Die Apfel-Diät: So unterstützt Sie die heimische Frucht beim Abnehmen
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Die Apfel-Diät: So unterstützt Sie die heimische Frucht beim Abnehmen

Der Apfel ist eine der beliebtesten Obstsorten der Deutschen. Er ist nahezu das ganze Jahr über im Einzelhandel erhältlich, einfach zu lagern und auch im eigenen Garten problemlos anbaubar. Auch bei Menschen, die sich gesünder ernähren und dadurch abnehmen wollen, steht der Apfel hoch im Kurs. Während einer Apfel-Diät purzeln die Pfunde wie von selbst. So wirkt das Obst auf unseren Körper.

So helfen Äpfel im Rahmen der Apfel-Diät beim Abnehmen

Äpfel stecken voller Vitamine und Ballaststoffe. Dabei enthalten sie selbst trotz des süßen Geschmackes relativ wenige Kalorien. Rund 50 Kilokalorien je 100 Gramm Obst bei einem Wassergehalt von 85 Prozent machen den Apfel zu einem idealen Snack. Aber macht er auch satt? Der Sättigungseffekt steckt nicht in den Kalorien allein.

Der Apfel besteht vor allem aus natürlichen Pflanzenfasern, den sogenannten Ballaststoffen. Sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe sind in einem einzelnen Apfel enthalten, der unbedingt mit Schale gegessen werden sollte. In der Frucht ist vor allem das für die Apfel-Diät wichtige Pektin enthalten. Pektine quellen im Magen auf. Sie suggerieren dem Magen, voll zu sein und in gewisser Weise stimmt das auch. Gleichzeitig sorgen sie für eine Vermehrung von nützlichen Darmbakterien, die sie zu Fettsäuren abbauen. 

Unlösliche Ballaststoffe, die beispielsweise in der Schale des Apfels, zusammen mit wichtigen Vitaminen, enthalten sind, lassen sich schwerer verdauen. Sie erhöhen jedoch die Menge der Ausscheidungen, was wiederum Bewegung in das Verdauungssystem bringt. Für die Apfel-Diät sind sie wichtig, um dem Körper zu signalisieren, dass er mehr Arbeit in die Verdauung stecken soll. Nach dem Genuss eines Apfels fühlen Sie sich also gut gesättigt und Magen und Darm nehmen ihre Arbeit auf.

Bis zu 3 Äpfel am Tag während der Apfel-Diät

Es gibt verschiedene Ansätze, mit Äpfeln abzunehmen. Die wirksamste Apfel-Diät basiert auf den Hauptmahlzeiten. Statt wie bei anderen Methoden als Snacks ausschließlich Äpfel zu essen, essen Sie während der Apfel-Diät vor jeder Hauptmahlzeit einen ganzen Apfel. Die Äpfel fügen so zwar der Kalorienbilanz je nach Gewicht rund 300 Kilokalorien am Tag hinzu, doch die Mengen der Mahlzeiten selbst verringern sich. Sie fühlen sich durch den Apfel gesättigt. 

Zugleich kurbeln die zusätzlichen Ballaststoffe die Verdauung an und die Apfel-Diät wird zu einem Workout für den gesamten Magen-Darm-Trakt. Die meisten Menschen müssen während einer Apfel-Diät häufiger die Toilette aufsuchen. Das liegt zum einen an der erhöhten Ausscheidungsmenge, aber auch an der schnelleren Aufspaltung der Inhaltsstoffe. 

Vorsicht vor Mono-Diäten mit Äpfeln

Immer wieder wird in Lifestyle-Magazinen und Internetforen eine Apfel-Diät angepriesen, die sich ausschließlich auf Äpfel stützt. Der Effekt soll so schneller erreicht werden, während morgens, mittags, abends und als Zwischenmahlzeiten nur geriebener Apfel, geschnittener Apfel, Apfelmus und Apfelsaft genossen werden. Diese Mono-Diät hat gleich mehrere Nachteile. Äpfel wirken in größeren Mengen, eben durch die Pektine, abführend. Die Apfel-Diät wird so zu einem Spießrutenlauf zwischen Toilette und Arbeitsplatz. Entwickelt sich ein abführender Effekt, sollten Sie die Apfelmenge deutlich reduzieren.

Auch für den Abnehmprozess selbst ist einseitige Ernährung kontraproduktiv, denn sie regt dazu an, statt mit einem Apfel mit anderen Lebensmitteln zu "sündigen". Sie bekommen mehr Lust auf deftige Speisen mit hohem Fettgehalt und fallen in ungesunde Muster zurück, der sogenannte Jojo-Effekt tritt ein und das Gewicht steigt. Die Apfel-Diät sollte daher lieber langfristig auf Basis der 3 Hauptmahlzeiten angelegt werden. Ganz nebenbei versorgen die Äpfel den Körper mit Vitaminen und Sie fühlen sich fitter und wacher.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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