Vergleiche
Akku Rasenmäher Test
© gorodenkoff/ iStock / Getty Images Plus
(1)

Akku Rasenmäher Test

Werbung
Gelbe Seiten Empfehlung
Bosch Rotak 32 LI
Schnittbreite 32 cm
Gewicht 10,2 kg
Akku 1 x 36 Volt (inkl.)
Laufzeit keine Angabe
Flächenleistung bis zu 150 qm
Schnitthöhe 30-60 mm, dreistufig
Grasfangkorb 31 l
Holm rückenschonend einstellbar
Laustärke 86 dB
Vorteile sehr leise, integrierter Rasenkamm, inkl. Schnellladegerät 3620 CV, energieeffizient durch Syneon Chio, ErgoFlex-Griffe, geprüft und empfohlen von der Aktion Gesunder Rücken e.V.
Zum Angebot
Makita DLM380Z
Schnittbreite 38 cm
Gewicht 17 kg (mit Akkus)
Akku 2 x 18 Volt (nicht enthalten)
Laufzeit ca. 45 min
Flächenleistung 300-600 qm
Schnitthöhe 25-75 mm
Grasfangkorb 40 l, mit Füllstandanzeige
Holm zweistufig höhenverstellbar
Laustärke 93 dB
Vorteile zentrale Schnitthöhenverstellung in 5 Stufen, faltbarer Holm sorgt für kompaktes Staumaß, kostengünstig
Zum Angebot
Grizzly ARM 2433-20
Schnittbreite 33 cm
Gewicht 13,4 kg
Akku 1 x 24 Volt (inkl.)
Laufzeit ca. 40 min
Flächenleistung bis 150 qm
Schnitthöhe 25-65 mm
Grasfangkorb 32 l, mit Füllstandanzeige
Holm höhen- und winkelverstellbar
Laustärke 91 dB
Vorteile Lithium-Ionen-Akku ohne Memory-Effekt, Kindersicherung mit Sicherheitsschalter, Akku mit LED-Ladestandanzeige, wendig durch geringes Gewicht, Integrierter Rasenkamm
Zum Angebot
Gardena PowerMax Li-40/32
Schnittbreite 32 cm
Gewicht 10 kg
Akku 1 x 40 Volt (inkl.)
Laufzeit Keine Angaben
Flächenleistung bis 280 qm
Schnitthöhe 20-60 mm, zehnstufig
Grasfangkorb 30 l, mit Füllstandanzeige
Holm zentrale Höhenverstellung
Laustärke Keine Angaben
Vorteile ErgoTec Handgriffe, klappbares Faltgestänge, integrierter Rasenkamm, einfache Schnitthöhenverstellung mit QuickFit System, Cut and Collect System, Hochleistungsmotor, inkl. Ladegerät QC40
Zum Angebot
Einhell GE-CM 43 LI
Schnittbreite 43 cm
Gewicht 16,5 kg
Akku 2 x 18 Volt (inkl.)
Laufzeit Keine Angaben
Flächenleistung bis zu 600 qm
Schnitthöhe 25-75 mm, sechsstufig
Grasfangkorb 63 l, mit Füllstandanzeige
Holm dreifach höhenverstellbar
Laustärke Keine Angaben
Vorteile zwei Akkus mit LED-Ladestandanzeige, zwei Schnellladegeräte, rasenschonende Highwheels, großer Fangkorb, geringes Gewicht, klappbarer Führungsholm, inkl. Mulchkeil
Zum Angebot
Black + Decker 3-in-1
Schnittbreite 48 cm
Gewicht 21,3 kg
Akku 2 x 36 Volt (inkl.)
Laufzeit ca. 40 min
Flächenleistung bis zu 600 qm
Schnitthöhe 38-100 mm, siebenstufig
Grasfangkorb 50 l, mit Metallrahmen
Holm Keine Angaben
Laustärke Keine Angaben
Vorteile Mulchfunktion, Seitenauswurf, Autosense Technologie, Edgemax-Technologie, kann mit einem oder zwei Akkus betrieben werden, sammelt auch Laub, umklappbarer Softgriff, inkl. Schnellladegerät
Zum Angebot
Bosch Rotak 430 LI
Schnittbreite 43 cm
Gewicht 13,8 kg
Akku 2 x 36 Volt (inkl.)
Laufzeit ca. 40 min
Flächenleistung bis zu 600 qm
Schnitthöhe 20-79 mm, sechsstufig
Grasfangkorb 50 l, mit Luftstromtechnologie
Holm rückenschonend einstellbar
Laustärke Keine Angaben
Vorteile verlängerter Rasenkamm, inkl. Ladegerät, gummierte Räder, energieeffizient durch Syneon Chip, ErgoFlex-Griffe, LeafCollect, geprüft und empfohlen von der Aktion Gesunder Rücken e.V.
Zum Angebot
Hecht Akku-Rasenmäher 5051
Schnittbreite 51 cm
Gewicht 27,7 kg
Akku 2 x 40 Volt (inkl.)
Laufzeit ca. 64 min
Flächenleistung bis zu 600 qm
Schnitthöhe 25-75 mm, siebenstufig
Grasfangkorb 60 l, mit Füllstandanzeige
Holm klappbar
Laustärke Keine Angaben
Vorteile Radantrieb, Akkus werden nacheinander verwendet, LED-Akku-Ladestandanzeige am Handgriff, Mulchkit, Seitenauswurf, Bigwheeler mit Kugellager
Zum Angebot
Werbung
Bosch Rotak 32 LI

Rasenmähen kann zur körperlichen Belastungsprobe werden, vor allem wenn der Mäher schwer ist und der Griff nicht optimal an die Körpergröße angepasst werden kann. Genau hier setzt der Bosch Rotak 32 LI Akku-Rasenmäher an: Durch seine höhenverstallbaren ErgoFlex-Griffe lässt sich das Gerät individuell an den Nutzer anpassen. Und das sogar so gut, dass der Akku-Rasenmäher von der Aktion Gesunder Rücken e.V. für rückenschonendes Rasenmähenempfohlen wird! Von Vorteil ist dabei auch das besonders geringe Gewicht: trotz leistungsstarkem 36 Volt Akku bringt es der Bosch Rotak gerade einmal auf 10,2 kg - damit geht das Rasenmähen noch leichter von der Hand.

