Was ist am öffentlichen Badesee alles erlaubt?
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Was ist am öffentlichen Badesee alles erlaubt?

Sie möchten sich im Sommer an einem öffentlichen Badesee entspannen? Dann sollten Sie wissen, was Sie alles dürfen und was nicht. Wir klären Sie darüber auf, was verboten und was erlaubt ist!

Sommer, Sonne, Badesee: Spaß mit Grenzen

Ein öffentlicher Badesee ist keine Müllhalde. Verhalten Sie sich am besten so, wie Sie es auch Zuhause machen würden. Hinterlassen Sie keinen Müll und schmeißen Sie keine Zigarettenkippen ins Gras. Diese verschmutzen das Grundwasser und sind ohnehin ein unschöner Anblick. Musik hören ist in dezenter Lautstärke nahezu überall erlaubt. Das Mitnehmen von Tieren hingegen nicht.

Hier lohnt sich ein Blick in die Seenverordnung der jeweiligen Stadt oder Kommune. Hier erfahren Sie, was den Badegästen verboten ist. Hunde, FKK und Grillen sind nicht an jedem Badesee erlaubt. Informieren Sie sich hier vorher eingehend. Ansonsten kann Ihnen ein Bußgeld drohen.

Düsseldorf, Leverkusen und Köln: Drei Beispielstädte

Der Unterbacher See in Düsseldorf, der Escher See in Köln und der Große Silbersee in Leverkusen sind gute Beispiele – hier können Sie erkennen, was an Badeseen erlaubt und verboten sein kann.

Die Seeverordnung für den Unterbacher See in Düsseldorf stellt so einige Verbote auf. Sie dürfen nicht außerhalb der markierten Bereiche schwimmen, keine Glasbehälter und keinen Alkohol mitbringen. Zigarettenkippen zurücklassen ist gleichfalls verboten.

In Leverkusen dürfen Sie am Großen Silbersee keine Enten füttern, offene Feuerstellen betreiben, (laute) Musik hören oder campen. Zwischen 22 und 7 Uhr darf sich niemand am See aufhalten. Hunde sind nur zwischen dem 1. Oktober und dem 30. April erlaubt, soweit sie angeleint werden. Die Verordnung stellt noch weitere Verbote auf. Sie dürfen keine Modellfahrzeuge wie Flugzeuge, Boote und Autos fahren. Tauchen, Surfen und Boot fahren ist ebenfalls verboten.

Ähnliche Verbote stellt auch der Escher See in Köln auf. Hier dürfen Tiere nicht mitkommen. Grillen und das Mitbringen von Speisen und Getränken ist verboten. Ausnahme: Sie dürfen 1 Liter Wasser, Gemüse und Obst mitbringen.

Fazit

Was Sie an einem öffentlichen Badesee dürfen oder nicht, ist sehr unterschiedlich. Lesen Sie sich immer in die jeweilige Seeverordnung ein. Die Verordnung finden Sie im Internet, oft liegt diese auch im Rathaus aus.

M W
Autor/-in
Matthias Wurm
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