Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Virusinfektion, die meist durch einen Zeckenstich übertragen wird. Bricht die Erkrankung aus, entzünden sich das Gehirn und die Hirnhäute, selten auch das Rückenmark. Erfahren Sie hier, wie sich FSME äußert und behandeln lässt.
FSME

Was ist FSME?

Neben Borreliose gibt es noch weitere Krankheiten, die über die Zecke auf den Menschen übertragbar sind. 

Was ist FSME und wie bekommt man die Krankheit?

Die Abkürzung FSME steht für „Frühsommer-Meningoenzephalitis“. Meningoenzephalitis bezeichnet eine gleichzeitige Entzündung der Hirnhäute (Meningitis) und des Gehirns (Enzephalitis). In der Hälfte der Fälle sind nur die Hirnhäute betroffen. Selten lösen die FSME-Erreger zusätzlich eine Entzündung des Rückenmarks (Myelitis) aus und verursachen eine sogenannte Meningoenzephalomyelitis.

Die FSME-Erreger gelangen fast immer durch den Stich infizierter Zecken in den menschlichen Organismus. Die Gefahr für einen Zeckenstich steigt im Frühsommer an, wenn Zecken aktiver werden – daher hat die FSME ihren Namen.

Im Prinzip können die FSME-Erreger auch durch infizierte Lebensmittel aus Rohmilch in den menschlichen Organismus gelangen. Dieses Risiko besteht jedoch nur in bestimmten Teilen Osteuropas.

FSME ist nicht ansteckend und kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.

FSME: Inkubationszeit der Virusinfektion

Sobald eine mit FSME infizierte Zecke einen Menschen sticht und anfängt, Blut zu saugen, kann sie die Erreger auf ihren Wirt übertragen. Die Inkubationszeit bis zum Ausbruch der Krankheit beträgt in der Regel 7 bis 14 Tage, dann treten die ersten Anzeichen auf. Vereinzelt kann FSME aber auch nach 28 Tagen noch ausbrechen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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