Doch damit nicht genug: Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Schnellladegerät ist der Lithium-Ionen-Akku des Bosch Rotak in lediglich 70 Minuten komplett aufgeladen. Bereits nach 30 Minuten wird zudem ein Ladestand von 80 % erreicht. Diese Energieeffizienz zeigt sich auch im Kern des Bosch Akku-Rasenmähers: Der im Motor integrierteSyneon Chip sorgt dafür, dass die Akkuleistung während des Mähens individuell angepasst wird. So wird in ebenem Gelände Energie gespart, die wiederum an schwierigen Stellen zusätzlich eingesetzt werden kann. Dabei überzeugt der Bosch Rotak 32 LI Akku-Rasenmäher mit einem leisen und geräuscharmen Motor.

Werbung
Makita DLM380Z

Der Akku-Rasenmäher Makita DLM380Z  ist ein günstiges Modell für Einsteiger, das sich durch seinen faltbaren Holm platzsparend verstauen lässt. Der Holm ist zudem in zwei Stufen höhenverstellbar, so dass er an die Körpergröße angepasst werden kann. Durch sein geringes Gewicht eignet sich der Rasenmäher auch für unebenes Gelände oder für das Mähen in Hanglagen. Der intergrierte Tragegriff ermöglicht einen angenehmen Transport, das Sichelmesser sorgt für einen sauberen Schnitt.

Werbung
Grizzly ARM 2433-20

Mit dem Grizzly ARM 2433-20 kommen vor allem Besitzer vonKleingärten auf Ihre Kosten. Der günstige Akku-Rasenmäher bewältigt mit seinem 24 Volt Akku Rasenflächen von bis zu 150 qm in einem Arbeitsgang. Dabei ist er durch sein kleines Gewicht wendig und leicht zu bedienen. Daher ist es auch kein Problem, dass das Gerät nicht über einen Radantrieb verfügt - er lässt sich dennoch leicht anschieben.

Der integrierte Rasenkamm sorgt dafür, dass auch randnah wachsendes Gras effizient erfasst und geschnitten wird. Von Vorteil ist auch die Ladestandanzeige mit LEDs, die genau angibt wann der Akku gewechselt werden muss. Das im Lieferumfang enthaltene Ladegerät schaltet sich allerdings nicht automatisch ab, sobald der Akku geladen ist. Es muss daher selbstständig kontrolliert werden, ob die Ladung vollständig erfolgt ist. Mit einer Ladezeit von ca. 2 Stunden zählt der Akku des Grizzly ARM 2433-20 zudem zu den eher langsamen Modellen.

Werbung
Gardena PowerMax Li-40/32

Kleine und mittlere Gärten lassen sich mit dem wendigen Gardena PowerMax Li-40/32 Akku-Rasenmäher mit wenig Kraftaufwand mähen. Der leistungsstarke PowerPlus Motor sorgt für ein effizientes Schnittergebnis. Durch die lange Laufzeit des 2,6 Ah starken 40 Volt Akkus können Rasenflächen bis zu 280 qm mit einer Akkulandung gemäht werden. Der Gardena System Akku lässt sich laut Hersteller zudem ohne Memory-Effekt aufladen.

Der Gardena PowerMax Li-40/32 verfügt zwar nicht über einen zusätzlichen Radantrieb, die ergonomischen Handgriffe erleichtern allerdings das Anschieben des ohnehin leichten Geräts. Dieses verfügt über gehärtete Messer, die den Rasen sauber schneiden. Mit dem integrierten Cut and Collect System oll der Rasenschnitt zudem effizient aufgefangen werden, so dass nach dem Rasenmähen kaum Nacharbeit mit dem Rechen notwendig ist. 

Werbung
Einhell GE-CM 43 LI

Besonders praktisch und anwenderfreundlich - das ist der Einhell GE-CM 43 LI Akku Rasenmäher. Das Gerät überzeugte bei Stiftung Warentest u.a. mit zwei leistungsstarken 18 Volt Akkus, die nicht nur im Akku-Rasenmäher, sondern auch in allen anderen Geräten des Power X-Change-Sortiments von Einhell verwendet werden können. Jedes der zwei Akku-Geräte verfügt über eine 4,0 Ah starke Kapazität und zeigt den jeweiligen Ladezustand mit drei LEDs an. So lässt sich der Ladestand schnell ablesen. 

Bemerkenswert ist, dass der Hersteller auch beim Ladevorgang mitgedacht hat. Denn im Lieferumfang sind auch zwei Ladegeräte enthalten. So können die zwei Akkus gleichzeitig geladen werden, was effektiv Zeit spart.

Tipp
Der Einhell GE-CM 43 LI ist nicht nur kostengünstig - das Modell verfügt auch als eines der wenigen im mittleren Preissegment über eine Mulchfunktion. Durch den integrierten Mulchkeil wird das Schnittgut optimal zerkleinert und gleichmäßig auf der Rasenfläche im Garten verteilt. Zusätzlich wird auch Laub aufgesammelt und gehäckselt.

Bei Stiftung Warentest ging der Einhell GE-CM 43 LI als  Testsieger (Note: Gut) hervor. Und das ist kaum verwunderlich, denn unter den mittelpreisigen Akku-Rasenmähern überzeugte das Modell von Einhell mit soliden Leistungen. Durch die besonders breiten Räder verteilt sich das Gewicht das Rasenmähers schonend auf die Rasenfläche. Die erhöhten Hinterräden sorgen außerdem dafür, dass sich das Gerät auch in hügeligem Gelände leicht schieben lässt. 

Werbung
Black + Decker 3-in-1

Für das Mähen von größeren Rasenflächen ist vor allem eine starke Akkuleistung ausschlaggebend. Diese findet sich beim Black + Decker 3-in-1 Akku-Rasenmäher, der über zwei Akkus mit je 36 Volt Leistung verfügt. Das Gerät kann entweder mit einem oder mit beiden Akkus betrieben werden. Dabei wechselt der Motor automatisch auf den zweiten Akku, sobald der erste leer ist. Durch Autosense wird die Motordrehzahl zudem automatisch an die Wuchshöhe und Stärke des Rasens angepasst, was wiederum für eine längere Laufzeit sorgt. 

Der Akku Rasenmaeher von Black + Decker überzeugt außerdem durch seine Funktionalität. Die integrierte Mulchfunktion verteilt den Rasenschnitt gleichmäßig unter dem Rasenmäher, so dass der Rasen optimal bedeckt und vor Austrocknung geschützt wird. Mit dem Seitenauswurf wird der geschnittene Rasen in einer Reihe neben dem Gerät ausgeworfen. Das ist besonders bei größeren Rasenflächen praktisch, da das Mähen so nicht für das Leeren das Fangkorbs unterbrochen werden muss.

