Mit der richtigen Holzlasurpflege können Sie sich lange über Ihre tadellos gepflegte Terrasse freuen.

Holzlasur: Der optimale Schutz für die Terrasse

Ein entspannendes Sonnenbad auf Ihrer Terrasse, behagliche Stunden und gemütliche Grillpartys an warmen Sommerabenden: Wenn es auf der Terrasse so richtig grünt und blüht, beginnt sicherlich auch bei Ihnen die Freude am Aufenthalt im Freien zu erwachen! Sollten Sie eine Holzterrasse Ihr Eigen nennen, so ist es ratsam, ihr vor dem Start in die Sommersaison etwas Pflege zu gönnen. Denn da das Holz in jeder Jahreszeit Wind und Wetter ausgesetzt ist, muss es einiges aushalten. Während nämlich die Sonne das Holz spröde macht und ausbleicht, kann eindringende Feuchtigkeit zur Rissbildung und zum Aufquellen der Holzfasern führen. Daher möchten wir Ihnen an dieser Stelle Tipps über die richtige Holzpflege mit Holzlasur geben. 

Was ist überhaupt eine Lasur?

Bei einer Holzlasur handelt es sich um eine transparente und farbtongebende Holzbeschichtung, die (in der Regel) nicht deckt. So bleibt die natürliche Holzmaserung auch nach dem Anstrich sichtbar. Abgesehen von dem schönen optischen Effekt schützt diese Behandlung das Holz vor den Einflüssen der Witterung, macht es widerstandsfähiger und haltbarer. 

Welche Eigenschaften hat eine Lasur, und welche Kriterien sollte sie erfüllen? 

Die natürliche und warme Optik von Holz wird von immer mehr Menschen, nicht zuletzt aus ökologischen Gründen, mit Recht geschätzt. Zum Schutz des Holzes benötigt es vor allem eine geeignete Holzlasurpflege. Als farblose Schicht können Sie diese auf das unbehandelte Holz geben, so dass das Aussehen der natürlichen Substanz nicht beeinträchtigt wird, im Gegenteil: mit einer solchen Lasur heben Sie den eigenen Holzcharakter hervor, die schöne Maserung wird betont, und die Farbe bekommt eine Auffrischung. Als erstes empfehlen wir Ihnen, darauf zu achten, dass die von Ihnen gewählte Holzlasur umweltverträglich ist, denn das ist nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Mensch und Tier wichtig, die sich häufig auf der Terrasse aufhalten. Gerade im Hinblick darauf, dass wir oft bei warmem Wetter barfuß gehen, ist die Beachtung der guten Verträglichkeit der Lasur von großer Bedeutung. Holz atmet und trägt zum Schutz des Klimas bei, denn es bindet Kohlendioxid. Dazu müssen die Poren des Holzes offen sein. Daher empfehlen wir Ihnen, sich für eine Lasur auf der Basis von Leinöl zu entscheiden, der eventuelle Farbpigmente beigegeben wurde.

Holzlasur: Eine effektive und leichte Holzpflege 

Eines der wichtigsten Kriterien, warum Sie für die Pflege Ihrer Terrasse auf Lasur zurückgreifen sollten, ist die Tatsache, dass die Holzlasur eine effektive und leicht zu bewerkstelligende Holzpflege ist, die das Auf- und Abschwellen des Holzes verhindert, indem sie es gegen Wind und Wetter "abschottet". Diese Eigenschaft ist besonders für Holz im Outdoorbereich wichtig. Unser Tipp: Sollten Sie Ihre Holzterrasse bereits lasiert haben, ist es erforderlich, dass Sie die Lasur regelmäßig alle ein bis zwei Jahre erneuern. Generell raten wir Ihnen, bevor Sie zur Lasur greifen, in Erfahrung zu bringen, ob sich das Holz zur Behandlung mit einer Lasur eignet. Denn bei vielen Holzarten ist eher eine Pflege mit Wachsen oder Ölen ratsam! 

Welche Holzlasur-Arten gibt es, und was müssen Sie beim Auftragen beachten?

Innerhalb dieses Produktes unterscheidet der Experte zwischen Dünn- und Dickschichtlasur. Bereits auf den ersten Blick können Sie die Varianten klar unterscheiden, da die Dünnschichtlasur eine eher wässrige Konsistenz hat. Die Dickschichtlasur dagegen kann diesbezüglich mit Lacken verglichen werden. 

Holzlasur: Die Dünnschichtlasur 

Das Auftragen der Dünnschichtlasur verlangt eine ruhige und sichere Hand sowie Konzentration, da durch die wässrige Konsistenz die Arbeit erschwert wird. Dennoch ist es genau dieser Umstand, der bewirkt, dass die Lasur tief in das Holz einzudringen vermag und es damit perfekt von innen und außen schützt. Aus diesem Gründen werden Dünnschichtlasuren, die meist lösemittelhaltig sind, vor allem im Outdoorbereich eingesetzt und eignen sich somit hervorragend für die Pflege Ihres Terrassenholzes. 

Dickschichtlasuren sind leicht aufzutragen 

Dagegen können Sie die Dickschichtlasur, die sich wie eine Schutzschicht auf das Holz legt, leicht auftragen. Als Multitalent findet sie ihren Einsatz sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Mit ihren deckenden Eigenschaften ermöglicht sie ein ausgeprägteres Farberlebnis als ihr "dünner Bruder". Jedoch hat auch die Dickschichtlasur mit den Unbillen der Witterung zu kämpfen, da sie mit der Zeit ausbleicht und abblättert. Daher sollten Sie auch bei dieser Holzlasur, ob Sie nun die farblose oder weiße Variante bevorzugen, regelmäßig einen neuen Anstrich vornehmen. Dazu müssen Sie zunächst die alte Schicht entfernen, bevor Sie die neue Lasur auftragen. Der Markt bietet Dickschichtlasuren sowohl auf Acrylbasis als auch auf Alkydharzbasis an. Die erst genannte Lasur ist wasserhaltig, die zweite lösemittelhaltig. 

