Eine Markise ist eine feine Sache. Sie spendet Schatten, sodass gemütliche Stunden auf Balkon oder Terrasse noch gemütlicher werden. Wer es jedoch noch ein bisschen komfortabler mag, für den hält der Markt diverse Zusatzmodule parat.
Ratgeber: Markisen

Komfortfunktionen für Markisen: Wind- und Sonnenwächter

Eine Markise ist eine feine Sache. Sie spendet Schatten, sodass gemütliche Stunden auf Balkon oder Terrasse noch gemütlicher werden. Wer es jedoch noch ein bisschen komfortabler mag, für den hält der Markt diverse Zusatzmodule parat.

1. Elektromotor

In der Regel sind heutige Markisen bereits mit einem Elektromotor ausgestattet. Ist das nicht der Fall, kann ein solcher jederzeit nachgerüstet werden. Durch den Elektromotor kann die Markise völlig automatisch ein- und ausgefahren werden. Dabei besteht die Möglichkeit, diesen Vorgang durch einen einfachen Schalter auszulösen, wie auch die Steuerung per

2. Windwächter / Sonnenwächter

Diese zwei Module sind an sich selbsterklärend. Da eineMarkise aufgrund ihrer Bauweise (Breite - Ausladung) ziemlichwindanfällig ist, benötigen Sie eventuell einen Windwächter.Dieses Modul überwacht die Windaktivität rund um Ihr Haus. Beistärker werdendem Wind, fährt dieser Wächter Ihre Markiseautomatisch ein - und verhindert damit ein etwaiges Ausbrechenaus der Wand und die Zerstörung der gesamten Markise.Windwächter funktionieren aber nicht in Sekundenschnelle,sodass eine plötzlich auftretende Böe durchaus Schaden anrichten kann. Einen 100-prozentigen Schutz erreichen Sie somit nicht. Der Sonnenwächter funktioniert ganz ähnlich. Nur warnt dieser nicht vor zuviel Wind, sondern vielmehr vor zu wenig Sonne.

Sitzen Sie also unter Ihrer Markise und die Sonne „geht weg“, registriert der Wächter dies und fährt die Markise ein. Andersherum ist die Wächtertätigkeit natürlich ebenso nutzbar. Reißt die Wolkendecke auf und die Sonne brennt vom Himmel, fährt die Markise automatisch aus.

Beide Module können vom Besitzer der Markise nach den eigenen Wünschen konfiguriert werden.

3. UV-Schutz durch richtigen Markisenstoff

Ein weiteres Komfortfeature, welches aber nichts mit dem Elektroantrieb zu tun hat, ist der UV-Schutz. Das Sonnentuch, also die Bespannung der Markise, kann viele unterschiedliche Eigenschaften haben. Neben Farbe und Muster, ist der vorhandene UV-Schutz die am meisten nachgefragte. Markisenstoffe gibt es aus den unterschiedlichsten Fasern. So haben Kunstfasern per se einen höheren UV-Schutzfaktor, als solche aus Baumwolle. Ebenso unterliegen helle Stoffe mit einer hohen Dehnbarkeit im Vergleich mit dunklen, engmaschigen Stoffen.

Jedes Markisentuch ist mit einem UPF-Wert versehen. UPF steht für „Ultraviolet Protection Factor“ und gibt an, wie gut der jeweilige Stoff gegen die UV-Strahlung schützt. In der Regel sollte dieser Wert bei 90 bis 100 Prozent liegen. Informieren Sie sich also vor dem Kauf über den UPF-Wert, im Idealfall sind Sie so unter der Markise komplett gegen die UV-Strahlung geschützt.

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