Tipp
Die zwei 36 Volt Akkus können mit nahezu allen aktuell erhältlichen 36 Volt-Akku-Gartengeräten verwendet werden, unabhängig von Marke und Hersteller.
Werbung
Bosch Rotak 430 LI

Im Bereich größerer Gärten mit bis zu 600 qm Rasenfläche kommt wiederum ein Akku-Rasenmäher der Serie Rotak von Bosch ins Spiel. Mit dem Bosch Rotak 430 LI Akku-Rasenmäher kann auch ein großer Garten in nur einem Arbeitsschritt gemäht werden. Zwei 36 Volt Akkus sorgen dafür, dass das Gerät auch in unwegsamem Gelände effektiv mäht. Das gehärtere Stahlmesser schneidet dabei auch Rasenkanten und Gräser an Mauern und Gartenbeeten präzise. 

Wie auch beim Rotex 32 LI erleichtern die ErgoFlex-Griffe das Mähen. Durch die zusätzlich gummierten Räder lässt sich der Rasenmäher noch leichter schieben. Der Rotex 430 LI wurde ebenso von der Aktion Gesunder Rücken e.V. überprüft und erhielt eine deutliche Empfehlung für rückenschonendes Arbeiten. 

Tipp
Der Bosch Rotax 430 LI verfügt über ein spezielles Messer, dass vom Hersteller mit LeafCollect-Kanten ausgestattet wurde. Dadurch schneidet es nicht nur Gras, sondern sammelt auch effizient Laub vom Rasen. 

Auch beim Bosch Rotak 340 LI findet sich der integrierte Syneon Chip, der für eine energieeffiziente Verteilung der Akkuleistung sorgt. 

Werbung
Hecht Akku-Rasenmäher 5051

Mit dem HECHT Akku-Rasenmäher 5051 wird vor allem das schnelle Nachladen des Akku-Rasenmähers vereinfacht. Denn im Lieferumfang sind zwei Akkus enthalten, obwohl der Rasenmäher für den Betrieb lediglich einen Akku benötigt. So kann der Zweitakku gleichzeitig während dem Mähen geladen und einfach ausgetauscht werden, sobald der erste Akku leer ist.

Laut Hersteller ist der HECHT 5051 ein Allround-Talent, dass neben einem sauberen Schnitt auch mit Mulchfunktion, Seitenauswurf und dem Sammeln und Zerkleinern von Laub und Ästen überzeugt. Mit seinen 27,7 kg ist das Gerät durchaus ein eher schweres Modell, mit dem integrierten Radantrieb, der sich nach Belieben am Bügelgriff zuschalten lässt, sollte der Akku-Rasenmähr laut Hersteller aber dennoch angenehm zu schieben sein. Mit einem Preis von knapp 500 Euro ist das Modell zwar recht teuer, durch die hohe Akku-Leistung bietet es allerdings deutlich mehr Kapazität als vergleichbare Rasenmäher.

Endlich Rasenmähen ohne lästiges Kabel und stinkenden Benzingeruch – mit einem Akku-Rasenmäher wird Mähen leise und unkompliziert. Und das bei maximaler Bewegungsfreiheit. Einsteigermodelle kosten im Schnitt zwischen 150 und 400 Euro. Leistungsstarke Mittelklasse Akku-Rasenmäher liegen preislich zwischen 450 und 600 Euro. Mittlerweile gibt es zahlreiche Modelle, die nicht nur kleine Rasenflächen schaffen – selbst günstige Akku-Rasenmäher bewältigen dank ihrer leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akkus auch große Rasenflächen mühelos. Dabei werben Hersteller mit bis zu 600 qm Flächenleistung.

Doch halten akkubetriebene Rasenmäher, was sie versprechen? Im folgenden Kaufratgeber zeigen wir Ihnen die besten Akku Rasenmäher im Test von Stiftung Warentest und weiteren Verbrauchermagazinen im Überblick. Wir zeigen Ihnen, wie ein Akku-Rasenmäher funktioniert, mit welchen Features Hersteller überzeugen und worauf Sie beim Kauf achten müssen. Lesen Sie alle wichtigen Argumente sowie Vor- und Nachteile, die für einen Akku-Rasenmäher sprechen. 

Wir beantworten Ihnen zudem alle Fragen hinsichtlich Umweltfreundlichkeit, Lebensdauer, Schnittbreite und Qualität der aktuell erhältlichen Akku-Rasenmäher und zeigen Ihnen, welchen Akku-Rasenmäher zu Ihren Anforderungen passen.

Kaufratgeber für Akku-Rasenmäher – für optimale Gartenpflege!

Ganz egal welchen Rasen Sie zuhause haben, auch bei einem akkubetriebenen Rasenmäher sind Eigenschaften wie Laufzeit, Flächenleistung und Schnittergebnis entscheidende Argumente für oder gegen den Kauf. Im Test zeigte sich bei vielen Modellen eine durchaus beachtliche Leistung. Vor allem trockenes Gras bis zu einer Höhe von 70 mm schneiden die Akkumäher im Test mühelos. Je nach Akku-Ausstattung gelingt den meisten Mähern auch eine Flächenleistung von bis zu 300 qm in einem Durchgang, ohne Akku-Wechsel.

In unserem folgenden Ratgeber stellen wir Ihnen die wichtigsten Funktionen und Eigenschaften vor, die ein guter Akkumäher mit sich bringen sollte. Dabei greifen wir auf umfangreiche Ergebnisse zurück, die sich im Test von Verbrauchermagazinen ergeben haben. Wir zeigen Ihnen, welche Akku-Rasenmäher im Test gut oder schlecht abschneiden. In einer übersichtlichen Checkliste finden Sie zudem alle Punkte, die ein guter Mäher erfüllen sollte. Eine Pro- und Contra-Liste erleichtert Ihnen zusätzlich die Entscheidung, ob ein Akku-Mäher das Richtige für Ihren Garten ist.

Was ist ein Akku-Rasenmäher?

Akkubetriebene Rasenmäher benötigen weder einen Benzintank noch ein Stromkabel - stattdessen wird der Elektromotor von einem Akku angetrieben. In der Regel werden dafür sog. Lithium-Ionen-Akkus verwendet. Diese auch als Li-Ion bezeichneten Energiespeicher sind leicht, langlebig, energieeffizient und leistungsstark. Durch sie sind Akku-Rasenmäher flexibel einsetzbar und häufig auch leichter als Kabel- oder Benzinmäher. Das ist vor allem bei Rasenflächen praktisch, die enge Bereiche oder viele Hindernisse wie Bäume und Sträucher aufweisen.

