurück - und Sie müssen die Prozedur regelmäßig wiederholen.

Vorteile
  • vermeidet den Einsatz von Pestiziden
  • risikoloser als Feuer und Chemie
  • keine Auswirkungen auf die Pflanzen im Umfeld
  • ungefährliche Aufbewahrung
  • schont Rücken und Knie
  • wirkt als Kraftverstärker
  • erspart Ihnen schmutzige Hände
  • viel Nutzen zum relativ kleinen Preis
  • keine Folgekosten
Nachteile
  • mehr Kraftaufwand als bei Pestiziden und Feuer
  • teurer als das Jäten von Unkraut per Hand
  • hinterlässt Löcher im Rasen und im Beet
  • Unkraut muss immer wieder neu entfernt werden

Pluspunkt: Die Gelenke werden geschont!

Die Arbeit im Garten kann sehr anstrengend sein, ein Unkrautstecher bringt in dieser Hinsicht eine große Erleichterung. Wenn Sie ungewünschte Pflanzen wie Löwenzahn und Disteln mit einem langstieligen Gerät entfernen, schonen Sie sowohl Ihre Wirbelsäule als auch Ihre Hände. Die Gelenke werden entlastet und wahrscheinlich stellen sich am Abend keine Rückenschmerzen oder steife Finger ein. Auch die Knie entgehen der Belastung. Sie haben bei Benutzung eines solchen Unkrautstechers keinen Grund mehr, nach der Arbeit im Garten zu schmerzen. 

Warnung
Wenn Sie sich doch mal bücken müssen, dann immer mit durchgestrecktem Rücken. Beugen Sie lieber die Beine als die Wirbelsäule, um Rückenschmerzen vorzubeugen.
Tipp
Im Unkrautstecher Test zeigen sich die Unterschiede der einzelnen Produkte deutlich, doch es liegt ganz an Ihren und Ihren Ansprüchen, für welches dieser Modelle Sie sich entscheiden. Fragen Sie sich selbst, welche Eigenschaften Ihnen am wichtigsten sind und gleichen Sie diese kleine Liste mit den obenstehenden Produkten ab.

Das sind die Testsieger anderer Unkrautstecher Tests

Der Fiskars SmartFit Teleskop-Unkrautstecher räumt in den verschiedenen Tests im Internet die meisten Lorbeeren ab. Er überzeugt vor allem dadurch, dass er aufgrund seiner automatischen Funktionen eine ungemeine Arbeitserleichterung bietet. Der Fiskars Xact, also ein Gerät derselben Marke, liegt ihm meistens dicht auf den Fersen. Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses hat aber auch der Drehstecher von Gardena manchmal die Nase vorn, denn er ist deutlich günstiger und trotzdem ziemlich komfortabel. 

Der Tacklife Unkrautstecher mit seinem automatischen Federsystem landet ebenfalls regelmäßig auf den vorderen Plätzen, er macht aufgrund seiner praktischen Funktionsweise dem teureren Gerät von Fiskars Konkurrenz. Die Stiftung Warentest hat leider noch keinen Unkrautstecher Test herausgebracht, der uns ausführliche Daten aus Expertenhand liefert. 

Online vs. Fachhandel - Wo am besten kaufen?

Im Fachhandel erhalten Sie mit etwas Glück die Beratung eines kompetenten Verkäufers, der Ihnen die Eigenschaften der verschiedenen Modelle vorstellt. Allerdings handelt es sich bei diesem Berater immer auch um jemanden, der mit dieser Tätigkeit Geld verdient und hofft, in Ihnen einen Kunden zu finden. Sie können die einzelnen Geräte im Laden anfassen und vielleicht sogar in Form einer "Trockenübung" ausprobieren - das funktioniert im Internet nicht. Wer jedoch digital einkauft, der kann in Ruhe einen Unkrautstecher Test lesen, sämtliche Produktdaten und Preise vergleichen und seine Entscheidung ganz ohne Druck treffen. Die Bestellung wird nach einem kurzen Klick direkt an die Haustür geliefert. Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, der allgemeine Trend geht zur virtuellen Bestellung

