Lockige Haare pflegen: 3 Tipps für mehr Sprungkraft
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Lockige Haare pflegen: 3 Tipps für mehr Sprungkraft

Lockenmähnen wirken ungemein sexy – wenn sie gesund und glänzend aussehen. Lockige Haare pflegen Sie am besten mit speziellen Produkten und einer bestimmten Trockentechnik. Wir geben Ihnen drei wertvolle Tipps, wie Sie Ihren Haaren zu mehr Sprungkraft verhelfen.

1. Pflege für Naturlocken: Haare richtig waschen

Stark gelockte Haare sind von Natur aus anfälliger für trockene Spitze und Spliss als glatte Haare. Der Grund: Sie liegen nicht so eng an der Kopfhaut an und werden infolgedessen nicht so intensiv mit dem schützenden Körperfett – dem sogenannten Talg – versorgt. Locken wirken deswegen schneller spröde und glanzlos als glatte Haare. Umso wichtiger ist es, dass Sie lockige Haare pflegen – und zwar richtig.

Um sie vor dem Austrocknen zu schützen, waschen Sie Ihre Haare am besten nur zweimal in der Woche mit einem milden Shampoo. Warum so selten? Die reinigenden Substanzen des Haarwaschmittels entziehen dem Haar Feuchtigkeit. Je häufiger Sie sie also waschen, desto mehr laugen Sie Ihre Haare aus. Am besten eignet sich ein reichhaltiges, feuchtigkeitsspendendes Shampoo. Wenn Sie anschließend eine Spülung verwenden, die speziell für lockiges Haar geeignet ist, schließt das die aufgeraute Haarstruktur. So bietet sie weniger Angriffsfläche für schädigende Einflüsse wie Sonnenlicht, Salzwasser und Hitze.

2. Föhnen? Lieber nicht!

Heiße Luft setzt dem Haar oft sehr zu. Vor allem empfindliche Haare trocknen durch den warmen Luftstrom schnell aus und werden spröde. Lockige Haare pflegen Sie deswegen am besten, wenn Sie sie nach dem Waschen auf sanfte Weise trocknen: an der Luft. Um die Trockenzeit zu verringern, können Sie Ihre nassen Haare nach dem Waschen einige Minuten in ein Mikrofaserhandtuch einwickeln. Das saugfähige Material zieht bereits einen Großteil der Feuchtigkeit aus den Haaren. Muss es doch der Föhn sein, sollten Sie ihn nur mit einem Diffusor-Aufsatz verwenden und die niedrigste Wärmestufe wählen.

3. Lockige Haare pflegen: Kleines Einmaleins des Stylings

Auch beim Styling Ihres Lockenkopfes sollten Sie einiges beachten, um das empfindliche Haar nicht zu sehr zu strapazieren. Zum Entwirren der wilden Locken verwenden Sie besser keine Bürste. Die Borsten ziehen die Locken in die Länge und ihre hübsche Form geht schnell verloren. Greifen Sie stattdessen lieber zu einem Kamm mit breiten Zinken. Möchten Sie Ihre Locken bändigen und Ihre Mähne kontrollieren, achten Sie darauf, ein Zopfgummi ohne Metallteile zu verwenden. Das Metall raut die empfindliche Haarstruktur Ihrer Locken auf und das geschädigte Haar bricht leicht.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

GS
Autor/-in
Gisèle Schneider
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