Schweißfüße? 10 Tipps die dagegen helfen
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Schweißfüße? 10 Tipps die dagegen helfen

Der Sommer hat seinen ganz eigenen, wunderbaren Duft – dank blühender Wiesen, Blumen und Früchten. Leider gehört für viele auch ein anderer Geruch zur warmen Jahreszeit dazu: Schweißfüße. Doch was hilft dagegen? Lesen Sie hier zehn Tipps, wie Sie das unangenehme Problem in den Griff bekommen.

Wie entsteht der Schweißgeruch?

Dass Menschen an den Füßen schwitzen, ist nicht ungewöhnlich. Der Schweiß schützt unseren Körper davor zu überhitzen. Dabei verlieren wir vor allem Kochsalz und Wasser – an sich keine übel riechende Flüssigkeit. Der unangenehme Geruch entsteht erst, wenn Bakterien, die sich in der feuchtwarmen Umgebung der Schuhe gerne ansiedeln, den Schweiß zersetzen und dabei Buttersäure freisetzen. Aber was hilft nun gegen Schweißfüße?

1. Die richtige Fußpflege gegen Schweißfüße

Eine gute Fußpflege ist wesentliche Voraussetzung, damit es gar nicht erst zu Schweißfüßen kommt. Waschen Sie Ihre Füße, auch die Zehenzwischenräume, morgens und abends – eine einfache Seife ist für die Reinigung vollkommen ausreichend.

2. Hausmittel gegen Schweißfüße: Salbei, Teebaumöl und Essig

Schweißfüßen lässt sich in der Regel gut mit Hausmitteln entgegenwirken. Besonders bewährt haben sich hier beispielsweise Teebaumöl, Essig und Salbei. Alle drei wirken antibakteriell und teilweise zudem antitranspirant. Einige Tropfen Teebaumöl oder Salbeilösung im Fußbad können die Geruchsbildung daher deutlich hemmen.

Auch Essig, oder konkreter, Apfelessig, zählt zu den besonders beliebten Hausmitteln, nicht nur gegen Schweißfüße. Er hat zusätzlich zur antibakteriellen- eine antifungale Wirkung und kann deshalb auch gegen Fußpilz zum Einsatz kommen.

Ein Fußbad mit Salbei, Essig und Co. hemmt den Schweißgeruch und erfrischt die Füße. 
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Ein Fußbad mit Salbei, Essig und Co. hemmt den Schweißgeruch und erfrischt die Füße. 

3. Schuhe desinfizieren mit Spray oder Natron

Bakterien in den Schuhen können Sie mit einem Desinfektionsmittel zu Leibe rücken. Das Spezial-Spray ist im Schuhfachhandel oder in der Apotheke erhältlich und sollte einmal die Woche angewandt werden – befreien Sie Ihre Schuhe vor dem Einsprühen jedoch auf jeden Fall von Schmutz.

Hausmittel-Tipp:

Auch Natron hilft gegen muffige Schuhe und Schweißfüße. Streuen Sie den Inhalt eines Päckchens in die Schuhe und lassen Sie das Natron über Nacht einwirken. Wenn Sie das Pulver am nächsten Morgen aus dem Schuh entfernen, ist der unangenehme Geruch in der Regel verschwunden.

4. Schuhe gut auswählen

In offenen Schuhen wie Sandalen oder Flip-Flops kann Ihre Haut natürlich am besten atmen. Der Schweiß verdunstet direkt und bleibt nicht am Schuh haften. Wenn Sie geschlossene Exemplare bevorzugen, dann wählen Sie unbedingt atmungsaktives Material, zum Beispiel Leder. Schuhe aus Kunststoff oder anderen synthetischen Stoffen sind hingegen tabu. Sie nehmen keinen Schweiß auf, sodass er sich im Innern des Schuhs sammelt. In diesem feuchtwarmen Biotop haben Bakterien leichtes Spiel – Schweißfüße sind programmiert.

