Schlafprobleme •

Was tun bei Schlafstörungen: So verbringen Sie eine geruhsame Nacht

Guter Schlaf ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Doch was tun bei Schlafstörungen, wenn das Schäfchenzählen keine Wirkung zeigt? In unserem Video erfahren Sie, wie Sie nachts wieder selig schlummern.

Störfaktoren im Schlafzimmer

Wenn das Schlafzimmer zu warm oder zu kalt ist, können Sie darin keine erholsame Nacht verbringen. Ein weiterer Störfaktor können Grünpflanzen sein. Tagsüber produzieren diese zwar Sauerstoff, nachts kehrt sich dieses Prinzip aber um und sie entziehen der Luft Sauerstoff. Die Luft im Raum wird dadurch schlechter, was zu Schlafstörungen führen kann.

In unserem Video erklärt unsere Expertin, wie sich die unterschiedlichen Schlafphasen auf die Qualität der Nachtruhe auswirken und gibt wertvolle Tipps zum besseren Einschlafen.

Lavendel, Baldrian & Co.

Was tun, wenn Sie einfach nicht die nötige Bettschwere erreichen? Hier helfen beruhigende Aromaöle mit Lavendel, Zimt, Neroli oder Vanille. Verteilen Sie einfach einige Tropfen davon auf dem Kopfkissen. Einen gegenteiligen Effekt könnte hingegen Ihre Hautcreme haben. Wenn diese Bergamotte, Eukalyptus, Rosmarin oder Zitrone enthält, könnten deren stimulierende Düfte Ihnen den Schlaf rauben.

Schlafstörungen wegessen

Kurz vor dem Schlafengehen sollten Sie keine große oder fettige Mahlzeit mehr zu sich nehmen. Gegen einen kleinen Snack spricht aber nichts. Und wer etwa drei Stunden vor dem Schlafengehen sehr eiweißhaltige Lebensmittel (zum Beispiel Hühnchen) isst, verbessert seine Schlafqualität. Denn das darin enthaltene Tryptophan wird in den schlaffördernden Botenstoff Serotonin umgewandelt. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die heiße Milch mit Honig. Der Süßstoff sorgt dafür, dass noch mehr Tryptophan vom Körper aufgenommen werden kann.

Alkohol ist hingegen ein falscher Freund, wenn es um das Einschlafen geht. Er lässt uns zwar schneller wegschlummern, behindert dann aber die Tiefschlafphase und ruft so Schlafstörungen hervor. Wer empfindlich auf Koffein reagiert, sollte bereits am Nachmittag darauf verzichten – der Stoff kann bis zu 14 Stunden im Körper für Aufruhr sorgen.

Die Macht der Gewohnheit

Geben Sie Ihrem Körper einen Schlafrhythmus vor. Stehen Sie dazu jeden Morgen zur gleichen Zeit auf, ungeachtet davon, wann Sie am Abend ins Bett gegangen sind. Nach einiger Zeit werden Sie am Abend rechtzeitig und schnell müde werden. Ihre eingebaute Schlafuhr reguliert sich dann von alleine.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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