Sonnenbrand schnell loswerden: 7 SOS-Tipps
(4)

Sonnenbrand schnell loswerden: 7 SOS-Tipps

Blasse Winterhaut und erste Sonnenstrahlen sind eine Kombination, die oft schmerzhaft endet. Wie Sie Ihren Sonnenbrand schneller heilen können und welche Hausmittel Sie besser nicht benutzen sollten, erfahren Sie hier.

1. Sonnenbrand nimmt die Hitze von der Haut

Ganz wichtig: Ausreichend Kühlung lässt den Sonnenbrand schneller heilen. Um Erfrierungen und Kreislaufprobleme zu vermeiden, sollten Sie mit lauwarmen Packungen beginnen und langsam kälter werden. Nasse, fusselfreie Tücher eignen sich bei Sonnenbrand am besten. Zum Befeuchten reicht Wasser. Grüner Tee und Kamillentee sind ebenfalls eine Option und bringen einen leicht entzündungshemmenden Effekt mit. Kühlpacks aus dem Gefrierschrank dürfen auf keinen Fall direkt auf die Haut, sondern müssen mindestens in ein Tuch eingeschlagen werden. Sonst drohen Erfrierungen.

2. Aloe Vera beruhigt die gerötete Haut

Aloe Vera ist nicht ohne Grund in vielen After-Sun-Lotions enthalten. Der Saft der Heilpflanze beruhigt die Haut, spendet Feuchtigkeit, hemmt die Entzündung und hilft mit Vitaminen und Mineralstoffen bei der Regeneration. Statt frische Aloe Vera können Sie auch entsprechende Gele verwenden, wenn Sie Ihren Sonnenbrand schneller heilen möchten.

3. Schmerzlindernde Salben helfen gegen Sonnenbrand

In Drogerien und Apotheken gibt es ein umfassendes Sortiment an schmerzlindernden Salben für leichte Verbrennungen. Sie beschleunigen den Prozess, den Sonnenbrand schneller zu heilen. Die rezeptfreien Schmerzmedikamente Aspirin und Ibuprofen sind ebenfalls eine schnelle Hilfe für die schmerzgeplagte Haut. Zusätzlich wirken sie entzündungshemmend. Bei Schmerzmitteln gilt: Je weniger, desto besser. Wie oft Sie das Schmerzmittel einnehmen können, steht in der Packungsbeilage. 

4. Hydrocortison kann die Heilung unterstützen

Cortisongels und -cremes können bei akutem Sonnenbrand Linderung bringen und die Heilung beschleunigen. Allerdings sollten Sie die Anwendung von Cortison mit einem Arzt oder Apotheker absprechen, da das Mittel nicht zu lange angewendet werden darf – sonst können Nebenwirkungen auftreten. Außerdem können Sie durch die Anwendung von Cremes mit dem Inhaltsstoff Panthenol Ihren Sonnenbrand schneller heilen. Bei schwereren Sonnenbränden sollten Sie sich auf jeden Fall an einen Arzt wenden, um den Sonnenbrand behandeln zu lassen. Das gilt vor allem bei starken Schmerzen und wenn sich die Haut stark schält.

5. Viel Trinken versorgt die Haut mit Feuchtigkeit

Den Sonnenbrand schneller heilen bedeutet nicht nur Eincremen und Kühlen. Auch von innen können Sie Ihrer Haut bei der Heilung helfen. Da durch die Verbrennung viel Flüssigkeit verloren geht, sollten Sie reichlich trinken; am besten Wasser, Tees und Saftschorlen.

6. Hausmittel wie Quark und Joghurt lieber vermeiden

Immer wieder werden Quark und Joghurt als Hausmittel angepriesen, um Sonnenbrand zu behandeln. Tatsächlich wirken die Milchprodukte kühlend – das tun nasse Tücher aber auch. Wenn Sie sich Milchprodukte auf die gereizte, zum Teil verletzte Haut schmieren, riskieren Sie dadurch nicht nur Infektionen. Trocknen Quark und Joghurt auf der Haut, lassen sie sich nur schwer wieder entfernen – für die bereits geplagte Haut eine zusätzliche Tortur. Auch Hausmittel wie Salz, Zitrone und Apfelessig, die angeblich desinfizierend wirken, sollten Sie lieber vermeiden. Diese Mittel strapazieren die geschundene Haut und vermeiden sogar, dass Ihr Sonnenbrand schneller heilt.

7. Sonnenbrand vorbeugen: Auf Sonnenschutz achten

Besser als Sonnenbrand zu behandeln, ist ihm vorzubeugen. Sonnencreme und ein Kopfschutz gehören in jede Strandtasche. Auch ein Tuch, das man über die Schultern legen kann oder ein Sonnenschirm reduziert die UV-Strahlung auf der Haut. Die Mittagshitze sollte man vermeiden und die Picknickdecke am besten im Schatten ausbreiten.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
Wie finden Sie diesen Artikel?