Spektakuläre Gefängnisausbrüche: Die Top 7
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Spektakuläre Gefängnisausbrüche: Die Top 7

Sie zersägen die Gitter mit einem Taschenmesser, seilen sich an einem Bettlaken aus dem Fenster ab oder lassen sich spektakulär mit dem Hubschrauber abholen. Die Not macht erfinderisch und bisweilen so manchen Häftling ziemlich kreativ, wenn die Freiheit winkt. Wir haben die sieben spektakulärsten Gefängnisausbrüche zusammengestellt:

 

7. Platz:

Ein Gabelstapler und eine Leiter benötigte Christian B. für seine Flucht im Jahr 2004. Mit diesen beiden Utensilien überwand der die Gefängnismauer und musste nur noch in einen gemieteten Mercedes einsteigen. Eigentlich ziemlich clever, allerdings saß er vier Tage später wieder in Haft, denn er wurde geschnappt.

6. Platz:

Gleich mehrmals gelang einem griechischen Geschwisterpaar die Flucht aus dem Knast. Der spektakulärste Gefängnisausbruch gelang den Brüdern Paleokostas 2006, als einer der Männer sich mit einem gemieteten Hubschrauber direkt im Gefängnishof abholen ließ. Kurz darauf wurde er wieder gefasst, was ihn allerdings nicht davon abhielt, 2009 eine erneute Flucht mit Hubschrauber zu versuchen.

5. Platz:

Eine wohl eher stinkende Angelegenheit war der Gefängnisausbruch eines 26-jährigens Häftlings in der JVA Hamburg-Billwerder: Der Häftling versteckte sich in einer Mülltonne und wurde vom Wärter quasi in die Freiheit geschoben.

4. Platz:

Besonders gerissen war folgender Ausbruchversuch: Der Häftling Steven Jay Russel täuschte 1998 im Harris-County-Gefängnis in Houston mit Abführmitteln eine Aids-Erkrankung vor. Was danach kam, könnte auch einem Hollywood-Drehbuch entstammen: Im Krankenhaus angekommen, nahm er die Identität eines Arztes an und gab seinen angeblichen Tod vor. Doch auch dieser Ausbruch war nicht von Dauer, er wurde gefasst und muss eine Haftstrafe von 144 Jahren absitzen.

3. Platz:

Wenn aus Orangen Handgranaten werden: Fast schon einen künstlerischen Mehrwert lieferte der Franzose Michel Vaujour bei einem seiner fünf Gefängnisausbrüche. Er ließ einen seiner Kumpel eine Orange so bemalen, dass sie aussahen wie eine Handgranate. Offenbar war die Malerei so detailgetreu, dass die Aufseher ihn vor Schreck ziehen ließen.

2. Platz:

Aus dem Todestrakt eines amerikanischen Gefängnisses auszubrechen ist wahrlich eine Kunst – dem damals 35-jährigen Charles Victor gelang genau das allerdings spielend leicht. Er besorgte sich einen gefälschten Ausweis der Staatsanwaltschaft, besorgte sich Zivilkleidung und spazierte seelenruhig aus dem Gefängnis. Kurios: Dabei soll ihm ein Aufseher sogar noch die Tür aufgehalten haben.

1. Platz:

Die Gefängnisinsel Alcatraz halt lange als der härteste Knast der Welt. Dass auch ein Hochsicherheitsgefängnis nicht ausbruchsicher sein kann, bewiesen Frank Morris und zwei seiner Mitgefangenen Die Männer gruben sich mit Löffeln durch die maroden Zellwände und gelangten über einen Versorgungsschacht auf das Dach der Gefängnisinsel. Mit aus Regenmänteln gebastelten Schwimmhilfen sollen die Häftlinge über die Bucht von San Fransisco gepaddelt sein. Klingt nicht nur gefährlich, sondern ist es auch. Ob sie die Aktion überlebt haben, weiß keiner. Seither fehlt von den Männern jede Spur.

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