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Bluthochdruck: Symptome und Warnsignale

Leidet eine Person an Bluthochdruck treten ausgeprägte Symptome oft erst auf, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie auf die ersten Warnsignale achten und regelmäßig Ihren Blutdruck messen lassen.

Bluthochdruck: Anzeichen, bei denen Sie zum Arzt gehen sollten

Relativ früh und häufig bekommen Bluthochdruckpatienten Kopfschmerzen. Der Schmerz sitzt im Hinterkopf und quält die Betroffenen vor allem am Morgen. Solche Kopfschmerzen sind eine Folge davon, dass der Blutdruck im Schlaf nicht absinkt, wie es normal wäre. Auch Schlafstörungen, anhaltende Müdigkeit und allgemeine Unruhe können daher durch erhöhten Blutdruck bedingt sein.

Symptome wie Schwitzen, Schwindel und Kurzatmigkeit

Typisch ist es, dass bei Bluthochdruck Symptome wie Schwitzen, Schwindel und Kurzatmigkeit auftreten, ohne dass sich die Betroffenen sportlich betätigt haben. Wundern Sie sich also, woher die Anzeichen für körperliche Anstrengung kommen, obwohl Sie gar nicht aktiv waren, gehen Sie rasch zum Arzt.

Symptom: Rotes Gesicht und sichtbare Äderchen

Stellen Sie fest, dass Sie häufig sehr rot im Gesicht sind und sich feine Äderchen unter der Gesichtshaut abzeichnen, kann auch das ein Warnsignal für Bluthochdruck sein, ebenso wie häufig auftretendes Nasenbluten und Übelkeit. Ein weiterer Hinweis, dass eine Untersuchung notwendig wird, ist ein vermehrter Harndrang. Dieser tritt auf, wenn der Bluthochdruck die Nieren beeinträchtigt.

Notarzt

Rufen Sie bei einer hypertensiven Krise den Notarzt.

Wann die Symptome gefährlich werden können 

Vor allem, wenn der Betroffene nicht weiß, dass sein Blutdruck zu hoch ist, kann eine hypertensive Krise zu gefährlichen Situationen führen. In diesem Fall äußert sich der Bluthochdruck durch Symptome an den Augen: Patienten bekommen Sehstörungen, was beängstigend sein kann. Kommen ein Engegefühl in der Brust, Schwindel und Kopfschmerzen oder gar Lähmungserscheinungen hinzu, handelt es sich wahrscheinlich um einen hypertensiven Notfall. Dabei schnellt der Blutdruck stark in die Höhe, und es kommt zu Organschädigungen. Rufen Sie in diesem Fall sofort einen Notarzt.

Sind Sie anwesend, wenn jemand eine hypertensive Krise bekommt, rufen Sie den Arzt für die Person und beruhigen Sie sie. Sorgen Sie dafür, dass sich der Patient setzen kann und dass er keinem weiteren Stress ausgesetzt ist.

Frau Unwohlsein

Beschwerden in den Wechseljahren können mit dem Bluthochdruck zusammenhängen.

Bluthochdruck: Symptome bei der Frau irreführend

Häufig steigt der Blutdruck in einem Lebensalter, in dem Frauen durch die Menopause sowieso schon mit körperlichen Veränderungen zu kämpfen haben. Wenn Frauen also in dieser Phase nervös sind, nicht gut schlafen, an Stimmungsschwankungen und andauernder Müdigkeit oder Kopfschmerzen leiden, führen sie das eher auf die Wechseljahrezurück als auf einen plötzlichen Anstieg ihres Blutdrucks.

Gründe für Bluthochdruck Symptome abklären lassen 

Gerade jetzt ist es aber wichtig, die Gründe für diese Symptome abklären zu lassen. Sonst kann sich der Bluthochdruck ungehindert entwickeln und verstärken, und schließlich kommt es zu Folgeerkrankungen, die leicht hätten verhindert werden können.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Sascha Müller
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