Internetbestellung: Das spricht dafür und dagegen

Vorteile
  • bequem von zu Hause aus
  • keine Fahrt in die Stadt
  • keine Parkplatzsuche
  • in Ruhe alle Daten vergleichen
  • Preisvergleiche viel einfacher
  • kein Verkäufer mit Überredungskünsten
  • Lieferung bis an die Haustür
Nachteile
  • keine Fachberatung möglich
  • Gerät nicht sofort verfügbar
  • keine Möglichkeit zum direkten Unkrautstecher Test
  • eventuell fallen Versandkosten an

Weitere Informationen in unserem Unkrautstecher Ratgeber

Verschiedene Unkrautarten im Garten

Einige Arten von Unkraut kommen besonders häufig im Garten vor. Die meisten Hobby-Gärtner wissen nur zu genau wie diese Pflanzen aussehen, nur fällt es oftmals schwer, ihnen einen Namen zuzuordnen. Hier die wichtigsten Unkrautarten, die in Deutschlands Blumenbeeten wuchern:

  • Giersch
  • Gundermann
  • Löwenzahn
  • Vogelmiere
  • Brennnessel / Taubnessel
  • Wilde Kamille
  • Echte Zaunwinde
  • Acker-Kratzdistel
  • Pimpinelle
  • Knopfkraut
  • Bärlauch
  • Kriech-Quecke
Warnung
Giersch kommt nicht nur besonders häufig im Garten vor, sondern er ist auch schwer zu besiegen. Mit dem Unkrautstecher allein bekommen Sie diese Pflanze nicht in den Griff: Die Wurzel des Gierschs breitet sich im Erdreich aus, daraus entstehen immer wieder neue Sprösslinge. Hier sollten Sie mit dem Spaten sämtliche Pflanzenteile aus der Erde entfernen.  

Die Vorteile von Unkraut

Im Grunde ist das Wort Unkraut ein veralteter Begriff, denn diese Pflanzen haben alle ihren Sinn im biologischen Gefüge. Darum gehen Naturliebhaber inzwischen dazu über, das sogenannte "Unkraut" in "Wildwuchs" oder "Wildpflanzen" umzutaufen. Die Pflanzen bedecken den Boden und schützen ihn so davor, auszutrocknen oder zu erodieren. Sie sorgen für mehr Diversität im Ökosystem und wirken ausgleichend, wenn einmal viele Schädlinge unterwegs sind oder das Klima sich von der rauen Seite zeigt. Unkraut ist häufig besonders insektenfreundlich, es ernährt Bienen und dient den Schlupfwespen als Unterschlupf. Diese wiederum befruchten unsere Nutzpflanzen und fressen tierische Schädlinge. Einige Wildpflanzen sind für Menschen sehr nahrhaft, zum Beispiel Giersch und Gundermann. 

Tipp
Wenn Sie mit Ihrem Unkrautstecher einige Brennnesseln angesammelt haben, können Sie aus diesen Pflanzen eine Sud ansetzen und damit Ihre Blumen düngen. Brennnesselsud soll stärkend und schützend wirken. Wir schlagen vor, einfach einen kleinen Test durchzuführen, ob das stimmt. 

Vorteile von Wildpflanzen im Garten auf einem Blick

  • schützen den Boden vor Austrocknung und Erosion
  • leisten ihren Beitrag zur Biodiversität
  • liefern Nahrung für Bienen und Hummel
  • bieten Unterschlupf für Insekten, die Schädlinge fressen
  • sind teilweise auch für Menschen nahrhaft
  • Brennnesseln lassen sich als Dünger verwenden

Effektive Hausmittel gegen Unkraut

Unkraut muss nicht unbedingt mit harter Chemie oder einen Unkrautstecher entfernt werden. Oft genügt ein einfaches Hausmittel, mit dem Sie die jeweiligen Flächen oder ganz gezielt die störende Pflanze behandeln. Hierbei ist es wichtig, darauf achten, dass keine Umweltschäden entstehen. Eine 10-prozentige Salzlösung hilft beispielsweise gegen Unkraut jeglicher Art, allerdings gelangt das Salz danach immer ins Grundwasser und reichert sich dort an. Der Einsatz von Essig im Garten ist sogar teilweise verboten. Kochendes Wasser jedoch kann jeder selbst herstellen und direkt auf das Unkraut und seine Wurzel gießen. Ebenso hilfreich ist ungesalzenes Kartoffelwasser, denn die enthaltene Stärke zerstört das Unkraut, indem es seine Poren verstopft. 

