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Wenn’s müffelt: 4 Tipps gegen Gestank im Haushalt
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Wolfgang Ellermann
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Wolfgang Ellermann
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Wenn’s müffelt: 4 Tipps gegen Gestank im Haushalt

Gestank im Haushalt kann einem schnell die Laune verderben. Hier finden Sie einige Hausmittel und praktische Tipps, die nicht nur günstig, sondern auch hocheffektiv sind.

1. Allgemeine Hinweise gegen Gestank im Haushalt

Am besten halten Sie sich an ein paar grundsätzliche Regeln, damit die Geruchsbelästigung in Ihren eigenen vier Wänden überschaubar bleibt. Mit diesen Tipps beugen Sie Gestank im Haushalt vor:

  • Benutzen Sie Aschenbecher und Abfalleimer mit fest verschließbarem Deckel und leeren Sie diese regelmäßig.
  • Lagern Sie stark riechende Lebensmittel wie Weichkäse und Zwiebeln in verschließbaren Tupperdosen.
  • Lagern Sie schmutzige Wäsche in einem Korb und geben Sie nur trockene Wäsche hinein. In feuchten Handtüchern bilden sich leicht Schimmel und geruchsbildende Bakterien. 
  • Sorgen Sie in sämtlichen Räumen für Frischluft durch regelmäßiges Stoßlüften: Nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen im Schlafzimmer, nach dem Duschen im Bad, nach dem Kochen in der Küche und auch im Wohnraum.
  • Waschen Sie Vorhänge, Decken und Bezüge in regelmäßigen Abständen. Gerüche setzen sich leicht in den Stoffen fest - besonders Zigarettenrauch und Kochdämpfe.
  • Reinigen Sie Teppiche regelmäßig
  • Geben Sie Badevorleger zwischendurch immer mal in die Wäsche.
  • Waschen Sie Bettwäsche alle zwei Wochen und lassen Sie die Waschmaschine immer mal wieder leer bei hohen Temperaturen laufen - das tötet Mikroorganismen ab.

2. Gestank im Haushalt in der Küche

Wenn es in der Küche so richtig hoch her geht und die Gerüche sich zu einem unangenehmen Ganzen verbinden, hilft vor allem Lüften. Gerüche im Kühlschrank lassen sich mit ein wenig Kaffeepulver lindern. Geben Sie etwas Pulver in ein Gefäß und stellen Sie es in den Kühlschrank. Noch besser ist Natron. Das Pulver bindet Gerüche und nimmt Feuchtigkeit auf. Alternativ können Sie auch mehrere Zitronenschalen oder Salz verwenden. Zum Auswischen des Kühlschranks können Sie Wasser und etwas Spülmittel verwenden. Bei hartnäckigen Gerüchen und Ablagerungen hilft etwas Essig im Spülwasser. Das Hausmittel hat eine leicht desinfizierende Wirkung und hemmt so die Geruchsbildung. Reiben Sie den Kühlschrank gut trocken, bevor Sie ihn neu befüllen.

Startet Ihre Spülmaschine regelmäßige Frontalangriffe auf Ihre Geruchsnerven, geben Sie einen Esslöffel Backpulver oder Natron auf den Boden der Maschine. Gerüche werden gebunden und Feuchtigkeit aufgenommen. Leeren und reinigen Sie außerdem regelmäßig das Auffangsieb.

3. Gestank im Haushalt in Bad und Klo

Wenn in Ihrem Bad regelmäßig schlechter Geruch herrscht, können Sie eine mit Nelken gespickte Mandarine auf einem Tellerchen auf der Ablage platzieren. Ein paar Tropfen ätherisches Öl auf einem Duftstein oder das klassische Potpourri helfen ebenfalls gegen schlechte Gerüche im Bad. Nach einem größeren Toilettengang hilft es, ein Teelicht in einem Glas anzuzünden. Lassen Sie die Kerze nicht unbeaufsichtigt. Regelmäßiges Lüften hat allerdings den größten Effekt.

4. Gestank im Haushalt durch Haustiere

Wenn Sie unter Geruchsbelästigung durch Haustiere leiden, ist oft der Untergrund des betreffenden Käfigs oder der Box der Übeltäter. Achten Sie auf eine gute Qualität von Einstreu, Katzenstreu und Co. Saugfähige Materialien nehmen Feuchtigkeit gut auf und binden Gerüche. Um eine regelmäßige Reinigung kommen Sie nicht herum. Nicht nur des Geruchs wegen, sondern auch Ihrem Tier zuliebe: Es fühlt sich in einer sauberen Umgebung am wohlsten. Tipp für das Katzenklo: Sammeln Sie das große Geschäft mit einer kleinen Schaufel zwischendurch auf, entsorgen Sie es in einem dicht verschließbaren Beutel und bringen Sie es zur Mülltonne.

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Wolfgang Ellermann
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Als leidenschaftlicher Hobby Gärtner setzt sich Wolfgang Ellermann auch in seinen Artikeln mit den täglichen Fragen rund um den Garten auseinander. Ebenfalls ist er begeisterter Angler und Hobby-Läufer.
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