5. Regelmäßig die Schuhe wechseln

Ein bewährtes Mittel gegen Schweißfüße ist es, die Schuhe regelmäßig zu wechseln. Variieren Sie bestenfalls täglich zwischen zwei oder drei unterschiedlichen Paaren. So geben Sie Ihren Schuhen ausreichend Zeit, um zu trocknen und gut auszulüften. Beides macht den Bakterien die Ausbreitung schwer.

6. Socken aus hochwertigem Material

Auch bei den Socken sollten Sie nicht zu irgendeinem x-beliebigen Material greifen, wenn Sie unter Schweißfüßen leiden. Synthetiksocken haben eine ähnliche Wirkung wie Schuhe aus Kunststoff – sie nehmen keinen Schweiß auf. Die bessere Wahl sind Socken und Strümpfe aus Baumwolle. Die können Sie außerdem in der Regel bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine waschen, was Bakterien ebenfalls den Garaus macht. 90 Grad sind für Wäsche aus reiner Baumwolle kein Problem. Es reichen aber schon 60 Grad, um die meisten Keime loszuwerden.

7. Barfußgehen hilft gegen Schweißfüße

Während der Arbeitszeit wird barfußgehen für die wenigsten Menschen eine Option darstellen. Doch zumindest in Ihrer Freizeit sollten Sie Ihren Füßen möglichst viel Zeit ohne Schuhe gönnen. Schweißfüße werden so besonders gut belüftet und können schnell abtrocknen – oder werden im besten Fall erst gar nicht wirklich feucht. Ein weiterer Pluspunkt: Barfußgehen kann einer Fußfehlstellung vorbeugen. 

Was tun gegen Schweißfüße? Regelmäßig barfuß laufen ist schon mal ein guter Anfang. 
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Was tun gegen Schweißfüße? Regelmäßig barfuß laufen ist schon mal ein guter Anfang. 

8. Einlegesohlen als Schweiß-Dämpfer

Einlegesohlen im Schuh saugen den Schweiß auf und sind damit ebenfalls ideale Helfer für Schweißfuß-Geplagte. Gut geeignet sind Ledersohlen, aber auch Zedernholz soll der Schweißbildung entgegenwirken und Fußgeruch mindern.

9. Lotion, Deo oder Puder verwenden

Ein weiteres Mittel gegen Schweißfüße sind Lotionen mit Aluminiumchlorid. In der Apotheke sind diese Lotionen meist leicht zu bekommen. Sie sorgen dafür, dass sich die Schweißkanäle zusammenziehen und die Schweißdrüsen keinen Schweiß mehr abgeben. Im Gegensatz zu Salben ziehen Lotionen schnell ein und werden dadurch von vielen als angenehm empfunden.

Es gibt auch Fußdeos mit dem Wirkstoff. Insgesamt sollten Sie sowohl Cremes als auch Lotionen und Deos mit Aluminiumchlorid sparsam verwenden. Die Wirkung des Stoffs auf den Organismus ist nicht unumstritten. Wer Aluminium-Deos deshalb nicht benutzen möchte, kann auf eine Alternative mit Alkohol zurückgreifen. Der Alkohol bekämpft Bakterien ebenso wirksam, wodurch die Schweißzersetzung reduziert wird.

Mit Fußpuder können Sie die feuchtwarme Umgebung im Schuh austrocknen. Das Puder saugt den Schweiß nämlich einfach auf. Tragen Sie das Puder direkt auf die Fußsohle und zwischen den Zehen auf.

Fußdeo kann dabei helfen, Schweißfüße loszuwerden. 
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Fußdeo kann dabei helfen, Schweißfüße loszuwerden. 

10. Dermatologen aufsuchen

Wenn nichts gegen Ihre Schweißfüße hilft, suchen Sie einen Hautarzt auf. Er kann feststellen, ob Sie an einer sogenannten Hyperhidrose leiden. Einer übermäßigen Schweißproduktion, die den Schweißgeruch verursacht. Ist dies der Fall, können beispielsweise eine Schwachstromtherapie oder Botox-Injektionen die Beschwerden lindern. Ihr Arzt wird Sie hierzu individuell beraten.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

SH
Autor/-in
Svenja Hauke
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