Akku-Rasenmäher lassen sich bequem mit Knopfdruck starten und benötigen deutlich weniger Wartung als Benzin-Rasenmäher. Zudem sind sie leise und umweltschonend, da sie ohne Emissionen auskommen. Dies wiederum ist auch für den Anwender gut, da das Mähen so auch ohne unangenehmen Benzingeruch auskommt.

Achtung
Beim Kauf eines Akku-Rasenmähers sollten Sie darauf achten, dass dieser über Li-Ion Akkus verfügt. Da diese keinen Memory-Effekt aufweisen wirkt sich häufiges Laden und Entladen nicht mehr auf die Kapazität der Akkus aus.

Wie funktioniert ein Akku-Rasenmäher?

Wie auch bei einem Kabel-Rasenmäher verfügt ein Akkumäher über einen Elektromotor, der von einem Akku betrieben wird und das in der Mähglocke montierte Messer antreibt. Dieses Messer schneidet mit rotierenden Bewegungen die Grashalme in der zuvor gewählten Schnitthöhe ab. Durch die schnelle Rotation entsteht ein Luftzug, der die abgetrennten Grashalme sekundenschnell in den Fangkorb des Rasenmähers befördert. 

Der Rasenmäher kann dabei solange verwendet werden, bis die Ladung des Akkus leer ist. Danach muss entweder ein geladener Zweitakku eingesetzt, oder der leere Akku vor dem Weitermähen aufgeladen werden. Je nach Hersteller und Modell gibt es Akku-Rasenmäher, die mit einem oder zwei Akkus betrieben werden.

Achtung
Nicht immer sind die Akkus und das zugehörige Ladegerät im Lieferumfang enthalten. Gerade Einsteigermodelle haben zwar häufig einen günstigen Preis, werden allerdings ohne die erforderlichen Akkus geliefert. Diese müssen zusätzlich gekauft werden.

Anwendung eines Akku-Rasenmähers – Wo kommt dieser zum Einsatz?

Rasenmäher mit Akkubetrieb gibt es in zahlreichen Varianten. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Reichweite, Schnittbreite, Zusatzfunktionen sowie ihres Lieferumfangs. Akkumäher eignen sich vor allem für das Mähen von trockenem Rasen. Mit feuchtem Gras haben hingegen einige Modelle im Test erhebliche Probleme. Auch hoher, bis zu den Waden oder Knien reichender Rasen, stellt für einige Akku-Rasenmäher ein unüberwindbares Hindernis dar.

Punkten können die akkubetriebenen Mäher durch ihr geringes Gewicht, so dass sie sich vor allem für das Mähen am Hang oder in abschüssigem Gelände eignen. Auch Nutzer mit wenig Kraft können einen Akkumäher angenehm bedienen und schieben. Zudem überzeugen die Geräte durch ihre geringe Lärmentwicklung, wodurch sie sich vor allem zum Mähen von Stadtgärten in Wohngebieten eignen. Durch ihre Wendigkeit erreichen sie selbst in verwinkelten Gärten nahezu jeden Grashalm problemlos.

Welche verschiedenen Arten von Rasenmähern gibt es?

Rasenmäher gibt es in zahlreichen Varianten, die sich hauptsächlich in ihrer Betriebsart unterscheiden:

Spindelrasenmäher 

Haben keinen Motor und müssen daher mit der Kraft des Nutzers angetrieben werden. Dadurch sind sie besonders umweltfreundlich. Da das Mähen ohne Motor ziemlich anstrengend sein kann, eignen sich Spindelmäher vor allem für kleine Flächen.

Rasenkantentrimmer

Werden eingesetzt, wenn der Rasen besonders genau geschnitten werden soll. Sie eignen sich daher vor allem für Kantenverläufe.

Elektro-Rasenmäher

Benötigen einen Stromanschluss, mit dem sie über Kabel verbunden werden. Sie sind leistungsstark und umweltfreundlich, allerdings schränkt das Kabel die Bewegungsfreiheit beim Mähen ein.

Benzin-Rasenmäher

Sind sehr leistungsstark, flexibel einsetzbar und werden mit Benzin angetrieben. Sie eignen sich vor allem für große Grundstücke ab 600 qm. Beim Rasenmähen wird CO2 ausgestoßen, das sich schädlich auf die Umwelt auswirkt. Zudem sind Benzin-Mäher häufig sehr laut.

Akku-Rasenmäher

Sind leicht, wendig und können frei bewegt werden, da sie ohne Kabel auskommen. Ihre Laufzeit wird durch Akkus auf ca. 45 bis 60 Minuten begrenzt, diese können aber je nach Hersteller mit einem Schnellladegerät in bis zu 120 Minuten geladen werden.

Welche Rasenmäher gibt es mit Akku?

Sichelmäher

Die meisten Akku-Rasenmäher verfügen über ein Sichelmesser, dass über einen Elektromotor angetrieben wird. Dieser erhält die benötigte Energie aus einem oder zwei Akkus mit einer Sttromspannung von 18 bis 72 Volt.

Spindelmäher

Bei einem Spindelmäher sind die Messer an einer zylinderförmigen Spindel montiert, die über die Rasenfläche bewegt wird. Spindelmäher haben zwei Räder und sind eher selten mit Akku-Antrieb erhältlich.

Mähroboter

Auch Mähroboter werden mit einem Akku betrieben. Ein großer Vorteil dieser Rasenmäher liegt darin, dass sie nach einer Einstellung durch den Anwender vollkommen selbstständig und automatisch mähen.

Eigenschaften, die der beste Akku-Rasenmäher mitbringen sollte:

Bei der Wahl des richtigen Mähers kommt es vor allem darauf an, wie groß Ihre Rasenfläche ist und wie selten Sie beim Mähen den Akku und den Fangkorb wechseln möchten. 

Laufzeit und Ladezeit:

Je höher die Kapazität des Akkus ist, desto mehr Fläche schaffen Sie in einem Arbeitsgang. Gute Mäher haben Akkus mit rund 36 bis 70 Volt, wobei sich die Voltzahl auch auf zwei gleichzeitig eingesetzte Akkus aufteilen kann. Im Test der Verbrauchermagazine erfüllen dies die Akku-Mäher von Einhell, Gardena, Bosch, Black + Decker und HECHT. Die Ladezeit schwankt je nach Modell zwischen 60 und 120 Minuten. Akku-Rasenmäher mit einem Schnellladegerät sind hier klar im Vorteil.