Tipp
3 Päckchen Backpulver in 5 Liter Wasser ergeben eine Mischung, die relativ gut gegen Unkraut wirkt. Backpulver gilt als harmlos für die Umwelt, muss aber immer wieder ausgebracht werden, um den Wildwuchs wirklich zu vernichten. Ein Test auf dem eigenen Hof oder im Garten lohnt sich!

Auch dann, wenn Sie bereits verschiedenen Hausmittel gegen Unkraut nutzen, werden Sie noch zusätzlich einen Unkrautstecher oder speziellen Löwenzahnstecher benötigen. Dort, wo Ihre Nutz- und Zierpflanzen relativ dicht wachsen, ist manuelles Jäten angesagt, um ausschließlich den Wildwuchs zu treffen. Vor allem im Rasen lassen sich mit kochendem Wasser und Kartoffelstärke sonst große Schäden anrichten. Ihr Gardena Unkrautstecher hat also trotz allem seinen Sinn und wird sicher regelmäßig zum Einsatz kommen. 

Unkrautstecher: Fragen und Antworten 

Häufige Fragen
Ein Unkrautstecher arbeitet im Vergleich zu flüssigen Mitteln sehr genau. Doch zwischen den verschiedenen Arten gibt es Unterschiede: Bei einem kleinen Handunkrautstecher liegt es ganz am Nutzer und seiner Methode, wie exakt das Ergebnis ist. Ein Drehstecher wühlt im Umkreis der jeweiligen Wildpflanze den Boden auf, während Sie einen Tretstecher besonders präzise einsetzen können. Er ist sogar dazu geeignet, auf einer gepflegten, homogenen Rasenfläche Unkraut auszustechen, weil das Gerät beim gezielten Entfernen der Pflanzen nur kleine Löcher hinterlässt. 

Achtung: Gerade dann, wenn Sie viel Wert auf Ihren gepflegten Rasen legen, lohnt sich die Anschaffung eines Tretstechers. Das zeigt sich in jedem Unkrautstecher Test. Der Unkrautstecher Fiskars w52 oder w82 gehört zu denjenigen Produkten, die ausführlich getestet wurden und sich in der Praxis als effektiv und präzise erwiesen haben.
Hier kommt es ganz darauf an, welche Art von Unkrautstecher Sie in den Händen halten. Eines haben alle Modelle gemeinsam: Sie müssen mit den Klingen, dem Greifarm oder der Spitze mehrere Zentimeter tief in die Erde stechen, um das Unkraut bei der Wurzel zu packen. Dann hebeln oder drehen Sie einen möglichst großen Teil der Pflanze aus dem Boden. Mancher Unkrautstecher schneidet die Wurzel unten ab, das bedeutet bei der starken Pfahlwurzel von Löwenzahn und Co., dass Sie sich weniger anstrengen müssen. Oft besitzen Unkrautstecher mit Stiel auch einen Fußtritt, mit dessen Hilfe Sie das Werkzeug noch tiefer ins Erdreich rammen können. Einige Geräte sind mit einem automatischen Auswurf ausgestattet, der die Pflanzenreste wieder aus dem Greifer entfernt, ohne dass Sie mit der Hand zupacken müssen.
Unkrautstecher gibt es wie viele andere Produkte auch in mehreren Preiskategorien. Wirklich teuer sind die Geräte aber nicht, denn sie beinhalten keine elektrischen Funktionen und sind auch nicht besonders komplex aufgebaut. Hochwertiges, stabiles Material ist allerdings entscheidend wichtig, ebenso wie eine solide Verarbeitung, denn ein Unkrautstecher muss teilweise hohen mechanischen Belastungen standhalten. Die billigsten Produkte können auf diesem Gebiet wahrscheinlich nicht mithalten, denn hohe Qualität hat immer auch ihren Preis.

Auch die verschiedenen Funktionen der auf dem Markt befindlichen Unkrautstecher Modelle haben Auswirkungen auf den Preis. Während Tretstecher von Fiskars besonders stark automatisiert sind, glänzen Gardena Unkrautstecher ehr mit Einfachheit in Kombination mit langer Lebensdauer. Viele Funktionen treiben den Preis ein Stück weit in die Höhe, allerdings nur bis etwa 60,00 Euro, dann ist normalerweise Schluss. Extrem günstige Unkrautstecher sind hingegen schon ab einem Preis von etwa 6,00 Euro zu haben, doch handelt es sich normalerweise um sehr schlichte Handgeräte ohne jeden Komfort. 