Unser Tipp: Nicht selten finden Dünn- und Dickschichtlasur auf der gleichen Oberfläche Verwendung. Wenn Sie eine solche Vorgehensweise bevorzugen, dann tragen Sie bitte zuerst die Dünnschichtlasur und in einem zweiten Anstrich die Dickschichtlasur auf. Die gute Nachricht ist außerdem, dass es auf dem Markt auch mittlerweile Produkte gibt, die bereits beide Lasuren enthalten und Ihnen damit eine Menge Arbeit ersparen! 

Welche Vor- und Nachteile hat eine Lasur im Außenbereich?

Bei Ihrer Wahl eines geeigneten Holzschutz-Produktes sollten Sie nicht lediglich auf den optimalen Schutz für Ihre Terrasse achten, sondern, wie bereits erwähnt, ebenso auf den Schutz der Gesundheit. In diesem Zusammenhang sind besonders Lösemittel- basierte Lasuren zum Teil mit gefährlichen Schadstoffen versehen. Gesundheitlich weitaus weniger riskant und auch emissionsärmer sind dagegen wasserbasierte Lasuren. Lösemittel-basierte Lasuren haben andererseits wiederum den Vorteil, dass sie das Holz gut durchdringen und so einen besseren Schutz gegen Feuchtigkeit bieten.

Wie sieht die Pflege einer lasierten Fläche aus? 

Sollten die Dielen Ihrer Terrasse bereits lasiert sein, raten wie Ihnen zu einem regelmäßigen Auffrischungsanstrich mit einer Dünnschichtlasur.

So gelingt Ihnen der perfekte Anstrich:

Diesen sollten Sie nur dann vornehmen, wenn eine längere Schönwetterperiode erwartet wird. Zuerst reinigen Sie Ihre Terrasse bitte gründlich mit einem Schrubber sowie einer einfachen Seifenlauge. Wenn das Holz nach ungefähr zwei Tagen vollständig getrocknet ist, können Sie mit dem Lasieren beginnen:- Nun arbeiten Sie mit einem Lasurpinsel die Holzlasur so oft in das Holz ein, bis es gesättigt ist.- Sollte ein Überschuss verbleiben, wischen Sie ihn mit einem Schwamm oder Lappen ab.- Bitte beachten Sie das sorgfältige Auftragen auf der kompletten Fläche und vergessen Sie auch die Übergänge, die Ecken sowie ungeschützte Kanten nicht, da sich dort besonders gerne Pilze oder Schwämme einnisten! 

Für welche Hölzer eignet sich eine Lasur?

Holz, als ein natürlicher Rohstoff, ist selbstverständlich vergänglich. Im Freien bekommt es mit vielen Feinden zu tun, wie Wasser, Insekten, Bakterien, Pilze und UV- Strahlung. Wie zerstörerisch jeweils die Kraft solcher Einflüsse ist, hängt stark davon ab, wie und welches Holz verbaut wurde, denn Hölzer sind generell in verschiedene Dauerhaftigkeitsklassen von DK 1 bis 5 unterteilt. Die Klasse 1 bedeutet "besonders dauerhaft" und die Klasse 5 heißt, dass dieses Holz "nicht dauerhaft" ist. Während harte Hölzer wie beispielsweise die Robinie sowie Teak zu den dauerhaftesten in Mitteleuropa vorkommenden Holzarten zählen und somit den meisten Umweltbedingungen großen Widerstand entgegensetzen kann, sind Hölzer wie Ahorn und Birke zwar auch ziemlich hart, jedoch mit der Einstufung in die Klasse 5 nicht dauerhaft. Je nach der Art des Holzes auf Ihrer Terrasse empfehlen wir Ihnen, die Pflege dementsprechend anzupassen.Unser Tipp:Sollten Sie sich mit dem Gedanken tragen, Ihre Terrasse erst jetzt mit Holz zu gestalten, so eignen sich unter anderem folgende Holzarten (ebenso für die notwendige Lasur) besonders gut:- Lärche wird als relativ preiswertes Terrassenholz sehr geschätzt, da es aufgrund seiner hohen Härte und Dichte eine äußerst gute Festigkeit besitzt.- Die Douglasie als Fichtenart. Das Holz besitzt ähnliche Eigenschaften wie das der Lärche und besticht durch seine ansprechende Optik.- Cumaru, ein äußerst langlebiges und hartes Holz mit einem geringen Quell- und Schwundverhalten sowie wunderbarer Optik.- Massaranduba, ein derzeit trendiges Holz aus der Karibik. Es ist schwer und hart und erfreut sich, dank seiner warmen rötlich-braunen Farbe, besonderer Beliebtheit. Ausgestattet mit der Resistenzklasse 1 besticht es mit seiner Haltbarkeit von bis zu 30 Jahren. Der Einsatz von Holzlasuren sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ist in der Industrie und im privaten Bereich mittlerweile sehr verbreitet. Anders als Lack besitzt die farblose Holzlasur eine große Transparenz, eignet sich hervorragend zur Beschichtung von Holz und macht es gegen vielfältige Umwelteinflüsse widerstandfähiger, so dass die Holzlasur gleichzeitig wie ein Holzschutzmittel wirkt sowie den Boden Ihrer Terrasse lange Zeit wunderbar zur Geltung bringt!

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