Bewegung ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um einem Schlaganfall vorzubeugen.
Schlaganfall vorbeugen

Schlaganfall vorbeugen: Wie Sie das Risiko verringern können

Ein Hirnschlag kommt oft wie aus heiterem Himmel. Dabei gibt es verschiedene Faktoren, die das Risiko für ein solches Ereignis erhöhen. Sie können einemSchlaganfall vorbeugen, indem Sie verschiedene Risikofaktoren in Ihrem Leben minimieren. Oft bedarf es keiner allzu großen Umstellung, um das Risiko trotz erblicher Belastung und steigendem Alter gering zu halten.

Sie können einem Schlaganfall vorbeugen, indem Sie verschiedene Risikofaktoren in Ihrem Leben minimieren. Oft bedarf es gar keiner allzu großen Umstellung, um das Risiko trotz erblicher Belastung und steigendem Alter gering halten können.

Geben Sie das Rauchen auf

Rauchen ist einer der drei größten Risikofaktoren für einen Hirnschlag: Das Nikotin sorgt dafür, dass die Adern sich verengen, und der normale Blutfluss wird empfindlich gestört. Durch die langsamere Fließgeschwindigkeit können sich mehr Ablagerungen an den Wänden der Arterien bilden und sie verstopfen. Wenn Sie es schaffen, auf das Rauchen zu verzichten, können Sie also effektiv einem Schlaganfall vorbeugen. Haben Sie starke Probleme damit, bitten Sie Ihren Arzt um Hilfe oder schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an.

Zu hohen Blutdruck senken

Ein weiterer Hauptverantwortlicher, den Sie ausschalten sollten, wenn Sie einem Schlaganfall vorbeugen möchten, ist ein zu hoher Blutdruck. Ist er bei Ihnen erblich bedingt oder durch Krankheit hervorgerufen, sollten Sie medikamentös dagegen vorgehen. Es gibt inzwischen zahlreiche Medikamente, die Ihr Arzt Ihnen verschreiben kann, die keine Einschränkung im alltäglichen Leben erfordern. Allerdings hilft es natürlich insgesamt, wenn Sie auf Ihre Gesundheit achten.

Blutzuckerwerte im Auge behalten

Ein erhöhter Blutzucker belastet die Arterien stark und ist damit der dritte der größten Risikofaktoren. Sprechen Sie als Diabetiker mit Ihrem Arzt darüber, was Sie tun können – allerdings gilt für Menschen, die an Diabetes leiden, wie für alle anderen auch, dass ihnen am meisten mit einer gesunden, maßvollen Ernährung gedient ist, wenn sie einem Schlaganfall vorbeugen möchten. Viel Gemüse und Obst, wenig Fett, Zucker und Fleisch sorgen dafür, dass der Blutzucker nicht in unmäßige Höhe ansteigt. Leiden Sie an Übergewicht, sollten Sie es zu reduzieren versuchen.

Vergessen Sie dabei auch das Trinken nicht! Mit steigendem Alter nimmt das Durstgefühl ab, daher müssen ältere Menschen sich aktiv daran erinnern, dass sie trinken müssen. Haben Sie am besten immer eine Flasche Wasser oder eine Kanne Tee griffbereit. Auf Limonaden, Säfte und vor allem Alkohol sollten Sie verzichten bzw. sie nur in sehr geringem Maße genießen: Diese Getränke enthalten viele Kalorien und erhöhen den Blutzuckerwert, sind also gänzlich kontraproduktiv. Sind Sie unsicher, welche Lebensmittel und Getränke in welcher Zusammensetzung gesund für Sie sind, bitten Sie Ihren Arzt um Hilfe oder konsultieren Sie einen Ernährungsberater. Entsprechende Anlaufstellen in Ihrer Nähe finden Sie unter diesem Artikel gelistet.

Durch regelmäßige Bewegung Schlaganfall vorbeugen

Bewegen Sie sich möglichst regelmäßig. Ideal sind Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren, allerdings können Sie auch Walken oder einfach Spaziergänge machen. Die Hauptsache ist, dass Sie es regelmäßig tun. Ideal wäre es, wenn Sie fünf Mal die Woche etwa dreißig Minuten Sport oder Bewegung in Ihrem Tagesablauf unterbringen können. Aber eigentlich zählt jeder Schritt, wie eine Studie der Universität Harvard belegt: Sie können schon einem Schlaganfall vorbeugen, indem Sie mindestens zwei Mal die Woche einen ausgedehnten Spaziergang machen.

Stress reduzieren

Stress wirkt sich direkt auf den Blutdruck aus, also sollten Sie ihm weitestmöglich aus dem Weg gehen, wenn Sie einem Schlaganfall vorbeugen möchten. Haben Sie einen aufreibenden Job, sollten Sie bewusst lernen, zu delegieren, und sich selbst kleine Pausen schaffen. Dafür können Sie zum Beispiel autogenes Training oder andere Entspannungstechniken lernen. Zunächst werden Sie denken, dass Sie dafür keine Zeit haben. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Sobald Sie es schaffen, sich an einem vollgestopften Tag selbst wieder zu erden, gehen Ihnen die nachfolgenden Aufgaben viel schneller von der Hand. Sie sind konzentrierter und gelassener, und Ihr Blutdruck wird es Ihnen danken.

So wichtig ist Schlaf

Wenn Sie an Schlafstörungen leiden, kommt Ihr gesamter Organismus durcheinander, nicht zuletzt auch das Herz-Kreislauf-System. Sie müssen also etwas gegen die Ursachen unternehmen, wenn Sie einem Schlaganfall vorbeugen möchten. Sind Sie oft tagsüber müde und apathisch oder neigen Sie sogar zum Sekundenschlaf, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Gegebenenfalls überweist er Sie in ein Schlaflabor: Hier wird festgestellt, ob Sie an Schlafapnoe leiden, also Ihr Atem während der Nacht wiederholt ganz aussetzt, sodass Sie häufig kurz aufwachen. Daran erinnern Sie sich am nächsten Tag nicht. Leiden Sie tatsächlich an Schlafapnoe, müssen Sie dringend behandelt werden, denn diese Störung schränkt Ihr ganzes Leben ein und ist gleichzeitig auch ein besonders starker Risikofaktor für einen Hirnschlag.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Christopher Kiel
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