Der Durchschnittspreis für Unkrautstecher mit Stiel liegt bei knapp über 20,00 Euro, das fanden wir in diesem Test heraus. Für diese Summe erhalten Sie bereits ein gutes Werkzeug von Gardena oder Wolf-Garten - also von bekannten und beliebten Markenherstellern. Zur groben Orientierung hier eine preisliche Einordnung der Unkrautstecher und Distelstecher, die wir derzeit am Markt finden: 

6,00 - 15,00 Euro: Handunkrautstecher oder schlichte Drehstecher mit Stiel
15,00 - 30,00 Euro: Drehstecher und Tretstecher von bekannten Marken mit Funktionen
30,00 - 60,00 Euro: Besonders hochwertige Tretstecher für komfortabelste Handhabung
Ein Handunkrautstecher ist nur etwa 15 bis maximal 30 cm lang, ein Unkrautstecher mit Stiel hingegen misst meistens 100 bis 120 cm. Mit einem solchen Gartenwerkzeug erübrigt sich das Bücken. Einige langstielige Geräte sind mit einer Teleskopfunktion ausgestattet, die dazu dient, auch besonders kleinen oder großen Nutzern die Arbeit zu erleichtern. Manch ein Modell lässt sich bis auf eine Länge von 140 cm ausziehen: sehr praktisch für Hobby- und Profi-Gärtner, die mehr als 1,90 m groß sind und auf ihre Rückengesundheit achten möchten.

 Durchschnittlich wiegen Unkrautstecher mit Stiel etwa 0,5 bis 1,5 kg. Dabei kommt es ganz darauf an, welche Materialien verarbeitet wurden: Edelstahl ist sehr viel schwerer als Aluminium, dicke Klingen wiegen mehr als dünne. Das bedeutet allerdings im Umkehrschluss, dass besonders leichte Geräte zerbrechlicher sein können - und die schweren Stücke im harten Arbeitseinsatz mehr aushalten. Natürlich kann es in diesem Bereich auch negative oder positive Überraschungen geben.
Ein billiger Unkrautstecher hat normalerweise auch keine hochwertigen Klingen, weil gut geschärfter Edelstahl nicht für ein paar Cents zu haben ist. Spätestens wenn der erste Rost auftritt oder die Messer sich an einem Stein verbiegen, hat sich die finanzielle Einsparung nicht mehr gelohnt. Darum ist es deutlich besser, von Anfang an auf hochwertige Klingen zu setzen, die korrosionsbeständig und hoch stabil sind.

 Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Klingen als "rostfrei" oder "korrosionsbeständig" bezeichnet werden. Eventuell gibt der Hersteller oder Verkäufer auch die Klingendicke an: Wählen Sie ein Gerät mit möglichst breiten Messern. Die generelle Schneidleistung und Haltbarkeit können Sie jedoch nur ausprobieren - oder Sie finden entsprechende Angaben in den Kundenbewertungen. Eines ist jedenfalls sicher: Bekannte Unternehmen, die etwas auf ihren guten Namen halten, werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausgerechnet an den Klingen eines Unkrautstechers sparen.
Im Grunde reicht es aus, wenn Sie einen hochwertigen Unkrautstecher einsatzbereit haben, Zubehör ist nicht unbedingt nötig. Jedoch gibt es einige Dinge, die Ihnen die Arbeit im Garten leichter machen. Tragen Sie zum Beispiel während des Jätens von Unkraut Gartenhandschuhe, damit Sie keine schmutzigen Finger bekommen. Stellen Sie einen Eimer oder eine Schubkarre bereit, um die Wildpflanzenreste bequem abtransportieren zu können. Auch mit einem Fugenkratzer, Unkrautmesser und einer Schaufel sind Sie gut gerüstet, denn irgendwelche Nebenarbeiten ergeben sich fast immer. Nach dem Entfernen des Unkrauts lohnt es sich oft auch, mit dem Gartenschlauch oder der Gießkanne zu wässern und vielleicht auch ein wenig zu düngen, damit die Nutz- und Zierpflanzen den freigewordenen Platz schneller einnehmen. 
Wenn der Winter sich allmählich zurückzieht und die Tage etwas wärmer werden, beginnt schon das erste Unkraut zu sprießen: So zeigen es die alljährlichen Erfahrungen. Dann ist genau die richtige Zeit, den Unkrautstecher auszupacken und ans Werk zu gehen. Die Wildpflanzen sind im Frühling jung und noch schwach, ihre Wurzel ist noch wenig ausgeprägt. Das erleichtert Ihnen das Jäten! Wer früh im Jahr beginnt, der schafft es meistens auch, die Ausbreitung der störenden Pflanzen mit seinem Unkrautstecher weitgehend zu verhindern, sodass er im Sommer nicht mehr ganz so hart im Garten arbeiten muss. 
Dieses Werkzeug hebt sich von den üblichen Unkrautstechern ab, es ist speziell für Fugen konzipiert. Blumenbeete und Rasenflächen sollten Sie also besser mit einem regulären Unkrautstecher behandeln. Aber wenn Sie eine große Einfahrt, eine Terrasse oder einen Hof mit vielen Pflasterfugen besitzen, ist es wahrscheinlich eine gute Idee, sich einen solchen Fugenkratzer mit langem Stiel anzuschaffen. Damit sind die Tage vorbei, an denen Sie auf gebückt über das Pflaster krochen, um mit dem Messer jedes einzelne Pflänzchen aus den Fugen zu schaben.

