Das sind die Änderungen im März
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Das sind die Änderungen im März

Der Monatswechsel bringt wie gewohnt einige Änderungen mit sich. Für Raucher wird es teurer, sonst überwiegen die guten Nachrichten. Hier ein kurzer Überblick:

Weniger Zigaretten fürs gleiche Geld

Der Tabakriese Philip Morris erhöht ab März in Deutschland die Preise. Der Packungspreis am Automaten soll zwar bei sieben Euro bleiben, es sind aber nur noch 22 statt bisher 23 Malboros in der Schachtel. Vergleichbares gilt für die Marken Chesterfield und L&M. Die Konkurrenz dürfte in Kürze nachziehen.

Streaming ohne Grenzen

Ab 20. März ist es so weit: Streaming-Dienste wie Netflix, Spotify oder Amazon Prime können dann EU-weit genutzt werden. Zusatzkosten entstehen den Reisenden nicht, es gibt aber zeitliche Einschränkungen. Geoblocking hatte das Streaming bisher verhindert.

Schnellere Hilfe bei Autounfällen

Noch später im Monat, zum 31. März, tritt in der EU die eCall-Pflicht für Neuwagen in Kraft. Das Notrufsystem sorgt dafür, dass bei einem Unfall automatisch der Rettungsdienst informiert wird. Vor allem für verletzte Fahrer, die nicht selbst anrufen können, gilt das System als lebensrettend. Wertvolle Zeit wird in allen Fällen gespart.

Höherer Mindestlohn für Dachdecker und Gebäudereiniger

Für Dachdecker und Gebäudereiniger steigt ab März der Mindestlohn. Gelernte Dachdecker erhalten dann mindestens 12,90 Euro pro Stunde (bisher 12,25 Euro). Bei Gebäudereinigern gibt es Abstufungen nach Ost und West und nach Berufsgruppen. Reinigungskräfte im Innenbereich können in den alten Bundesländern künftig mit 10,30 Euro pro Stunde rechnen, in den neuen Ländern mit 9,55 Euro.

Besserer Zugang zu Lehr-Veröffentlichungen

Studierenden soll der Zugang zu Lehrmaterial ab März erleichtert werden, was eine Lockerung der Urheberrechtsbestimmungen voraussetzt. So dürfen Lehrende im universitären Rahmen Teile (bis 15 Prozent) geschützter Werke aller Medien online zur Verfügung stellen. Kürzere und vergriffene Fachartikel dürfen vollständig erscheinen, Artikel aus der Tages- und Wochenpresse dagegen nicht mehr.

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