Tipp
Achten Sie bei einem Mäher mit zwei Akku-Steckplätzen darauf, dass auch zwei Ladegeräte im Lieferumfang enthalten sind. Auch eine LED-Ladestandanzeige der Akkus ist sinnvoll.

Motorleistung:

Im Test zeigen alle Geräte eine solide Motorleistung. Vor allem Modelle mit zwei Akkus kommen fast an die Leistung von Benzin-Rasenmähern heran. Auch hier ist die Kraft wieder abhängig von den eingesetzten Akkus. Motoren, die von Akkus ab 36 Volt betrieben werden, schneiden besonders effizient.

Größe und Gewicht:

Prinzipiell gilt: je leichter und kompakter ein Akku-Rasenmäher ist, desto einfacher lässt er sich beim Mähen steuern und schieben. Das Gewicht steigt dabei mit der Anzahl der Akkus und der Schnittbreite. Gerade für Rasenflächen auf Hängen oder Gärten mit viel Bepflanzung sollten Sie einen leichten Mäher bevorzugen. Hierzu zählen die Geräte von Grizzly, Gardena, Einhell und Bosch. Vor allem der Gardena PowerMax Li-40/32 und der Bosch Rotak 32 LI punkten hier mit einem geringen Gewicht von lediglich 10 kg. Achten Sie bei Ihrem Mäher zusätzlich darauf, dass sich der Führungsholm an Ihre Körpergröße anpassen lässt.

Fangkorb:

Mit einem großen Fangkorb ab 30 l können Sie beim Rasenmähen zudem auf Unterbrechungen zum Leeren verzichten. Je mehr Volumen der Behälter hat, desto seltener müssen Sie leeren. Für größere Gärten ab 300 qm eignen sich vor allem Akku-Rasenmäher mit einem Fangkorb ab 40 l. Da alle Modelle im Test einen praktischen Tragegriff aufweisen, lässt sich der Grasfangkorb unkompliziert abnehmen und hochheben. Sinnvoll ist auch eine Füllstandanzeige.

Schnitthöhe und Schnittbreite:

Schnitthöhe und Schnittbreite sollten zur Rasenfläche und Rasenart passen. Je größer die Schnittbreite, desto schneller sind Sie beim Mähen. Achten Sie zudem darauf, dass sich die erforderliche Schnitthöhe einfach und möglichst passgenau an Ihren Rasen anpassen lässt.

Lautstärke:

Rasenmäher mit Akku sind um Durchschnitt leiser als Modelle mit Benzinantrieb. Wenn Sie in einer dichter besiedelten Gegend wohnen, kann es sich lohnen auf ein Modell mit geringen Dezibelwerten von unter 85 dB zurückzugreifen. So wird das Rasenmähen nicht nur für Sie selbst, sondern auch für Ihre Nachbarn angenehmer.

Sicherheit:

Damit Sie den Rasenmäher gefahrenlos reinigen und warten können sollte das Gerät über einen Sicherheitsschlüssel verfügen. Dieser verhindert, dass der Messerblock unkontrolliert in Gang gesetzt wird. Für Familien mit Kindern ist hier vor allem auch eine Kindersicherung wichtig, die sich z.B. beim Grizzly ARM 2433-20 finden lässt.

Extras:

Viele Hersteller statten ihre Mäher mit zahlreichen Zusatzfunktionen aus, die das Mähen noch angenehmer machen. Empfehlenswert sind hierbei vor allem Features wie die integrierte Mulchfunktion, ein zuschaltbarer Radantrieb oder auch ein Messerblock, der Neben Gras auch Laub und Äste aufsammelt und häckselt.

Vor- und Nachteile eines Akku-Rasenmähers – Das sagen die Akku-Rasenmäher-Tests

Die Wahl des richtigen Rasenmähers ist abhängig von den Anforderungen, die Ihre Rasenfläche an das Gerät stellt. Je nachdem wie groß Ihr Garten ist, können Sie mit einem Akkumäher bereits nach 45 Minuten an die Leistungsgrenze gelangen - sofern Sie keinen geladenen Ersatzakku besitzen. Die besten Akku-Rasenmäher weisen ein geringes Gewicht auf und überzeugen dennoch mit einer soliden Laufzeit und Flächenleistung. Im Test zeigten sich bei den akkubetriebenen Mähern folgende Eigenschaften:

Vorteile
  • flexibel und wendig
  • geringes Gewicht
  • weniger Lärm
  • keine Emissionen
  • kommt ohne Kabel aus
  • Start per Knopfdruck
Nachteile
  • teurer als Benzin- oder Kabelmäher
  • Laufzeit ist abhängig vom Akku-Ladestand
  • große Flächen benötigen zwei Akkus
  • Probleme beim Mähen von hohem und feuchtem Gras

Akku-Rasenmäher Vergleich: Beliebte Hersteller

Mittlerweile bieten sowohl führende Marken als auch günstige Hersteller viele Rasenmäher mit Akkubetrieb an. Vor allem Hersteller wie Bosch, Gardena, Makita oder auch Einhell führen dabei ganze Serien von Akku-Rasenmähern in ihrem Sortiment.

Zu den beliebtesten Herstellern zählen:

  • Bosch
  • Makita
  • Einhell
  • Gardena
  • Sabo
  • Stihl
  • Ryobi
  • Stiga

Die Mäher von Bosch, Einhell und Gardena schneiden im Verbraucher Test mit guten Leistungen ab und erfreuen sich laut zahlreicher Kundenrezensionen großer Beliebtheit. 

Akku-Rasenmäher kaufen: Online vs. Fachhandel

Wie auch bei anderen Gartengeräten können Sie einen Akku-Rasenmäher entweder vor Ort im Fachhandel oder online erwerben. Ein Besuch beim Fachhändler bietet den Vorteil, dass Sie das Gerät ansehen und testen können, z.B. hinsichtlich des Gewichts und der Laufeigenschaften der Räder. Auch ein direkter Vergleich mit anderen Akku-Rasenmähern ist im Fachhandel leicht möglich. Zusätzlich bietet Ihnen der Fachhändler eine kompetente Beratung.

Tipp
Viele Baumärkte und Gartencenter bieten mittlerweile auch eine kostenlose Lieferung der Geräte nach Hause an.