Ein Unkrautstecher-Fugenkratzer dient dazu, Ihre Gelenke und vor allem den Rücken zu schonen, während Sie sämtliche Fugen von Wildwuchs befreien. Statt über Klinge und Greifarme verfügen diese Produkte über harte Metallborsten, die kräftig über den Boden kratzen und so jedes Stückchen Grün mitnehmen. Zum Schluss kehren Sie die gesamte Fläche noch gründlich mit dem Besen, dann sieht sie wieder sauber und gepflegt aus.  
Unkrautstecher sind besonders umweltfreundlich, denn ihr Eingriff in die Natur ist eng begrenzt. Die Alternativen sind oft umstritten, teilweise aber hoch wirksam. Chemische Unkrautvernichter, auch Pestizide genannt, stehen dabei an erster Stelle. Leider enthalten sie Giftstoffe, die auch für Tiere, andere Pflanzen und den Menschen gefährlich werden können. Der Abflammer und der Dampfstrahler arbeiten hingegen mit gezielt eingesetzter Hitze, sie verbrauchen dabei allerdings relativ viel Energie – das lässt sich in einem Unkrautbrenner Test schnell feststellen. Hausmittel wie Salz und Essig werden allgemein als bedenklich angesehen, weil sie der Umwelt schaden können. Besen, Bürsten und Fugenkratzer wirken ergänzend zum Unkrautstecher und erfordern teilweise harten körperlichen Einsatz – Sie können gern einen entsprechenden Test machen und Ihre eigenen Erfahrungen sammeln. 

Unkrautstecher sparen Arbeitsschritte

Pestizide sprühen, Hausmittel einsetzen, Unkraut verbrennen: Jede Methode ist weniger exakt als die Nutzung eines Unkrautstechers. Noch dazu ist auch bei den "nicht-manuellen" Verfahren Handarbeit gefragt, denn immer muss jemand die toten Pflanzenreste auch wieder einsammeln. Mit einem Unkrautstecher haben Sie das Unkraut gleich "am Haken" und können es sofort entsorgen. Damit beschränkt sich dieser Job auf nur einen einzigen Arbeitsschritt, Sie sparen im Vergleich also einige Zeit.

Achtung
Wenn Teile der Wurzel im Erdreich verbleiben, dann kann die Pflanze eventuell neu austreiben und sich wieder in Ihrem Garten ausbreiten. Besser ist es also, wenn es Ihnen gelingt, das Unkraut mitsamt seiner vollständigen Wurzel zu entfernen. Das sollte die eigentliche Aufgabe Ihres neues Unkrautstechers sein. 
Tipp
Die Unterschiede im Gewicht der einzelnen Modelle sind jedoch nicht so groß, dass sie bei der täglichen Nutzung allzu sehr auffallen. Nur wer mit seiner Körperkraft sehr haushalten muss, der sollte sich einen möglichst leichten Unkrautstecher zulegen. Die besten Leichtgewichte finden Sie zum Beispiel bei Gardena und Relaxdays.

