Sonnenallergie behandeln: Konsequenter Sonnenschutz ist das A und O.
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Sonnenallergie behandeln: Was die Beschwerden der Lichtallergie lindert

Starker Juckreiz, kleine Knötchen, gerötete Haut: Eine Sonnenallergie ist unangenehm. Doch die Symptome lassen sich gut behandeln. Die wichtigste Maßnahme ist Sonnenschutz. Die fünf wichtigsten Tipps für die Therapie der polymorphen Lichtdermatose.

Sonnenallergie behandeln: Sonnencreme ist ein Muss

Die wichtigste Maßnahme, um einer Sonnenallergie vorzubeugen, ist Sonnenschutz. Vor allem Sonnencreme kommt hier eine große Bedeutung zu. Diese sollte sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlung abwehren. UV-Strahlen sind maßgeblich für die Hautalterung verantwortlich, erhöhen das Hautkrebsrisiko und lösen Sonnenbrand und Sonnenallergien aus. Wer in die Sonne geht, sollte daher reichlich Sonnencreme mit einem ausreichenden Lichtschutzfaktor auftragen. Sonnencreme ist auch dann wichtig, wenn sich die Sonnenallergie bereits auf der Haut zeigt: Sie schirmt das UV-Licht von der Haut ab und verhindert, dass sich die Symptome verschlimmern.

Sonnenallergie behandeln: Sonne weitestgehend meiden

Lange Kleidung sowie ein Kopfschutz bieten der strapazierten Haut ebenfalls einen wichtigen Schutzraum für die Heilung einer bereits bestehenden Lichtdermatose. Wichtig ist zudem, die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr zu meiden. Denn dann ist die Strahlung der Sonne besonders intensiv. Generell ist ein Schattenplatz dem Platz in der prallen Sonne vorzuziehen. Je weniger die Haut der Sonne ausgesetzt ist, desto rascher klingt die Sonnenallergie wieder ab.

Sonnenallergie behandeln: Die Haut nicht unnötig reizen

Für die Hautpflege eignen sich feuchtigkeitsspendende Lotionen, die ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Alkohol auskommen. Viele empfinden das Auftragen von Aloe vera-Gel als angenehm. Wirkstoffe wie Panthenol unterstützen die Haut bei der Heilung. Eine kühle Dusche ist ebenfalls wohltuend. Hierbei sollten Sie milde Gele verwenden oder ganz auf Duschgel verzichten. Mit dem Handtuch die Haut nur vorsichtig abtupfen und nicht rubbeln. Kühle, feuchte Umschläge helfen, das Jucken in den Griff zu bekommen. 

Sonnenallergie behandeln: Medikamente lindern den Juckreiz

Wer unter den Symptomen leidet, sollte einen Hautarzt aufsuchen, um die Sonnenallergie zu behandeln. Medikamente wie Antihistaminika helfen gegen den Juckreiz. Entzündungshemmende Cremes – etwa mit Kortison – lindern Rötungen und Schwellungen. Die Einnahme bestimmter Vitamine kann die Behandlung der Sonnenallergie möglicherweise positiv unterstützen. In schweren Fällen ist die Gabe von Immunsuppressiva eine mögliche Option. Betroffenen sollten die Vor- und Nachteile dieser Therapieform ausführlich mit ihrem Arzt besprechen und sich über Nebenwirkungen aufklären lassen.  

Sonnenallergie behandeln: Was ist die Phototherapie?

Die sogenannte Phototherapie ist eine weitere Möglichkeit, die Sonnenallergie zu behandeln. Einige Wochen vor dem Sommer setzt der Arzt die Haut des Patienten geringen Dosen UV-Licht aus. Die Haut hat dadurch Zeit, sich langsam an die Strahlung zu gewöhnen. Die Symptome der Sonnenallergie können so abgemildert werden. Manchmal bleiben sie sogar ganz aus.

Auf keinen Fall sollte man in Eigenregie „vorbräunen“. Vor allem warnen Hautexperten davor, Solarien aufzusuchen, um die Haut an das UV-Licht zu gewöhnen: „Künstliche UV-Strahlung, wie sie beispielsweise in Solarien erzeugt wird, erhöht wissenschaftlich nachweisbar das Risiko für Krebserkrankungen der Haut und der Augen“, so der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weist darauf hin: „Grundsätzlich hat natürliche UV-Strahlung die gleiche Wirkung wie künstliche UV-Strahlung, beide erhöhen das Hautkrebsrisiko.“

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Ann-Kathrin Landzettel
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