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Dusche reinigen: So kriegen Sie die Glaskabine sauber

Die Dusche reinigen ist generell nicht sonderlich kompliziert, aber besonders Abtrennungen, Türen und Kabinen aus Glas haben es manchmal in sich. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Glasdusche am besten sauber halten.

Die Dusche reinigen – regelmäßig

Um an Ihrer Glasdusche möglichst lang Spaß zu haben, sollten Sie diese im besten Fall regelmäßig reinigen. Kalkränder, Seifenreste oder gar Schimmel werden so wirksam verhindert.

So gehen Sie bei der Standardreinigung vor:

  • Benutzen Sie nach jedem Duschen einen Abzieher. Ziehen Sie mit dessen Gummilippe in regelmäßigen Bahnen das Wasser vom Glas.
  • Sind bereits erste Wasserflecken zu sehen, sprühen Sie die Glaswand mit Glasreiniger ein.
  • Nach einer kurzen Einwirkzeit von etwa dreißig Sekunden mit klarem Wasser nachspülen und den Abzieher benutzen.
  • Achtung, wenn Sie einen Reinigungsschwamm benutzen: Dessen raue Seite sollten Sie nicht für das Glas verwenden, da sonst Kratzer entstehen können.
  • Um Glanz zu erzeugen, können Sie mit einem weichen Tuch nachpolieren. Vergessen Sie nicht, die Dichtungen ebenfalls zu trocknen. So halten sie länger.

Wenn die Glasdusche bereits stärker verschmutzt ist

Haben sich an Ihrer Glasdusche Verschmutzungen mittleren Grades gebildet, zum Beispiel stärkere Kalkränder oder eingetrocknete Seifenreste, hilft ein Dampfreiniger. Dieses Gerät reinigt neben den Glasflächen Fugen, Ecken oder auch schwer zugängliche Kanten. Anschließend wie gewohnt mit einem Abzieher und trockenem Tuch nacharbeiten.

Aufwendiger wird es, wenn die Glasflächen so stark in Mitleidenschaft gezogen sind, dass sie aufgeraute und eingetrübte Stellen zeigen. Dann haben sich Kalkpartikel und Glas verbunden und mit üblichen Reinigern allein könnte es schwierig werden. Hier muss mechanisch gereinigt werden und das vorsichtig genug, sodass kein zusätzlicher Schaden entsteht.

Benutzen Sie zunächst eine verdünnte Scheuermilch und einen Schwamm, um die Stellen zu bearbeiten. Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit einem zu starken Poliermittel die Scheibe zerkratzen oder aufrauen. Verdünnen Sie Scheuermilch entsprechend und benutzen Sie kein Scheuerpulver.

Bei starken Verschmutzungen auf glatten Glasflächen kann auch ein Glaskeramikfeldreiniger helfen, den Sie gerade und gleichmäßig über das Glas schieben. Gehen Sie dabei besonders vorsichtig vor, um Kratzer zu vermeiden. Keinesfalls für Glas benutzen sollten Sie Reiniger oder Fleckenentferner, die alkalische Laugen, Fluorwasserstoffsäure und Fluorid enthalten. Damit greifen Sie unter Umständen das Glas an und schädigen es nachhaltig.

Die Dusche reinigen: Welche einfachen Mittel statt teurer Spezialreiniger?

Hausmittel wie Essigessenz oder Zitronenreiniger haben sich bei der Reinigung von Glasflächen bewährt, wenn es um hartnäckige Flecken geht. Bei Essig müssen allerdings Nachteile in Kauf genommen werden. Bei längerer Benutzung kann das Mittel die Silikonfugen der Dusche angreifen. Auch der Geruch ist nicht jedermanns Sache. Beide Aspekte löst der Zitronenreiniger besser.

Wenn Sie damit die Dusche reinigen, sollten Sie eine fünfprozentige Zitronensäure benutzen, die Sie auf die weiche Seite eines Putzschwamms geben. Reinigen Sie das Glas in kreisförmigen Bewegungen und spülen Sie anschließend gründlich mit kaltem Wasser ab.

Stark kalkhaltiges Wasser hinterlässt besonders offensichtliche Spuren auf dem Glas. Hier kann auch ein Klarspüler, wie er eigentlich für Spülmaschinen vorgesehen ist, helfen. Er ist meistens bedeutend günstiger als ein Spezialreiniger und selbst bei hartnäckigen Kalkflecken genauso effektiv.

Lohnen sich spezielle Imprägnierungen?

Viele Glasduschen und gläserne Abtrennungen werden heutzutage mit einer Glasversiegelung, zum Beispiel aus Titandioxid, hergestellt. Durch den sogenannten Lotuseffekt perlen die Wassertropfen vom Glas ab und die Pflege der Dusche wird Ihnen stark erleichtert. Nutzt sich die Beschichtung nach einiger Zeit ab, müssen Sie einen Spezialisten kommen lassen, der die Versiegelung wieder auffrischt.

Doch auch, wenn Ihre Dusche keine Beschichtung aufweist, können Sie nachrüsten. Dafür sollten Sie Glasbeschichtungen aufbringen, die keine Schicht aus Polymer- oder Siloxanstoffen aufbauen. Der Grund: Die genannten Stoffe werden nur allzu schnell wieder abgetragen und Sie müssen nach kurzer Zeit erneut nachbessern. Mittel ohne Schichtaufbau sind besser, allerdings auch nicht für die Ewigkeit gemacht. Abhängig davon, wie oft Sie duschen, halten sie einige Wochen lang.

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