Circa 800 Digitalwährungen sind derzeit im Umlauf. Viele der Kryptowährungen basieren auf dem Prinzip der Blockchain. Hier werden verschlüsselte Codes in Blocks zusammengefasst und dezentral gespeichert. Gemeinsam haben die Kryptowährungen vor allem eins: Sie scheinen sicher vor Inflation zu sein. Denn ihre Anzahl ist im Gegensatz zu Fiatwährungen meist begrenzt. Ebenso sind die digitalen Token frei von einer Organisationsstruktur, das heißt sie sind von National- und Zentralbanken unabhängig. Auch werben vor allem die Anhänger des Kryptotalers Nummer Eins, dem Bitcoin, mit der Anonymität seiner Verwendung. Bei einer Transaktion werden die Daten von Empfänger und Sender dezentral in der Blockchain gespeichert. Ein Zugriff auf die Transaktionsdaten gilt als solcher Maßen abgesichert, dass es keinem Dritten gelingen könne, an Daten der Transaktion zu gelangen. 

Wie viel sind Kryptowährungen wert?

Der Wert der jeweiligen Kryptowährungen ist umstritten. Rein theoretisch beträgt der tatsächliche Wert der Coins Null. Er wird allein bestimmt durch das Wechselbad von Angebot und Nachfrage. Das bedeutet, dass sich innerhalb von Minuten oder gar Sekunden der Wert einer Digitalwährung vervielfachen oder auch nahe Null sinken kann. Sogenannte Wale, also Personen die große Mengen an einer Digitalwährung halten können so mit einem Verkauf mehrerer digitaler Münzen aus ihrem Krypto-Wallet für große Ausschläge am Kryptomarkt sorgen. 

Wo kann ich Kryptowährungen kaufen?

Digitalwährungen erwirbt man auf einem der zahlreichen Kryptomarktplätze. Dazu ist ein sogenanntes Wallet nötig, der digitale Geldbeutel. Für einige der Kryptowährungen werden auch unterschiedliche Wallets benötigt. Sollten Sie mehrere unterschiedliche Kryptotaler erwerben wollen, sollten Sie sich informieren, ob sie diese besser in einem gemeinsamen Multi-Wallet speichern oder die Währungen einzeln in verschiedene Wallets packen müssen. Neben dem direkten Kauf der Kryptowährungen gibt es ebenfalls noch weitere Möglichkeiten in den Digitalwährungs-Markt zu investieren: 

  1. direkter Erwerb der Kryptowährung
  2. CFD
  3. Zertifikate auf Kryptowährunge

Direkter Erwerb von Kryptowährungen

Um ein waschechter Besitzer von Kryptowährungen zu werden, kann man die digitalen Token an einer der zahlreichen Marktplätze erwerben. Dazu benötigen Sie ein sogenanntes Wallet, eine Art digitaler Geldbeutel. Dieser ermöglicht es für einen Betrag einer Fiatwährung direkt eine Kryptowährung zu erwerben, oder über eine weitere Digitalwährung. 

Krypto-CFDs

An der Wertentwicklung zu partizipieren, ohne die einzelne Kryptowährung tatsächlich zu besitzen, ermöglicht ein Contracts for Difference oder Differenzkontrakte (CFD). Mit CFDs können Sie sowohl an steigenden aber auch an fallenden Kursen partizipieren.

Der Gewinn oder auch der Verlust errechnet sich wiederum aus der Differenz zwischen dem Einstandskurs und dem Ausstiegskurs. Für einen verhältnismäßig geringen Einsatz kann mit einem entsprechenden Hebel ein Vervielfachung des eingesetzten Kapitals erreicht werden. Um ein CFD einer Kryptowährung zu erwerben, benötigen Sie im Gegensatz zu dem konkreten Erwerb einer Digitalwährung, kein Wallet. Lediglich ein Broker, der den CFD Handel anbietet wird benötigt. 

Zertifikate auf Kryptowährungen 

Auch können Sie über ein Zertifikat. Ein Krypto-Zertifikat ermöglicht es an der Entwicklung der Digitalwährungen teilzunehmen, oder ein Wertpapierdepot zu eröffnen. Im Voraus sollten Sie jedoch darüber informieren, für welche Kryptowährungen es aktuell Zertifikate auf dem Markt gibt und für welche Digitalwährung die Möglichkeit eines Zertifikat-Investments derzeit noch ausgeschlossen ist.

So funktioniert das Krypto-Mining

Bei den Kryptowährungen übernimmt die Community die Aufgabe Kryptowährungen zu schürfen. Durch die erhebliche Wertsteigerung der digitalen Token im Allgemeinen, wird auch das Mining der Kryptowährungen für viele attraktiver. Transaktionen können bei den Digitalwährungen nur dann stattfinden, wenn sie zuvor von Teilnehmern aus der Krypto-Community verifiziert und überprüft wurden. Im Anschluss an diese Kontrolle werden die Daten in der Blockchain gespeichert. Ein fertiger Block wird von den Krypto-Minern in einen Hash umgewandelt. Für diesen Hash nutzen die Miner Daten aus dem Block sowie Datenteile von vorhergehenden Blöcken. Mit der Erstellung eines neuen Hash erfolgte somit das Minen eines neuen Krypto-Coins. 

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