Nichts ist bei der Pflege des Rasens wichtiger als das richtige und regelmäßige Mähen. Denn nur durch die stetige Mahd verzweigen sich die Gräser an der Basis und die Fläche bleibt schön dicht. Einmal pro Woche sollte der Rasen in der Regel gestutzt werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen.
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Wege zu einem schönen Rasen im eigenen Garten •

Rasenmähen: 6 Schritte zu einem perfekten Ergebnis

Nichts ist bei der Pflege des Rasens wichtiger als das richtige und regelmäßige Mähen. Denn nur durch die stetige Mahd verzweigen sich die Gräser an der Basis und die Fläche bleibt schön dicht. Einmal pro Woche sollte der Rasen in der Regel gestutzt werden. Wir verraten Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen.

Schritt 1: Achten Sie auf scharfe Messer

Wichtig beim Rasenmähen ist der perfekte, saubere Schnitt. Um diesen zu gewährleisten, müssen die Messer an der Unterseite des Mähers scharf sein. Sind die Gräser nach dem Mähen ausgefranst und beschädigt, sollten Sie die Messer nachschärfen lassen, am besten von einer Fachwerkstatt.

Schritt 2: Mähen Sie mindestens einmal in der Woche

Regelmäßigkeit ist das A und O beim Mähen. Nur so können sich die Gräser an der Basis ordentlich verzweigen und eine schöne, dichte Fläche ergeben. Einmal pro Woche mähen ist daher das Pflichtprogramm für jeden Rasenbesitzer. In den Monaten, in denen die Gräser besonders schnell wachsen (Mai und Juni), kann das aber bereits zu wenig sein. Als ideal wird eine Schnitthöhe von vier Zentimetern angesehen. Diese sollte weder unter-, noch überschritten werden. Messen Sie am besten die Länge der Grashalme. Diese gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Sie mähen müssen.

Schritt 3: Betreten Sie nur gemähte Flächen

Während des Mähens sollten Sie nur die bereits gemähte Fläche betreten. Ansonsten drücken Sie die Halme platt, diese richten sich nur langsam wieder auf und der Schnitt wird unregelmäßig.

Schritt 4: Beachten Sie die goldene „Ein-Drittel-Regel“

Beim Rasenmähen gilt die „Ein-Drittel-Regel“. Diese besagt, dass Sie nie mehr als ein Drittel der Blattmasse abschneiden sollten. Schneiden Sie auf einmal zu viel ab, braucht der Trieb relativ lange, um sich zu erholen. Haben Sie Ihren Rasenmäher auf die empfohlene Schnitthöhe von vier Zentimetern eingestellt, sollten Sie spätestens bei einer Rasenhöhe von sechs Zentimetern wieder zum Mäher greifen

Schritt 5: Vorsicht bei Trockenheit, Schattenrasen und im Herbst

Es gibt gute Gründe, sein Mähverhalten anzupassen. Hat es längere Zeit nicht geregnet und die Sonne stark vom Himmel gebrannt, sollten Sie einen längeren Mährhythmus wählen. So gönnen die etwas längeren Grashalme dem beanspruchten Boden ein wenig mehr Schatten und bewahren ihn vor dem Austrocknen. Rasen, der ganz generell in schattigen Regionen des Gartens liegt, sollte nicht allzu kurz geschnitten werden. Sonst können die Gräser nicht ausreichend Sonnenlicht aufnehmen. Gleiches gilt im Herbst für den gesamten Rasen. Die nun deutlich reduzierte Lichtstärke muss durch längere Grashalme ausgeglichen werden, um weiteres Wachstum zu ermöglichen.

Schritt 6: Der Rasen ist nass - mähen Sie ihn jetzt nicht

Direkt nach einem Regenguss oder bei Staunässe am Morgen sollten Sie Ihren Rasen nicht mit dem Mäher bearbeiten. Die Blätter und Halme der Gräser werden in diesem Zustand einfach nicht sauber abgeschnitten. Zudem wird der Rasenmäher deutlich stärker beansprucht, das Schnittgut verklumpt und wird nicht vollständig in den Fangkorb befördert. Die Räder schwerer Benzinrasenmäher können in den durchnässten Boden einsinken und so Schaden an den Gräserwurzeln verursachen.

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