Online finden Sie hingegen ein deutlich größeres Sortiment vor und können einzelne Produkteigenschaften direkt miteinander vergleichen. Sie haben meist auch Zugriff auf detaillierte Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte. Zudem erfolgt die Lieferung des Rasenmähers bequem nach Hause und auch das Nachbestellen von Ersatzteilen oder Zusätzen ist problemlos möglich.

So schneiden Akku-Rasenmäher bei verschiedenen Testberichten ab

Während Rasenmäher mit Akku in früheren Testberichten häufig noch mit eher mangelhafter Leistung auftraten, hat sich mittlerweile viel in der Entwicklung der elektrischen Mäher getan. Zu diesem Ergebnis kommt u.a. Stiftung Warentest. Beim Test von 11 Akku-Rasenmähern wurden die Bereiche Schnittqualität, Sicherheit, Haltbarkeit und Handhabung untersucht. Die Rasenmäher mussten sowohl trockenes als auch hohes und feuchtes Gras schneiden.

Das Ergebnis: Keines der Modelle hatte Probleme mit trockenem Gras. Hier lieferte jedes Gerät ein gutes Ergebnis. Auch bei feuchtem Gras konnten immerhin fünf der Geräte ein Ergebnis zwischen gut und sehr gut erzielen. Das macht klar, dass Akku-Mäher bei mittelgroßen Gärten eine echte Alternative zum Benzin-Mäher darstellen. Problematisch bleibt allerdings der Umgang mit nassem und hohem Rasen, der viele Mäher an die Leistungsgrenze brachte.

Sieger bei Stiftung Warentest wurde der Einhell GE-CM 43 LI M, der sich leicht bedienen ließ und mit einer stabilen Mäh- und Fangleistung sowie zwei System-Akkus überzeugte. Auch der umfangreiche Test des Verbrauchermagazins selbst.de bescheinigte dem Akku Rasenmäher von Einhell gute Ergebnisse.

Anders entschieden sich hingegen die Verbraucher im Test des Magazins Mein schöner Garten: Hier gewann der Gardena PowerMax Li-40/41 den Akku-Rasenmäher Test. Positiv bewertet wurden vor allem die Energieeffizienz, der Fangkorb sowie der leistungsstarke 40 Volt-Akku, der sich auch in anderen Geräten des Herstellers einsetzen lässt.

Neben dem Gardena PowerMax sorgten auch die Geräte der Rotak Serie von Bosch für Begeisterung im Akku-Rasenmäher Test. Vor allem die Modelle Rotak 430 Li und Rotak 43 Li überzeugten beim Einsatz auf großen Rasenflächen bis 500 qm. Auch die ergonomischen Griffe und die einfache Höhenverstellbarkeit wurden als Pluspunkt gewertet. Das Ergebnis im Test von Stiftung Warentest und Akkugärtner fällt ähnlich positiv aus. Als vorteilhaft wurde hier auch die schnelle Ladezeit von nur 30 Minuten aufgeführt, nachdem die Bosch-Akkus bereits eine Kapazität von 80 % erreicht haben.

Weitere Informationen in unserem Akku-Rasenmäher Ratgeber

Sind Akku-Rasenmäher umweltfreundlich?

Viele Hersteller werben damit, dass die Geräte deutlich leiser als handelsübliche Benzin- oder Elektrorasenmäher sind und so die Umwelt weniger mit Lärm belasten. Allerdings ergab der Test von Stiftung Warentest, dass viele Akku-Rasenmäher nur unmerklich leiser sind. Eines der getesten  Modelle erreichte mit einem Schallwert von 92 dB sogar die Lautstärke eines Benzin-Rasenmähers.

Ein entscheidender Vorteil der Akku-Rasenmäher bleibt allerdings dennoch, dass sie keine Schadstoffe ausstoßen. Da sie ohne Benzin auskommen wird bei der Verwendung des Rasenmähers auch kein schädliches CO2 ausgestoßen. Das wiederum schont die Umwelt und auch Sie als Nutzer. Durch die Verwendung von langlebigen Lithium-Ionen-Akkus sind Akku-Rasenmäher zudem ressourcensparender als die benzinbetriebenen Modelle.

Tipp
Bei guter Pflege sind Lithium-Ionen Akkus sehr langlebig. So können Sie dazu beitragen, dass die Akkus lange halten und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Je länger der Akku verwendet werden kann, desto weniger Ressourcen werden für die Produktion eines neuen Akkus verschwendet.

Wie pflege ich den Akku-Rasenmäher?

Damit Sie lange Freude an Ihrem Akku-Rasenmäher haben sollten Sie Ihr Gerät regelmäßig säubern und pflegen. Im Idealfall wird dazu das Mähgehäuse, in dem sich das Messer befindet, nach jedem Mähvorgang von Grasresten mit einer Bürste gereinigt. Auch den Fangkorb sollten Sie regelmäßig säubern - bei trockenem Rasenschnitt reicht es in der Regel aus, den Fangkorb kräftig auszuklopfen. Reste von nassem Grasschnitt entfernen Sie am besten mit einem Gartenschlauch.

Achtung
Entfernen Sie vor der Reinigung des Messers in jedem Fall den Akku aus dem Gerät, um Verletzungen zu vermeiden!

Neben der regelmäßigen Reinigung sollte auch darauf geachtet werden, das Messer regelmäßig zu schleifen. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Rasen eine ausgefranste Schnittkante aufweist, liegt das meist an einem stumpfen Messer. Zum Schleifen muss der Messerblock je nach Hersteller entweder selbst ausgebaut, oder zu einem Fachhändler gebracht werden. Auch hier muss zuvor der Akku entfernt werden.

Akku-Rasenmäher sind robuste Geräte, dennoch können Nässe und Frost zu Schäden führen. Achten Sie daher darauf, den Rasenmäher trocken zu verstauen und entnehmen Sie die Akkus im Winter aus dem Gerät und lagern Sie sie frostgeschützt ein.

Akku-Rasenmäher vs. Mähroboter

Vergleicht man Akku-Rasenmäher und Mähroboter, so fallen direkt die unterschiedlichen Anschaffungskosten ins Auge. Während akkubetriebene Rasenmäher bereits ab einem Preis von 150 Euro erhältlich sind, kosten Mähroboter je nach Hersteller zwischen 600 und 2.000 Euro. Mähroboter sind also deutlich teurer als Akku-Rasenmäher.

