Diese Tipps sind bares Geld wert: Energiesparen im Haushalt
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Diese Tipps sind bares Geld wert: Energiesparen im Haushalt

Energie ist teuer, ihre Erzeugung und Nutzung belasten das Klima. Die gute Nachricht: Energiesparen ist ganz einfach. Wenn wir etwas bewusster und sparsamer mit Energie umgehen, werden wir mit einer deutlichen finanziellen Ersparnis belohnt. Hier ein paar nützliche Tipps.

Einfach mal abschalten...

Licht, Fernsehgerät, Computer – alles verbraucht Strom. Oft unnötig: Statt Rechner und Monitor im Stand-by-Betrieb laufen und das TV-Gerät bis spät flimmern zu lassen, auch wenn niemand hinschaut, kann man die Geräte einfach ausschalten. Das spart richtig Strom. Allerdings: Viele Geräte verbrauchen immer noch etwas Strom, wenn man sie per Knopfdruck ausgeschaltet hat. Wirklich auf Null-Verbrauch gehen sie nur, wenn sie über eine separate Mehrfachsteckdose versorgt werden – schaltet man die ab, ist wirklich alles aus.

Und das Licht? Ist oft zu hell und brennt weiter, auch wenn niemand im Raum ist. Beim Verlassen eines Raumes das Licht auszuknipsen, das kann man sich ganz einfach angewöhnen.

Mit diesen einfachen Sparmaßnahmen kann ein Vier-Personen-Haushalt im Jahr über 100 Euro sparen und mehr als 200 Kilo CO2 vermeiden.

Energie beim Kochen, Waschen und Spülen sparen

Beim Kochen und bei den Haushaltsgeräten gibt es ebenfalls große Einsparpotenziale. Wer einen Deckel auf den Kochtopf legt und Heißwasser im Wasserkocher statt auf der Herdplatte erzeugt, kann richtig Strom sparen. Die Waschmaschine sollte stets ausreichend gefüllt und maximal bei 60 Grad betrieben werden – die Energieersparnis gegenüber einer 90-Grad-Wäsche ist beachtlich. Ein Kühlschrank, der mit sieben statt fünf Grad kühlt, spart bis zu zehn Prozent Strom im Jahr. Dass er die Effizienzklasse A+ bis A+++ hat, sollte selbstverständlich sein: Wer von B auf A+++ umsteigt, spart für über 70 Euro Strom im Jahr und erzeugt 160 Kilo weniger Kohlendioxid (CO2)! Und die Geschirrspülmaschine verbraucht im Spargang deutlich weniger Wasser als die Handwäsche des Geschirrs.

Mit Außenmaß heizen, clever lüften

Klar: Ist’s draußen kalt, soll es drinnen warm sein. Aber besser nicht zu warm: Überheizte Luft begünstigt nicht nur Erkältungen, sondern frisst auch Energie. Mit jedem Grad, das die Heizung weniger leisten muss, können bis zu zehn Prozent Heizenergie eingespart werden. Statt bei 23 Grad Raumtemperatur fühlt man sich nach einer kurzen Umgewöhnung auch bei 19 Grad wohl – im Zweifel in einem dünnen Pulli. Damit die Wärme nicht beim Dauerlüften abhaut, wird besser stoßgelüftet. Ein paar Mal am Tag alle Fenster ein paar Minuten lang öffnen: Das sorgt für einen kompletten Luftaustausch, ohne dass die Räume auskühlen.

Viele kleine Energiesparmaßnahmen ergeben eine große Wirkung

Bringen solche kleinen Sparmaßnahmen wirklich was? Ja! Der World Wildlife Fund (WWF) hat es zusammen mit Öko-Experten ausgerechnet: Durch die beschriebenen Maßnahmen können im Jahr durchschnittlich gut 700 Euro Stromkosten und zwei Tonnen CO2 in der Stromerzeugung eingespart werden. Das ist immerhin ein Fünftel der jährlichen Emissionen, die bei der Energieversorgung eines Vierpersonen-Haushalts entstehen. Ein großer Schritt zum Schutz des Klimas.

Entdecken Sie hier weitere hilfreiche Tipps, wie Sie im Haushalt Energie sparen können.

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