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Lungenentzündung: Symptome einer Pneumonie erkennen
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Sascha Müller
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Sascha Müller
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Lungenentzündung: Symptome einer Pneumonie erkennen

Die Lungenentzündung ist eine häufige Infektionskrankheit der Lunge. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 500.000 Menschen an einer Pneumonie. Das Problem: Ihre Symptome lassen sich oft nicht von denen einer Erkältung unterscheiden. Lungenentzündung: Symptome, bei denen Sie aufmerksam werden sollten.

Lungenentzündung: Formen und Ursachen

Laut Angaben des Städtischen Klinikums München erkranken in Deutschland jährlich etwa eine halbe Million Menschen an einer Lungenentzündung. Bei der auch als Pneumonie bekannten Krankheit handelt es sich um eine Entzündung des Lungengewebes, die den Gasaustausch in der Lunge beeinträchtigen kann.

Grundsätzlich wird zwischen einer infektiösen und einer nicht infektiösen Lungenentzündung unterschieden. Ursachen der infektiösen Form können die Ansteckung mit Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten sein. Für die nicht infektiöse Lungenentzündung kommen als Auslöser Schadstoffe, verschluckte Gegenstände oder eine hohe Strahlenbelastung infrage.

Lungenentzündung: Symptome einer infektiösen Pneumonie

Gerade in der kalten Jahreszeit tritt die bakterielle Form der Lungenentzündung besonders häufig auf. Eine Ansteckung erfolgt in der Regel über eine Tröpfcheninfektion durch Husten oder Niesen. Die klassische bakterielle Pneumonie erkennen Sie an Symptomen wie Schüttelfrost, Fieber und erschwerter Atmung. Hinzu kommt bei fortschreitendem Krankheitsverlauf ein Husten mit (braunem) Auswurf. Die beeinträchtigte Atmung kann in schweren Fällen auch zu einer reduzierten Sauerstoffaufnahme führen, was sich durch blau verfärbte Lippen und Nägel äußern kann.

Atypische Lungenentzündung: Symptome kommen schleichend

Von einer atypischen Pneumonie ist die Rede, wenn bei einer Erkrankung durch Viren oder andere Erreger relativ wenige Symptome auftreten. Die schleichende Entwicklung einer solchen Infektion äußert sich durch einen geringen Anstieg der Körpertemperatur und trockenen Husten.

Welcher Arzt bei Lungenentzündung?

Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich bemerken, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Dies kann ein Facharzt für Allgemeinmedizin, ein Facharzt für Innere Medizin sowie ein Facharzt für Lungenerkrankungen (Pneumologe) sein.

Behandlung der Lungenentzündung

Eine infektiöse Lungenentzündung lässt sich gemeinhin medikamentös erfolgreich behandeln - bei einer bakteriellen Ursache mit Antibiotika. Unterstützen Sie Ihre Genesung mit ausgiebiger Bettruhe und einer hohen Flüssigkeitszufuhr. Bei rechtzeitiger Behandlung kann die Krankheit so in der Regel wirksam bekämpft werden.

Lungenentzündung: Wer gehört zur Risikogruppe?

Besonders anfällig für eine Lungenentzündung sind Menschen mit schwachen Abwehrkräften. Dazu gehören ältere Menschen, aber auch Säuglinge und Kleinkinder, deren Immunsystem noch nicht voll ausgebildet ist. Auch bei Vorerkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Leukämie erhöht sich das Risiko für eine Ansteckung. Daher bietet sich bei diesen Gruppen möglicherweise eine Schutzimpfung an. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten.

Symptome einer verschleppten Lungenentzündung

Es ist ganz wichtig, dass Betroffene möglichst frühzeitig zum Arzt gehen, die Lungenentzündung richtig auskurieren und sich körperlich schonen. Sonst kann eine lebensbedrohliche Herzmuskelentzündung (Myokarditis) eine mögliche Komplikation sein. Oder die Lungenentzündung kehrt zurück. 

Problematisch kann es werden, wenn sich bei einer atypischen Pneumonie oder einer sogenannten kalten Lungenentzündung nur leichte Symptome zeigen und kein Fieber auftritt. Dann wird die Erkrankung möglicherweise nicht erkannt oder unterschätzt und eventuell verschleppt.

Komplikationen einer Lungenentzündung

Nicht nur die Lungenentzündung selbst kann lebensbedrohlich verlaufen. Die mit ihr einhergehenden möglichen Komplikationen sind ebenfalls risikoreich. Ohne frühzeitige Behandlung von ausreichender Dauer kann sich die Entzündung in andere Körperbereiche ausbreiten, zum Beispiel als Pleuritis auf das Lungenfell, als Meningitis auf die Hirnhäute oder als Otitis media aufs Mittelohr.

Darüber hinaus kann es zu Flüssigkeitsansammlungen zwischen Lungen- und Brustfell kommen, einem sogenannten Pleuraerguss. Bei einem Lungenabzess bilden sich Hohlräume in der Lunge, die mit Eiter gefüllt sind. Eine weitere Komplikation verschleppter Pneumonien ist eine Blutvergiftung (Sepsis). Alle diese Folgeerkrankungen müssen dringend im Krankenhaus behandelt werden!

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.
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Sascha Müller
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Ob Krankheiten behandeln oder die Traumfigur erreichen: Sascha Müller setzt sich als gelernter Fitnesskaufmann mit Faible für Medizin mit jeglichen Fragen im Gesünder Leben-Bereich auseinander.
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