Vitamin E bei Arthrose: Was bringt die Rheumadiät?
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Vitamin E bei Arthrose: Was bringt die Rheumadiät?

Vitamin E ist ein wichtiges Mineral, das unter anderem eine entzündungshemmende Wirkung hat. Doch kann es damit auch bei Arthrose helfen? Hier erfahren Sie, was es mit der sogenannten Rheumadiät auf sich hat, wie sinnvoll sie ist und wie Vitamin E auch in anderer Form gegen Arthrose helfen kann.

Lässt Vitamin E die Arthrose verschwinden?

Ganz so einfach ist der Zusammenhang zwischen Vitamin E und Arthrose nicht. Aber der wichtige Mineralstoff hat eine entzündungshemmende Wirkung. Dadurch kann er einige der Symptome lindern, die für diese Krankheit typisch sind, wie bereits diverse Untersuchungen aufzeigen.

Durch Vitamin E werden dabei in der Regel die Entzündungen in Knien, Handgelenken oder auch Fingern abgeschwächt. In der Folge verringern sich die Schmerzen in den Gelenken, die häufig durch diese Entzündungen verursacht werden. Unter Umständen hilft Vitamin E damit den Betroffenen auch ihren deutlich eingeschränkten Bewegungsradius wieder zu vergrößern.

Über Lebensmittel die Symptome lindern

Zur Unterstützung der Behandlung von diversen rheumatischen Erkrankungen, so auch bei Arthrose, eignet sich beispielsweise eine sogenannte Rheumadiät. Die konventionelle Behandlung mit Medikamenten, Physiotherapie oder auch chirurgischen Eingriffen ersetzt die Rheumadiät zwar in vielen Fällen nicht. Doch sie kann häufig eine wertvolle Ergänzung sein. Ein wichtiger Bestandteil einer Rheumadiät ist es, den Körper ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen, um eine Unterversorgung durch wichtige Mineralstoffe auszuschließen.

Haselnüsse und Mandeln gehören zu den Lebensmitteln mit den höchsten Anteilen an Vitamin E.

Haselnüsse und Mandeln gehören zu den Lebensmitteln mit den höchsten Anteilen an Vitamin E.

Im Fall von Arthrose zielt eine solche Diät zudem darauf ab, vermehrt entzündungshemmende Lebensmittel zuzuführen, die beispielsweise einen hohen Anteil an Vitamin E aufweisen. Zu den besten Vitamin-E-Lieferanten gehören etwa Öle wie Weizenkeimöl oder Distelöl, aber auch beispielsweise Margarine, Mandeln, Haselnüsse und Leinsamen.

Jedoch sollten Patienten vor einer starken Ernährungsumstellung hin zu einer Rheumadiät diese mit einem Arzt absprechen. Denn selbst wenn sie grundsätzlich Erleichterungen für Arthrose-Patienten bedeuten kann, ist eine Abstimmung auf individuelle Bedürfnisse sinnvoll. Dadurch lassen sich eventuelle Reaktionen durch Unverträglichkeiten oder auch mögliche Nebenwirkungen vermeiden, welche den Patienten zusätzlich belasten würden.

Mit Vitamin-E-Präparaten die Arthrose bekämpfen

Eine ausgewogene Ernährung mit bestimmten Lebensmitteln ist nicht das einzige Mittel, um die Symptome rheumatischer Erkrankungen auf natürliche Weise zu lindern. Eine gezielte Gabe von einzelnen Mineralstoffen kann ebenso dazu beitragen, wie etwa die hochdosierte Einnahme von Vitamin E bei Arthrose.

Präparate mit Vitamin E können nach Rücksprache mit einem Arzt für die Arthrose-Therapie eingesetzt werden.

Präparate mit Vitamin E können nach Rücksprache mit einem Arzt für die Arthrose-Therapie eingesetzt werden.

Mehrere Studien beweisen etwa, dass solche Vitamin-E-Präparate auch auf diverse Symptome einwirken können, also genauso zur Schmerzlinderung und der Erhöhung der Beweglichkeit beitragen. Bezüglich der Schmerzlinderung ist es laut Untersuchungen mit dieser gezielten Vitamin-Einnahme sogar möglich, eine ähnlich starke Wirkung wie mit chemischen Arzneimitteln zu erreichen.

Vitamin-E-Präparate können dabei zusätzlich zur klassischen Arthrose-Therapie eingenommen werden. In vielen Fällen ist durch die Einnahme von hochdosiertem Vitamin E aber auch eine Reduktion oder sogar ein Weglassen von chemischen Arzneimitteln möglich.

Ob und welche Anwendung hoher Dosen von Vitamin E bei Arthrose im Einzelfall anzuraten ist, sollte jedoch unbedingt vorab mit einem Arzt abgeklärt werden. Dieser kann Präparate und Dosierungen am besten auf das jeweilige Krankheitsbild und den Patienten anpassen.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

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