Ein weiteres Problem ergibt sich bei Grundstücken, die uneben oder stark abschüssig sind. Bei diesen kommen Mähroboter schnell an ihre Grenzen, während ein Akku-Rasenmäher mit kleiner Schnittbreite auch dieses Terrain problemlos meistert. Auch Hindernisse wie Fallobst, Spiezeug oder kleine Steine werden von den Robotern nicht immer zuverlässig erkannt, was schnell zu Schäden am Messerblock führen kann.

Hinsichtlich Lautstärke und Zeitersparnis sind Mähroboter hingegen klar im Vorteil: Während Akku-Rasenmäher nur geringfügig leiser als Benzin- oder Elektrorasenmäher sind, weisen Mähroboter lediglich einen Lärmpegel zwischen 58 und 72 dB auf. Nach einer Einstellung laufen die Geräte zudem vollautomatisch, was maximal Zeit spart.

Tipp
Mähroboter eignen sich vor allem für ebene Rasenflächen, die wenige Hindernisse wie Bäume, Sträucher oder Beete aufweisen. Da sie keinen Fangkorb aufweisen, sollte der Rasenschnitt regelmäßig von der Wiese entfernt werden, wenn nicht gemulcht werden soll.

Tipps für die Nutzung von Akku-Rasenmähern

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, die Lebensdauer Ihres Akku-Rasenmähers zu steigern und Ihren Rasen optimal zu pflegen:

  1. Schärfen Sie das Messer regelmäßig, um ausgefranste Rasenkanten zu vermeiden
  2. Mähen Sie immer nur das oberste Drittel Ihres Rasens
  3. Den Rasenschnitt können Sie als natürlichen Dünger verwenden (Mulchen)
  4. Statt einer Mulchfunktion können Sie auch einfach ohne Fangkorb mähen
  5. Je größer der Fangkorb, desto seltener müssen Sie zum Leeren unterbrechen
  6. Reinigen Sie Mähglocke und Messerblock nach jedem Mähen
  7. Kaufen Sie sich einen Zweitakku, um lästiges Warten beim Laden zu vermeiden
  8. Lagern Sie Mäher und Akku geschützt vor Nässe und Frost

Unterschied zwischen Benzin- und Akkumäher

Benzin-Rasenmäher sind

  • günstig und bereits ab 50 Euro erhältlich
  • für große Gartenflächen geeignet
  • leistungsstark aber laut
  • umweltschädlich durch CO2-Emissionen

Akku-Rasenmäher sind

  • umweltfreundlich, da emissionsfrei
  • teurer, Einsteigermodelle beginnen bei 150 Euro
  • wendig und flexibel
  • leicht und leise
  • geeignet für kleine bis mittelgroße Gärten
  • per Knopfdruck startbar

Unterschied zwischen Sichel- und Spindelmähern

Beim einen geht es um Quantität, während beim anderen Präzision gefragt ist - der Unterschied zwischen Sichel- und Spindelmäher zeigt sich vor allem in den Anwendungsfeldern der beiden Geräte. Sichelmäher verfügen über einen Messerblock, der sich unter dem Motor befindet und sich dort wie ein Propeller dreht. Dadurch schneidet das Messer selbst lange Grashalme zuverlässig in kurzer Zeit klein. Geräte mit Sichelmesser eignen sich daher vor allem für das schnelle Mähen von großen Rasenflächen.

Ist Ihnen ein möglichst genaues Schnittergebnis wichtig, dann ist der Spindelmäher das Richtige für Sie: Hier ist das Messer auf einer horizontalen Rolle montiert, das bis zu 10 cm hohe Grashalme erreicht. Spindelmäher sind präzise, leise und eignen sich vor allem für Zierrasen und das saubere Mähen an Beetkanten und Mauern. Da Sie hohes Gras mit einem Spindelmäher allerdings kaum erreichen, sind beim Mähen mehrere Durchgänge notwendig.

Akku-Rasenmäher Test: Fragen und Antworten

Die Lebensdauer eines Akku-Rasenmähers ist vor allem von den eingesetzten Akkus abhängig. In der Regel sind das Lithium-Ionen-Akkus, die durch ihr leichtes Gewicht und ihre Leistungsstärke überzeugen. Sie können zudem sehr schnell aufgeladen werden und sind langlebig. Je nach Hersteller schaffen Akku-Rasenmäher zwischen 400 und 1.000 Ladezyklen, bis ein Ersatzakku gekauft werden muss.
Lagerungsbedingungen dafür, wie lange ein Rasenmäher-Akku einsatzbereit bleibt. Gerade im Winter, wenn der Rasenmäher im Schuppen oder der Garage verstaut wird, sollten Sie den Akku separat an einem trockenen Platz lagern. Achten Sie darauf, dass die Raumtemperatur nicht unter 15°C fällt, da dies den Akku beschädigen kann.
Wie lange ein Akku bei voller Ladung hält, ist von der jeweiligen Kapazität abhängig. Rasenmäher-Akkus mit einer Leistung von 18 bis 24 Volt schaffen beim Mähen ca. 40-45 min. Mit 36 Volt können Sie ca. 50 min mähen. Rasenmäher, die über zwei Akkus verfügen, können hingegen einen Mähvorgang von bis zu 60 min leisten.
Einen Zweit- oder Ersatzakku können Sie in der Regel direkt beim jeweiligen Hersteller oder im Fach- und Onlinehandel erwerben. Im Schnitt kostet ein Akku zwischen 60 und 280 Euro, abhängig vom Hersteller und den jeweiligen Leistungswerten.
Die Flächenleistung eines Akku-Rasenmähers ist von der Akku-Leistung abhängig. Je nach Volt- und Ah-Wert können Akku-Rasenmäher mit einer Akkuladung zwischen 150 und 300 qm mähen. Die genauen Angaben zur Flächenleistung wird in der Regel vom Hersteller angegeben. Kleine Rasenmäher mit einem Akku zwischen 18 und 24 Volt schaffen in einem Arbeitsschritt ca. 150 qm. Mittelgroße Rasenmäher mit einem Akku zwischen 36 und 40 Volt können hingegen bis zu 300 qm mit einer Akkuladung bewältigen. Geräte, die über zwei Akkus zwischen 72 Volt (2 x 36 V) und 80 Volt (2 x 40 V) verfügen bezwingen hingegen auch einen Garten mit bis zu 600 qm Fläche.
Für einen kräftigen Graswuchs ist es wichtig, den Rasen regelmäßig zu mähen. Es kommt aber nicht nur auf die Häufigkeit an: Auch die richtige Wahl der Schnitthöhe ist entscheidend. Damit der Boden und die Rasenfläche nicht austrocknen, ist es wichtig den Rasen nicht zu kurz zu schneiden - vor allem im Sommer. Die Wahl der Schnitthöhe ist dabei auch von der Art des Rasens abhängig.
Einen normalen Gebrauchsrasen sollten Sie nicht kürzer als 4 cm abmähen, da die Wiese sonst leicht austrocknet. Bei Zierrasen können Sie bis zu 3 cm kurz mähen, Rasen auf Schattenflächen benötigt hingegen mindestens 5 cm, um nicht auszudünnen.
Die Schnitthöhe Ihres Rasenmähers können Sie je nach Modell in Stufen oder in Zentimetern einstellen. Bei einer Stufeneinstellung können Sie die zugehörigen Zentimeterwerte in der Bedienungsanleitung nachlesen. Sobald es ans Mähen geht, können Sie sich an folgender Faustregel orientieren: Gemäht wird immer das obere Drittel des Rasens. Das bedeutet, dass Sie bei einem 6 cm hohen Rasen 2cm schneiden müssen. Die Schnitthöhe gibt an, auf welche Höhe der Rasen gekürzt wird. Nach der Drittel-Regel müssen Sie demnach bei 6 cm eine Schnitthöhe von 40 mm einstellen.
Beim Kauf eines neuen Rasenmähers sollten Sie darauf achten, dass die Schnittbreite zur Fläche Ihres Rasens passt. Je größer die Schnittbreite, desto weniger Bahnen müssen Sie beim Mähen zurücklegen. Allerdings sind Rasenmäher mit Schnittbreiten ab 45 cm häufig deutlich unhandlicher und weniger wendig, als Modelle mit Schnittbreiten zwischen 30 und 40 cm.
Rasenmäher die mit Akku betrieben werden verfügen in der Regel über Schnittbreiten bis 45 cm. Für Gärten bis zu 100 qm reicht das aber gut aus.

