Ein Kaktus ist besser als eine Katze! 5 Gründe, warum das so ist
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Ein Kaktus ist besser als eine Katze! 5 Gründe, warum das so ist

Katzen regieren das Internet, doch sie bekommen Konkurrenz: Kakteen sind die neuen Instagram-Stars! Kein hipper Post ohne die grünen Stachelpflanzen. Hier kommen 5 Gründe, warum Katzen Kakteen nicht das Wasser reichen können – und auch nicht müssen. Immerhin kommen die Pflanzen monatelang ohne aus.

1. Kakteen sind genügsam

Ein Kaktus wird Sie niemals am Sonntagmorgen wecken, weil er gefüttert werden will. Vielmehr kommen die Wüstengewächse einige Zeit ohne Wasser aus, solange sie ein hübsches Plätzchen am Fenster haben. Einige Arten können Sie sogar draußen überwintern. Praktisch, wenn Ihre Katze den Fensterplatz nicht teilen will.

Falls Sie selbst für das bisschen Pflanzenpflege keine Zeit haben: Es gibt täuschend echte Kunstkakteen. Überzeugende Fake-Katzen wurden bisher allerdings nicht entwickelt.

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2. Kakteen sind musikalisch

Der Freude am Kaktus wurde sogar ein Lied gewidmet. Achtung, Ohrwurm in drei, zwei, eins, …

Zugegeben, Katzen haben ein ganzes Musical bekommen, doch wer kann da schon spontan mitsingen? Außerdem wurden aus den Stacheln großer Kaktusarten früher Grammophonnadeln hergestellt. Der Kaktus musiziert also auch selbst und ist damit klar der Sieger! Katzenmusik mögen ja nicht mal Katzenhalter.

3. Ein Kaktus kann berauschend schön sein

Im Peyote-Kaktus (Lophophora williamsii) und in einigen südamerikanischen Kakteen der Gattung Echinopsis ist Mescalin enthalten, das psychedelisch und halluzinogen wirkt. Die Einnahme führt zu einer subjektiv geschärften Wahrnehmung, lässt bunte Farben und Traumbilder entstehen. Leider führt Mescalin aber auch ebenso schnell zu Übelkeit, Hyperaktivität und Horrortrips, die sich zu langfristigen Psychosen auswachsen können – und ist deshalb aus gutem Grund weltweit verboten. Hm, in diesem Punkt gewinnt vielleicht doch die Katze mit ihrem beruhigenden Schnurren …

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4. Kakteen sind antiallergen

Katzenhaarallergiker kennen das Drama: Sie besuchen liebe Freunde, können die Zeit aber nicht richtig genießen, weil die Augen jucken und die Nase läuft. Mit einem Kaktus passiert das nicht! Und da schlägt der Stachelkopf nicht nur die Samtpfoten, sondern auch zusätzlich auch noch alle Pflanzen, die die Menschheit mit ihrem Pollenflug quälen. Und obwohl sie nicht haaren, können auch Kakteen extrem flauschig sein:

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5. Kakteen haben die geringere Verletzungsgefahr

Wenn Sie was zum Streicheln suchen, ist der Kaktus vermutlich nicht die erste Wahl, aber bei näherer Betrachtung auch nicht die schlechteste. Sowohl bei Katzen als auch bei Kakteen ist Vorsicht geboten, wenn man sie liebkosen will – doch Kakteen sind viel kalkulierbarer: Sie werden nie Ihre Hand zerfetzen, weil Sie die falsche Stelle angefasst haben. Sie werden sich auch nie auf Ihre Tastatur setzen, während Sie arbeiten wollen, um ausgerechnet jetzt gestreichelt zu werden. Ein Kaktus wird Sie im Gegensatz zu einer Katze niemals nachts schreiend aus dem Schlaf reißen, weil er mit Ihren Zehen “spielen” will.

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Für alle, die sich nicht entscheiden können

Wer sich jetzt nicht zwischen Katze und Kaktus entscheiden kann: Macht nichts, die Lösung naht: der Catcus.

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FS
Autor/-in
Franziska Studtfeld
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