Halten Sie diese nützlichen Werkzeuge bereit!

  1. Gartenhandschuhe
  2. Eimer / Schubkarre
  3. Fugenkratzer / Unkrautmesser
  4. Gartenkralle
  5. Schaufel
  6. Gartenschlauch / Gießkanne
  7. evtl. Dünger
Tipp
Je komplizierter ein Unkrautstecher aufgebaut ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es Ersatzteile oder Wartungsmaterial dafür zu kaufen gibt. Die Firmen Wolf-Garten, Gardena und Fiskars betreiben umfangreiche Ersatzteillager, sie liefern Geräte zum Schärfen von Klingen und Öl, um mechanische Elemente geschmeidig zu halten.

Die Alternativen im Überblick:

Pestizide Abflammer Dampfstrahler Salz/Essig Fugenkratzer/Krallen Wildkrautbürsten
wenig Arbeit wenig anstrengend wenig anstrengend schnell und dauerhaft verfügbar anstrengende Arbeit effektiv auf der Fläche
hoch wirksam auch für größere Flächen auch für größere Flächen kostengünstig eher punktuell einsetzbar wenig präzise
auch für größere Flächen sehr effektiv sehr effektiv in größeren Mengen effektiv umweltschonend auch für Pflasterflächen
teilweise umweltschädigend energie-intensiv energie-intensiv kein Stromverbrauch sehr präzise elektrischer Betrieb
gesetzliche Vorschriften beachten nur auf gepflastertenWegen erlaubt von umliegenden Pflanzen Fernhalten wenig präzise  kein Stromverbrauch spart Arbeit und Anstrengung
eigene Gesundheit schützen von Beeten und Rasen Fernhalten Verbrühungsgefahr gefährlich für Nutz- und Zierpflanzen keine dauerhafte Wirkung kostet Strom
relativ teuer Brand- und Verbrennungsgefahr Pflanzenreste müssen eingesammelt werden umweltschädlich vergleichsweise Preisgünstig vergleichsweise teuer
muss nachgekauft werden Pflanzenreste sollten eingesammelten werden relativ teuer in größeren Konzentrationen verboten dauerhaft verfügbar für Hobby-Gärtner eher ungeeignet
Achtung
Ihr Unkrautstecher oder Distelcher bleibt im Einsatz bis Mitte oder Ende des Herbstes, wenn die Pflanzenwelt in Winterruhe geht. Denn immer wieder schießt neues Unkraut hervor, das schnell das gesamte Beet erobert. Nur im Winter brauchen Sie Ihren Unkrautstecher nicht mehr, dann können Sie ihn wegräumen bis zum kommenden Frühjahr.

Unkrautstecher Test 2020: Das Fazit

Unser großer Unkrautstecher Test und Vergleich hat gezeigt, dass dieses Gartenwerkzug nicht zu unterschätzenist. Es verbraucht keinen Strom, schont die Umwelt und ist besonders für den präzisen Einsatz direkt an der Pflanze geeignet. Die typischen Wildpflanzen im Garten lassen sich mit Hilfe dieses Geräts teilweise rückstandsfrei entfernen, manchmal bleiben allerdings noch Wurzelreste zurück, die wieder austreiben können. Doch das Unkrautjäten hat ohnehin niemals ein Ende, weil Giersch, Löwenzahn und Gundermann sich auch über Samenbildung vermehren. 

Beachten Sie beim Unkrautstecher Kauf vor allem die Ergonomie des ausgesuchten Produkts und natürlich die praktischen Zusatzfunktionen. Stellen Sie sicher, dass Sie es bei Ihrem täglichen Einsatz im Garten möglichst leicht haben, ohne dauerndes Bücken und vielleicht sogar ohne schmutzige Hände. Ein Unkrautstecher aus stabilem Material wird Sie wahrscheinlich viele Jahre begleiten und dabei keine laufenden Kosten aufwerfen, wie es Abflammer und Pestizide tun. Für eine Investition von 6,00 bis 60,00 Euro erhalten Sie also einen dauerhaften Gartenhelfer, an den Sie sich schnell gewöhnen werden. 

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