Bei der Wahl der richtigen Schnittbreite können Sie sich an folgender Übersicht orientieren:
- Rasenfläche bis 50 qm: 30 cm Schnittbreite
- 50 bis 100 qm: 35-40 cm Schnittbreite
- 100-200 qm: 40-45 cm Schnittbreite
- 400-600 qm: 45-50 cm Schnittbreite
- ab 1.000 qm: 50-55 cm Schnittbreite
Durch das Mähen des Rasens verliert der Boden wichtige Nährstoffe, die in den geschnittenen Grashalmen enthalten sind. Beim Mulchen wird der Rasenschnitt deshalb nicht im Fangkorb gesammelt, sondern auf der Rasenfläche verteilt. Dadurch wird der Rasen auf natürliche Weise gedüngt, denn die im Grasschnitt enthaltenen Nährstoffe können so wieder in den Boden gelangen. Zusätzlich wird der Rasen durch die Mulchschicht vor Austrocknung geschützt. Das ist vor allem im Hochsommer sinnvoll, wenn hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung für Trockenheit sorgen.
- Der Boden wird natürlich gedüngt und vor Trockenheit geschützt
- Mulchen ist besonders umweltverträglich, da auf chemischen Rasendünger verzichtet werden kann.
- Der Rasen wächst wieder kräftiger und wird mit ausreichend Nährstoffen versorgt.
- Der Rasenschnitt muss nicht extra entsorgt werden.
- Durch die Nährstoffe wächst der Rasen deutlich schneller. Daher müssen Sie häufiger mähen.
- Mulchen mit feuchtem Rasen führt dazu, dass sich leicht Pilzsporen im Rasenschnitt ansammeln, die auf den Rasen übergehen können.
- Zu häufiges Mulchen führt dazu, dass der Rasen nicht ausreichend Sauerstoff erhält.
- Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion sind teurer. 

Mulchen eignet sich gut, um ausgetrocknete Böden oder schwachen Rasenwuchs zu verbessern. Außerdem sparen Sie sich beim Mulchen den Gang zum Grünabfall oder Kompost, da Sie den Rasenschnitt einfach auf der Wiese liegen lassen können.

Statt einer teuren Mulchfunktion können Sie Ihren Rasenmäher auch einfach ohne Fangkorb verwenden. Das ausgeworfene Gras können Sie nach dem Mähen einfach mit einem Rechen gleichmäßig auf dem Rasen verteilen.

Akku-Rasenmäher Test 2020: Das große Fazit

Angenehmes Rasenmähen mit maximaler Bewegungsfreiheit, Flexibilität und ohne Emissionen - mit akkubetriebenen Rasenmähern wird das endlich möglich! Im Akku-Rasenmäher Test der großen Verbrauchermagazine wird klar, dass Akku-Mäher längst mit den großen Benzingeräten mithalten können. Ihr volles Potenzial zeigen sie vor allem in kleinen bis mittleren Stadtgärten. Denn gerade hier ist ihre Wendigkeit und ihre geringe Lärmentwicklung von Vorteil. Durch die mit Li-Ion Power ausgestatten Rasenmäher wird die Gartenarbeit zudem besonders umweltschonend.

Im Vergleich der besten Akku-Rasenmäher sind vor allem die Modelle der Bosch Rotak Serie sowie der Hersteller Gardena und Einhell zu empfehlen. Während der Bosch Rotak 430 LI mit einem leistungsstarken Motor, schnell ladenden Akkus sowie seinem rückenfreundlichen Holm überzeugt, punktet der Einhell als Testsieger von Stiftung Warentest mit zwei Akku- und Ladegeräten sowie einer integrierten Mulchfunktion. Der Gardena PowerMax Li-40/41 trumpft hingegen mit seinem äußerst geringen Gewicht und einem leistungsstarken 40 Volt Akku.

Von Vorteil ist bei allen Modellen, dass sie durch ihre effizienten Lithium-Ionen-Akkus ausreichend Kraft bieten, um Rasenflächen bis zu 300 qm in einem Durchgang zu schneiden. Noch mehr Fläche schaffen Akku-Mäher, die mit einem zweiten Akku ausgestattet sind. Durch ihr geringes Gewicht bietet sich mit Akku-Rasenmähern zudem die Möglichkeit, den Rasen auch in engen Bereichen und verwinkelten Grundstücken gründlich zu kürzen. Besonders praktisch sind dabei Modelle, die das Arbeiten mit einem Radantrieb oder einem praktischen Mulch-Kit unterstützen.

Wie finden Sie diesen Artikel?