Leichter Sonnenbrand dauert etwa zwei Tage. Dann lässt die Rötung nach.
Sonnenbrand Symptome

Verbrannte Haut: Wie lange dauert Sonnenbrand?

Die Temperaturen steigen und ein Bad in der Sonne lockt – doch wenn Sie sich zu lange der UV-Strahlung aussetzen, droht ein Sonnenbrand. Wie lange dauert Sonnenbrand? Und wann kann Sonnenbrand gesundheitliche Probleme nach sich ziehen?

Sonnenbrand: Dauer der Symptome

Obwohl so ziemlich jeder bereits Erfahrungen mit Sonnenbrand gemacht haben dürfte, wird eine Frage immer wieder gestellt: Wie lange dauert ein Sonnenbrand? Die Antwort darauf ist nicht so einfach. Zum einen hängt die Dauer vom Hauttyp ab, zum anderen von der Stärke der Verbrennung. Bei einem leichten Sonnenbrand ist die Dauer absehbar. Meist lässt die Rötung nach etwa zwei Tagen nach. Nach etwa einer Woche hat sich die Haut soweit wieder regeneriert.

Dauer von schweren Hautverbrennungen

 

Wie lange dauert Sonnenbrand bei einer schwereren Hautverbrennung? Ein starker Sonnenbrand, bei dem sich die Haut pellt oder sich sogar Blasen oder Bläschen auf der Haut zeigen, hat eine deutlich längere Dauer. Hier kann es bis zu zwei Wochen dauern, bis die Haut aufhört sich zu schälen und sich erholt. Noch länger dauert es bei heftigen Verbrennungen des 3. Grades. Dabei wird die oberste Hautschicht zerstört und es können sogar Narben zurückbleiben.

Sonnenbrand Dauer: Wann Sie zum Arzt müssen

Leiden Sie unter einem leichten Sonnenbrand, sind Dauer und Symptome nicht dramatisch. Die betroffenen Stellen sind gerötet, warm, spannen und sind meist auch leicht geschwollen. Der Sonnenbrand juckt, schmerzt gleichzeitig aber auch. Ein Arztbesuch ist in so einem Fall jedoch nicht notwendig.

Anders sieht es aus, wenn sich kleine Blasen auf der Haut bilden und sich die Haut schnell anfängt zu schälen. In diesem Fall sollte der Sonnenbrand von einem Arzt behandelt werden. Oft kommen bei großflächigen Hautverbrennungen Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen oder Übelkeit hinzu. Dies kann auch auf einen Sonnenstich hindeuten. Der Arztbesuch ist anzuraten. Achtung: Um Infektionen zu vermeiden, öffnen Sie Brandblasen nie selbst. Das sollte nur ein Arzt machen – der entsprechende antiseptische Salben zur Hand hat.

Sonnenbrand behandeln: So geht es der Haut schnell wieder gut

Am besten ist es natürlich, wenn kein Sonnenbrand entsteht. Sollte es aber doch dazu kommen, ist es besonders wichtig, die Haut richtig zu pflegen, damit sie sich schnell regenerieren kann und die Dauer des Sonnenbrands reduziert wird. Denn je schneller die Haut heilt, desto schneller verschwindet auch der Schmerz, der mit einem Sonnenbrand einhergeht.

Sonnenbrand Dauer minimieren: Leichte Verbrennung schnell kühlen

Eine leichte Verbrennung sollte schnell gekühlt werden, zum Beispiel mit feuchten und kalten Umschlägen. In der Apotheke gibt es spezielle Lotionen mit Dexpanthenol, Ringelblume oder Aloe vera. Achten Sie bei Kindern unbedingt darauf, dass die Präparate für die entsprechende Altersgruppe geeignet sind. Um den Sonnenbrand und seine Dauer beziehungsweise seine Symptome bei schwereren Verbrennungen zu lindern, verschreibt ein Arzt oft Kortison zur Entzündungshemmung sowie Schmerztabletten mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder Diclofenac.

Hautkrebsrisiko steigt mit jedem Sonnenbrand

Viele Menschen nehmen einen Sonnenbrand auf die leichte Schulter. Allerdings verbergen sich hinter jeder noch so kleinen Verbrennung erhebliche gesundheitliche Risiken. Auch nachdem sich die oberflächlichen Hautschichten wieder regeneriert haben, bleiben Spuren der Schädigung in tieferen Gewebeschichten zurück.

 

Die Strahlenschäden jedes Sonnenbrands addieren sich und es kann sich leichter Hautkrebs aus den geschädigten Zellen entwickeln. Regelmäßige Sonneneinstrahlung macht die Haut außerdem grobporig und weniger elastisch und fördert die Bildung von Mitessern und Falten. Der wichtigste Schutz, um Sonnenbrand vorzubeugen, ist neben der Vermeidung von zu viel Sonne eine gute Sonnencreme mit einem entsprechend hohen Lichtschutzfaktor. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welche Sonnenschutzcreme für Ihren Hauttyp und Ihre Bedürfnisse die richtige ist.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Gisèle Schneider
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